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GSO Newsletter Oktober 2007
Liebe Scholars,
der Herbst beginnt, die Jahrestagung und unser „Fit for Germany“ Workshop sind vorbei, und wir hoffen, dass es Euch nicht nur genauso viel Spaß gemacht wie uns, sondern dass Ihr auch Informationen mitgenommen, neue Kontakte geknüpft, viele Inspirationen (für eine eventuell baldige Rückkehr-) gesammelt habt und wieder gut nach Hause gekommen seid.
Neben den interessanten Vorträgen habt Ihr hoffentlich die Möglichkeit genutzt, Euch bei den anwesenden Forschungs- und Wirtschaftsunternehmen sowie Universitäten direkt vor Ort zu informieren und mit einer Vielzahl von Teilnehmern zu netzwerken.
Über vieles wurde diskutiert, Altbekanntes aber auch Neues. Während sich noch vor zwei Jahren Scholars und Repräsentanten der verschiedensten deutschen Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft eher wie Exoten gegenseitig interessiert wie abgeneigt angestarrt und ausgetestet mit Befremden und Neugierde kennengelernt haben, war doch diesmal anhand der regen Diskussionen zwischen allen Beteiligten deutlich zu erkennen, dass wir uns alle in einem Stimmungswandel befinden.
Wir haben erkannt, dass, wenn wir zusammenarbeiten, auch gemeinsam Veränderungen bewirken können. Es ist kein Geheimnis, dass große Veränderungen nicht über Nacht passieren. Auch ist bekannt, dass die Flexibilität und Veränderungen, die wir in Deutschland vermissen und dort sehen möchten, zu einem gewissen Grad auch von uns abverlangt werden und Risiken bergen.
Die meisten von Euch sind sich dessen bewusst und haben ihre Risikobereitschaft und Flexibilität schon mit einem Arbeitsantritt in Übersee unter Beweiß gestellt.
Wünsche werden sich hoffentlich erfüllen und Dinge sich in einigen Bereichen verbessern ohne gleichzeitig Verschlechterungen in anderen Gebieten nach sich auf ziehen.
Wir alle befinden uns in einer spannenden Phase des Umbruchs. Egal ob in Deutschland oder Übersee, jeder von uns nimmt daran teil - gewollt oder ungewollt. Zusammen haben wir die Chance etwas zu bewegen, einen Kompromiss zu finden, der für alle akzeptabel ist.
Wie Ihr im Newsletter feststellen wird, war die Jahrestagung in San Francisco nicht die einzige Veranstaltung dieser Art, wenn – wie wir finden - doch die wichtigste ;-). Damit das in Zukunft auch so bleibt, ist die GSO bestrebt, die Zusammenarbeit mit allen daran beteiligten Organisationen erfolgreich zu intensivieren.
Wichtigstes Thema in diesem Newletter findet Ihr am besten für Euch selbst, generelle Neuigkeiten, personenbezogen etc…
In diesem Sinne,
Euer GSO Team.
I n h a l t
Stammtisch Übersicht
SAVE THE DATE! „Wünsche an Deutschland“
Aktuelles von der GSO GSO „Fit for Germany“ WorkshopGSO Netzwerk: Community und StammtischeAlfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
Aktuelles aus Politik und Wirtschaft Professoren sollen sich mehr anstrengen 50 Jahre Wissenschaftsrat: Bilanz und Perspektiven Schavan: "Staat und Wirtschaft steigern Forschungsinvestitionen" Schavan: "Führungsrolle in den Geisteswissenschaften stärken"
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung BaCaTeC: Funding of projects by the Bavaria California Technology Center Grenzgänger “ Recherchen in Mittel- und Osteuropa” Geisteswissenschaften verlieren in zehn Jahren 663 Professuren Hickhack um Juniorprofessur Köder für akademische Auswanderer Aufbruchstimmung in San Francisco
Weitere Informationen Kind oder Karriere – oder Karriere und Kind? Begehrt wie Fußballer Ökonomische Strategien gegen den Klimawandel Ideenwettbewerb Evolution heute Palm Beach County möchte Max-Planck-Institut nach Florida holen
Interessantes und Nützliches Paßport News vom Deutschen Generalkonsulat San Francisco
Stammtische
Austin Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Christine Vogel,
Berkeley Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Markus Seeliger,
UCSB Faculty Club,
Berkeley, CA, 94704
Calgary Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Constanze Storr,
Chicago Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Jochen Mattner,
Café Iberico, 739 N La Salle
Dr, Chicago, IL, 60610
Kitchener-Waterloo/Guelph
Interessenten melden sich
bitte bei Harald Bauder,
New Haven Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Anne Oechtering,
Richter's Cafe, 990 Chapel
Street, New Haven, CT
New York Stammtisch Interessenten melden sich bitte bei Sabine Hübner,
Philadelphia Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Amelie Boquoi,
Pittsburgh Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Ilva Putzier,
Stanford Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Eva-Maria Harré,
Hier können Sie sich auf dem
Mailverteiler
des Stammtisches
eintragen.
