IDEE


Das CHANCEN-Programm GSO/CZS unterstützt Universitäten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen dabei, exzellente Wissenschaftler*innen aus dem Ausland zu gewinnen. 


Gefördert werden Berufungen von Forschenden in den MINT-Fächern und der BWL, die zum Zeitpunkt der Berufung im Ausland tätig sind. Je Professur stehen Fördermittel von 100.000 Euro zur Verfügung. Optional kann das Modul Dual Career CHANCE beantragt werden, das weitere Mittel von bis zu 80.000 Euro umfasst.


Exzellente Wissenschaftler*innen brauchen exzellente Bedingungen.

Das CHANCEN-Programm GSO/CZS baut darauf, Universitäten und international tätigen Forschenden die Chance auf eine dauerhafte Zusammenarbeit zu bieten. Die Fördermittel können daher von der Universität flexibel beantragt werden, um den Bedürfnissen der Berufenen zu entsprechen und ihr/ihm ein konkurrenzfähiges Berufungsangebot vorlegen zu können. Dazu gehört auch, hochqualifizierten mitreisenden Partner*innen der Berufenen einen beruflichen Einstieg in der Region zu ermöglichen - für einen attraktiven und zukunftsfähigen Wissenschaftsstandort Deutschland.

Das Programm ist eine gemeinsame Initiative der German Scholars Organization e.V. (GSO) und der Carl-Zeiss-Stiftung (CZS).

 

VORAUSSETZUNGEN


  • Antragsberechtigt sind öffentliche Universitäten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen.
  • Bei gemeinsamen Berufungen können auch außeruniversitäre Forschungs­ein­richtungen an der Bewerbung beteiligt sein. In diesem Fall sollte die Zusammenarbeit der beiden Institutionen und die Rolle der/des zu Berufenden im Antrag geschildert werden.
  • Förderfähig sind ausschließlich Professuren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften sowie Betriebswirtschaftslehre.
  • Bei der Ausschreibung muss es sich um eine unbefristet zu besetzende W2-/W3-Professur handeln oder um eine W2-Professur mit W3-Tenure.
  • Die/der zu berufende Kandidat/in muss vor der Berufung mindestens zwei Jahre im Ausland wissenschaftlich tätig gewesen sein. Eine deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht notwendig. 
  • Die Antragsstellung kann nur dann erfolgen, wenn ein Ruf erteilt, aber von der/dem Kandidatin/Kandidaten noch nicht angenommen wurde. Nimmt die/der Kandidat/in den Ruf an, bevor eine Förderentscheidung getroffen wurde, ist eine Förderung nicht mehr möglich.
  • Die GSO setzt sich für eine Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft ein und fordert deshalb die Universitäten ausdrücklich auf, Anträge einzureichen, die auf die Berufung von Professorinnen abzielen

 

Kontakt

Dr. Marieke Üzüm
German Scholars Organization e. V.
Friedrichstrasse 60 | 10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 206 799 67
Telefax: +49 (0)30 206 287 69

czs(at)gsonet.org

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