Weltweites Rückkehrprogramm für den MINT-Bereich gestartet

Juni 2013 IHK: Wirtschaft in Ostwürttemberg

Die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) und die German Scholars Organization (GSO) haben ein gemeinsames Programm zur Rückgewinnung von exzellenten Wissenschaftlern aus dem Ausland gestartet.

Das neue „Wissenschaftler-Rückkehrprogramm GSO/CZS“ unterstützt Universitäten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen dabei, sich im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu behaupten. Gefördert werden Berufungen von exzellenten deutschen Wissenschaftlern in den sogenannten MINT-Fächern und der BWL, die zum Zeitpunkt der Berufung im Ausland tätig sind. Je Professur stehen Fördermittel von durchschnittlich 100.000 Euro zur Verfügung.

Der internationale Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Wissenschaftssystems. Die zum Teil sehr unterschiedlichen finanziellen Rahmenbedingungen können jedoch rasch dazu führen, dass besonders begabter wissenschaftlicher Nachwuchs auf Dauer an ausländische Hochschulsysteme verloren geht. Im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochschulen ist es deshalb notwendig, bei Berufungsverfahren zusätzliche finanzielle Handlungsspielräume zu gewinnen, damit für aus dem Ausland zurückkehrende deutsche Wissenschaftler hinreichend attraktive Arbeitsbedingungen angeboten werden können.

„Die GSO freut sich deshalb ganz außerordentlich über die Entscheidung der Carl-Zeiss-Stiftung, in ein gemeinsames Rückkehrprogramm zu investieren“, so der Vorsitzende des Vorstands der GSO, Prof. Dr. Eicke R. Weber. „Mit dem neuen Programm setzen wir ein Zeichen für eine verbesserte Willkommenskultur für die besten Köpfe, besonders in dem für Deutschland so wichtigen MINT-Bereich.“

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