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Februar 2016 Die Zeit, CHANCEN Brief

(Auszug aus dem Zeit CHANCEN Brief)

Dr. Anne Schreiter, Seit 2016 Geschäftsführerin der German Scholars
Organization e.V.

Eine Erkenntnis, zu der Sie jüngst kamen?

Jetzt ist die Zeit, Veränderungen in der Gesellschaft (einschließlich der Wissenschaft) mitzugestalten.

Johanna Wanka hat 100 Millionen Euro übrig und weiß nicht, wohin damit. Ihr Rat?

So ein Glücksfall! Frau Wanka sollte darin investieren, Talente aus Wissenschaft und Forschung dorthin zu bringen, wo sie am besten gedeihen können und wo sie gebraucht werden. Konkret kann das bedeuten:
…verstärkt Talentmobilität zu fördern und Deutschland zu einem attraktiveren Zielland für
internationale und rückkehrinteressierte deutsche Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zu machen – durch angemessene Stellen im Mittelbau,
Juniorprofessuren mit Tenure-Track und systematisches Talentmanagement, das auch
außerakademische Karrierewege berücksichtigt.
…Systemgrenzen durchlässiger zu machen – durch gezielte Unterstützung exzellenter Akademikerinnen und Akademiker, die aufgrund ihres sozialen oder kulturellen Hintergrunds unterrepräsentiert sind. Und durch Programme und Initiativen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft weiter vorantreiben.

Lektüre muss sein. Welche?

Digital: Tweets von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten, von Vitae, Inside Higher Education, NeinQuarterly, GAIN. News von The Chronicle of Higher Education und natürlich auch der Chancen-Newsletter. Tolle Blogs: Neuköllner.net. und „Die Polenverklärer“. Analog: Jürgen Kaubes „Im Reformhaus“. Schön gebundene Bücher. Tages- und Wochenzeitungen im Café. Gedichte von Ringelnatz.

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