Vancouver Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Guntram Grassl,
SAVE THE DATE!
„Wünsche an Deutschland“
So ist die kleine Ausstellung übertitelt, mit der die German Scholars Organization sich am Berliner Projekt INNOVATION HABITAT (www.innovationhabitat.com) beteiligt. Sie präsentiert Aussagen deutscher Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland, die im Rahmen der Berliner Wissenschaftskonferenz 2007 zusammengetragen wurden. Die Ausstellung kann vom 08. – 13. Oktober 2007 täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin-Charlottenburg, besucht werden. Am Dienstag, 09. Oktober, um 14:00 Uhr, lädt die GSO begleitend zu einem Vortrag “BrainGain - wie gewinnen wir exzellente Köpfe zurück?“ (Raum 04) herzlich alle Interessenten ein.
Aktuelles von der GSO
GSO „Fit for Germany“ Workshop
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für das positive Feedback bei den Teilnehmern unseres „Fit for Germany“ Workshops bedanken. Wir hoffen, daß die dort zirkulierten Informationen, Euch und Eurer weiteren Karriereplanung geholfen haben (ich sage nur: nehmt Euch die Zeit und macht Euren IDP!!!!). Falls Ihr Fragen dazu habt, scheut Euch nicht, uns zu kontaktieren.
GSO Netzwerk: Community und Stammtische
Damit Ihr auch Euer Netzwerk jetzt und in Zukunft erweitern könnt, haben wir ab sofort unsere GSO-Community zu Eurer Verfügung. Darin könnt Ihr Kollegen nach Name, Standort, Land etc. wiederfinden. Jede Eurer Datenfreigaben vergrößert dabei das Netzwerk und dessen Effizienz. Deshalb jetzt einfach einloggen und mit einem Klick Eure Adresse mit anderen Scholars teilen. Eure Daten sind natürlich nur ausschließlich für andere GSO-Scholars in dieser Datenbank sichtbar. Eure E-Mailadresse wird dabei nicht direkt angezeigt und ist somit geschützt. Weitere Infos findet Ihr unter www.gsonet.org/community.
Gerade für neue Stammtische ist dies äußerst praktisch. Damit wäre auch schon das Stichwort gefallen.
Amelie Boquoi hat den Philadelphia Stammtisch von Christoph
Weidemann übernommen. Christoph möchten wir an dieser Stelle herzlich für
seinen Einsatz danken.
Darüber hinaus entsteht in Pittsburgh gerade ein weiterer GSO Stammtisch, der von Ilva Putzier organisiert wird. Wer Interesse hat, sich auszutauschen und Gleichgesinnte kennenzulernen, wendet sich bitte an
Ilva Putzier.
Weitere Stammtische findet Ihr unter auf unserer Homepage.
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung – Fördergelder für Bewerbungsgespräche
An dieser Stelle möchten wir anlässlich des weiter unten zitierten Artikels der Süddeutschen Zeitung („Köder für akademische Auswanderer“) noch einmal auf die Möglichkeit hinweisen, Reisekostenzuschüsse in Anspruch zu nehmen, wenn man zu einem Bewerbungsgespräch an einer deutschen Hochschule eingeladen ist. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt im Rahmen ihres Förderprogramms „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“, welches von der GSO durchführt wird, entsprechende Mittel, die die Hochschule schnell und unkompliziert beantragen kann. Also unbedingt die Hochschule darauf ansprechen! Weitere Infos findet Ihr unter http://www.gsonet.org/de/kruppApply.php.
Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Eure Anregungen, Lob und Kritik. Scheut Euch nicht, uns Euer Feedback unter info@gsonet.org mitzuteilen! Habt Ihr darüber hinaus etwas Interessantes gesehen, gelesen oder gehört, was auch andere GSO-Scholars wissen sollten? Lasst es uns ebenfalls wissen unter info@gsonet.org und wir packen es in unseren Newsletter!!!
Aktuelles aus Politik und Wirtschaft
Professoren sollen sich mehr anstrengen
Die Ausbildung an den Unis muss verbessert werden, mahnt Bundespräsident Horst Köhler. In einer Grundsatz-Rede forderte er die Hochschullehrer dazu auf, sich ins Zeug zu legen. Sonst würden Ressourcen weiterhin verschwendet - und junge Wissenschaftler ins Ausland abwandern. Bundespräsident Horst Köhler fordert von den Professoren mehr Engagement. "Wer Lehre nur als lästige Verpflichtung sieht, der hat seinen Beruf als Hochschullehrer verfehlt und verpasst die Chance, junge Menschen für ein Fach zu begeistern", sagte Köhler beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Wissenschaftsrates in Berlin. (mehr unter http://www.spiegel.de)
50 Jahre Wissenschaftsrat: Bilanz und Perspektiven
Ein halbes Jahrhundert wissenschaftspolitischer Beratungstätigkeit des Wissenschaftsrates fand gestern in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und zahlreicher prominenter Gäste aus Wissenschaft und Politik im festlichen Rahmen des Schlüterhofs im Deutschen Historischen Museum Berlin ihre Würdigung.
Der Wissenschaftsrat habe in der Vergangenheit maßgeblich zu der nationalen Aufgabe beigetragen, so Bundespräsident Horst Köhler, den Blick zu lenken auf die „wahrhaft nationale Aufgabe, der Wissenschaft und Forschung in einem föderalen Staat beste, international konkurrenzfähige Entfaltungsmöglichkeiten zu geben“. Angesichts der derzeitigen Dynamik der Veränderungen in der deutschen Wissenschaftslandschaft werde es in Zukunft eine wichtige Aufgabe des Gremiums sein, über „Substanz und Richtung“ der eingeschlagenen Reformpolitik zu wachen und dabei in bewährter Form die verschiedenen Akteure aus Politik und Wissenschaft einzubinden. Gemeinsames Ziel müsse es sein, das deutsche Wissenschaftssystem unter den heutigen Bedingungen zum höchsten Wirkungsgrad zu bringen. (mehr unter http://www.wissenschaftsrat.de, Köln, 6. September 2007,)
Schavan: "Staat und Wirtschaft steigern Forschungsinvestitionen" Ministerin stellt Haushalt im Bundestag vor: Etat wächst um 670 Millionen Euro
Staat und Wirtschaft steigern ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich: Der Entwurf für den Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für 2008 sieht eine Steigerung gegenüber diesem Jahr von knapp acht Prozent auf 9,187 Milliarden Euro vor - das ist ein Plus von rund 670 Millionen Euro. "Entscheidend ist, dass auch die Wirtschaft und die Bundesländer ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung spürbar steigern", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan in der Haushaltsdebatte im Bundestag. Für die Wirtschaft weisen die neuesten Prognosen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft klar nach oben: Beliefen sich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in den Unternehmen im Jahr 2005 auf 38,6 Milliarden Euro, so liegen die aktuellen Schätzungen für 2007 bei 41,8 Milliarden Euro - dies entspricht einem Aufwuchs von mehr als acht Prozent innerhalb von zwei Jahren. (mehr unter http://www.bmbf.de/press/index.php.)
Schavan: "Führungsrolle in den Geisteswissenschaften stärken" Ministerium fördert drei internationale Kollegs für sechs Jahre
Wie entstehen und entwickeln sich religiöse Traditionen? Gibt es eine Verflechtung unterschiedlicher Kulturen in der internationalen Theaterlandschaft? Und welche Funktion haben Medien in unserer heutigen Zeit? Diese Fragen stehen im Zentrum der drei neuen Internationalen Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung. Am Dienstag hat ein internationales Gutachtergremium die ersten Kollegs ausgewählt, die ab 2008 für sechs Jahre gefördert werden. (mehr unter http://www.bmbf.de/press/2123.php, Pressemitteilung 179/2007 vom BMBF, 12. September 2007)
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung
BaCaTeC: Funding of projects by the Bavaria California Technology Center
The Bavaria California Technology Center (BaCaTeC, www.bacatec.de) promotes the cooperation of research facilities in Bavaria and California in the high-tech areas of life sciences, information- and communication technologies, new materials, environmental technology and mechatronics. Preferred subject of sponsoring is the initial funding of new projects, especially those which support the exchange of scientists in reference to the projects. Financial support may be granted to submitted projects that describe the initiation of lasting cooperation between Bavarian and Californian facilities and which will be supported by other institutions in the future. Interactions between universities and companies are sponsored as well. The initial funding provided by BaCaTeC will mainly cover expenses for travel and accommodations. The general upper limit of financial support is € 10.000,- per project. Application forms for financial support of the cooperation with universities (and the economy) in California are available at www.bacatec.de. The next deadline will be October 15th, 2007. Applications are limited to two pages (DIN-A4). Sponsored projects will be selected by the end of November.
Please note: Applications for a BaCaTeC-Summer School project 2008 are also welcome until October 15th 2007. (More information: www.bacatec.org)
Grenzgänger “ Recherchen in Mittel- und Osteuropa”
Robert Bosch Stiftung und Literarisches Colloquium Berlin schreiben Recherchestipendien für Autoren aus Wer Mittel- und Osteuropa entdecken möchte, wer eine Veröffentlichung über Mittel- und Osteuropa plant und auf Recherchereise Richtung Osten aufbrechen will, kann sich als "Grenzgänger" bewerben. (mehr unter http://www.bosch-stiftung.de/, Stuttgart, 14. September 2007)
Geisteswissenschaften verlieren in zehn Jahren 663 Professuren
Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, fordert: "Lehrstühle statt Leerstellen". Im Zeitraum von 1995 bis 2005 haben die 16 Bundesländer in den Sprach- und Kulturwissenschaften 663 Professorenstellen nicht wiederbesetzt und damit eingespart - ein Rückgang von 11,6 Prozent. Dies ergibt sich aus einer vom Deutschen Hochschulverband vorgestellten Auswertung der amtlichen Erhebung des Statistischen Bundesamtes. (mehr unter- http://www.academics.de, aus Forschung & Lehre, September 2007)
Hickhack um Juniorprofessur
Linke Nummer an der FU Berlin Albert Scharenberg ist Nordamerika-Spezialist an der FU Berlin - der beste Kandidat für die neue Juniorprofessur am renommierten JFK-Institut, empfehlen Gutachter. Nur das Uni-Präsidium will ihn nicht: zu alt, unqualifiziert. Kollegen vermuten ganz andere Gründe für die Ablehnung. (mehr unter http://www.spiegel.de, September 2007, von Philipp Wittrock)
Köder für akademische Auswanderer
Viele deutsche Wissenschaftler arbeiten in den USA, weil die Bedingungen dort besser sind. Mit großzügigen Förderprogrammen sollen sie nun zurück nach Deutschland gelockt werden. Bisweilen hängt der Lebensweg von lächerlichen Kleinigkeiten ab. Für Jens Netzer zum Beispiel könnten tausend Euro für ein Flugticket darüber entscheiden, ob er seine akademische Karriere an einer kalifornischen Universität fortsetzt oder nach Deutschland zurückkehrt. Dort hat sich der Sozialwissenschaftler auf eine Stelle als Juniorprofessor beworben. Doch falls er die Einladung zum Probevortrag bekommt, muss er sich ein teures Ticket nach Deutschland kaufen - und sein Stipendium gibt die Ausgabe eigentlich nicht her. Eigene Fördertöpfe dafür gibt es nicht, und die einladende Universität bezahlt keinem der sechs oder acht Kandidaten die Anreise. (mehr unter http://www.sueddeutsche.de, 24.9.2007 von Christoph Schrader)
Aufbruchstimmung in San Francisco
"Noch nie waren die Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland so gut wie heute." Diese und ähnlich formulierte Aussagen wurden schnell zu einer Art Leitmotiv bei der diesjährigen Jahrestagung von GAIN (German Academic International Network), zu der sich rund 230 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Wochenende in San Francisco versammelt hatten. Schon zum siebten Mal hatte GAIN, die Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), deutsche Nachwuchswissenschaftler, die derzeit in den USA und Kanada arbeiten, zu dem dreitägigen Treffen zusammengerufen. (25. September 2007; mehr unter: http://www.dfg.de/aktuelles_presse)
Weitere Informationen
Kind oder Karriere – oder Karriere und Kind?
Allen Beschwörungen und Initiativen zum Trotz ist die Situation von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit Kindern schwierig. Es fehlen Betreuungsmöglichkeiten und immer noch Verständnis für den schwierigen Alltag. Die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere war das Thema des Emmy-Noether-Jahrestreffens. Ein Bericht von Teilnehmerinnen. Stellen Sie sich vor, Ihnen flattert die Einladung zu einer Tagung ins Büro. Auf dem Anmeldeformular können Sie angeben: "Ich bringe _ Kinder im Alter von _ Jahren mit und benötige für diese während der Tagung Betreuung." Das ist kein Science fiction - sondern Realität im Jahre 2007 beim 6. Treffen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Emmy- Noether-Programms geförderten Nachwuchsforscher. (mehr unter http://www.academics.de/ Aus Forschung & Lehre: September 2007; von Jenny List und Andrea Schromm)d
Begehrt wie Fußballer
Mit mehr Geld und besseren Forschungsbedingungen will die Humboldt-Stiftung die besten Wissenschaftler nach Deutschland locken. Ein Gespräch mit ihrem Präsidenten Wolfgang Frühwald
DIE ZEIT: Die Alexander von Humboldt-Stiftung soll ausländische Nachwuchsforscher an deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute bringen. Jetzt baut sie ihre Stipendienprogramme radikal um. Ist Ihr bisheriges Konzept gescheitert?
Wolfgang Frühwald: Keineswegs. 23 000 geförderte junge ausländische Forscher in der Geschichte der Stiftung, darunter 40 Nobelpreisträger, sind eine eindrucksvolle Bilanz. Doch der internationale Wettbewerb um die begabtesten Wissenschaftler hat sich extrem verschärft. Dass sie nach Deutschland kommen, ist nicht mehr so selbstverständlich, wie es 50 Jahre lang gewesen ist. (mehr unter http://www.academics.de, Aus DIE ZEIT: 30.08.2007; Das Gespräch führte Jan-Martin Wiarda.)
Ökonomische Strategien gegen den Klimawandel
Deutsche Wissenschaftler entwickeln „unterstützt von der VolkswagenStiftung“ ökonomisch und ökologisch sinnvolle Modelle, um den Klimawandel zu vermeiden. mehr... (http://www.volkswagenstiftung.de/index.html, 14. September 2007)
Ideenwettbewerb Evolution heute
Die VolkswagenStiftung möchte im „Darwinjahr“ 2009 mit ihrem Ideenwettbewerb die Bedeutung der Evolutionsbiologie herausstellen. mehr... (http://www.volkswagenstiftung.de/index.html, 23. August 2007 )
Palm Beach County möchte Max-Planck-Institut nach Florida holen
Die Max-Planck-Gesellschaft hat das Angebot erhalten, ihr erstes Auslandsinstitut in den USA zu gründen
Am 11. September stellte der Palm Beach County im Bundesstaat Florida einstimmig die Summe von 86,9 Millionen Dollar für die nächsten zehn Jahre bereit. In den nächsten Wochen soll nun durch Mittel des Staates Florida die Finanzierung komplettiert und konkret über eine Institutsgründung verhandelt werden. Nach dem County-Beschluss ist nun der Weg für die ebenfalls notwendige Zustimmung durch den Staat Florida frei, der die vom County zur Verfügung gestellte Summe auf insgesamt 190 Millionen Dollar aufstocken will. Damit könnte auf dem Jupiter Campus der Florida Atlantic University (FAU) ein Max-Planck-Institut im Bereich der Lebenswissenschaften in unmittelbarer Nähe zu dem Scripps-Forschungsinstitut entstehen. (mehr unter http://www.mpg.de )
Interessantes und Nützliches
Paßport News vom Deutschen Generalkonsulat San Francisco
Wichtige Informationen zur Ausstellung von deutschen Reisepässen ab dem 01. November 2007!
Zum 01.11.2007 tritt ein neues Passgesetz in Kraft. Dieses sieht u.a. vor, dass in deutschen Reisepässen (bordeauxroter Einband) auch Fingerabdrücke auf einem Chip gespeichert werden müssen. Auf Grund technischer Probleme bei der Umsetzung der neuen Vorschriften können die Botschaft und die Generalkonsulate in den USA ab dem 01.11.2007 voraussichtlich für mehrere Monate keine Anträge zur Ausstellung von Reisepässen entgegen nehmen. Vorläufige Reisepässe (grüner Einband) und Kinderreisepässe sind hiervon nicht betroffen. Wir raten Ihnen, vor dem 15.10.2007 bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung (s.u.) einen neuen Reisepass zu beantragen, falls Ihr jetziger Pass vor Mitte 2008 abläuft. Wer nach dem 15.10.2007 einen neuen Reisepass beantragt, wird voraussichtlich zunächst nur einen vorläufigen Reisepass (Gültigkeitsdauer maximal 1 Jahr) erhalten können. Dieser vorläufige Reisepass berechtigt nicht zur visumsfreien Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Auslandsvertretung. Welche der neun deutschen Auslandsvertretungen in den USA für Sie zuständig ist, erfahren Sie unter http://www.germany.info/relaunch/info/consular_services/passport.html Um den GSO Newsletter zu abonnieren oder abzubestellen, klicken Sie bitte auf folgenden hier. |