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GSO
Newsletter Oktober 2004
GSO-Intern: Veranstaltungen und
Jobbörse
Treffen deutscher
Nachwuchswissenschaftler in Boston
Veranstaltungen 2005: Berkeley,
Chicago und San Diego
Launch der neuen Webseite – Mehr
Stellenangebote für
Geisteswissenschaftler
Oktober-Stammtische in Los Angeles
und La Jolla, Berkeley und San
Francisco
Karriere und Förderung
Aus den USA in die industrielle
Forschung nach Deutschland –
Erfahrungsbericht
eines Wissenschaftlers
Marie Curie Programm – Eine
attraktive Rückkehroption nach
Europa
Aktuelle Fördermöglichkeiten
EuroScience Industrial Survey
Trends und Entwicklungen im
Forschungs- und Hochschulwesen
Juniorprofessur: Reaktionen auf das
Bundesverfassungsgerichtsurteil
Alt gegen Jung: Nordrhein-Westfalen
hebt Pensionsgrenzen
für
Hochschullehrer an
Brain Drain und Brain Gain an
deutschen Hochschulen – Tagungsthema
am 1.
November
in Berlin
Kultusministerkonferenz:
Niedersachsen kündigt Abkommen
Der Arbeitsmarkt in Deutschland –
Aktuelles aus der Presse
DaimlerChrysler schafft 4.000
Arbeitsplätze
IT- und Telekombranche zurück auf
Wachstumskurs
Verein soll Berlin zur führenden
Gesundheitsstadt machen
Clement: Wende am Arbeitsmarkt kommt
bald
4.000 neue Arbeitsplätze in der
Kunststoffindustrie
BMW – Autobauer will in Deutschland
Hunderte neue Jobs schaffen
Under the Radar
Münchens Uni-Fusion – Vorreiter für
Berlin?
GSO-Intern: Veranstaltungen und
Jobbörse
Treffen Deutscher
Nachwuchswissenschaftler in Boston
Am 17. und 18. September fand ein
gemeinsam von der GSO, dem Deutschen
Akademischen Austauschdienstes
(DAAD), der Alexander von
Humboldt-Stiftung (AvH) und der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG) ausgerichtetes Treffen
deutscher Nachwuchswissenschaftler
in Boston statt. An dieser Tagung
mit dem Thema „Hochschul- und
Wissenschaftspolitik in Deutschland
und Europa: Perspektiven und
Herausforderungen“, nahmen rund 200
deutsche Nachwuchswissenschaftler
teil, die zur Zeit an der Ostküste
der USA und Kanada wissenschaftlich
tätig sind. Gäste und Sprecher von
Forschungseinrichtungen,
Förderorganisationen, Universitäten
und der Industrie debattierten im
Rahmen von Vorträgen,
Gesprächsrunden und
Podiumsdiskussionen mit den
Wissenschaftlern über die Zukunft
der Wissenschaft in Deutschland und
im transatlantischen Vergleich.
Parallel zu der Veranstaltung
konnten sich die Teilnehmer im
Rahmen der „Jobfair“ über berufliche
Perspektiven in Deutschland
informieren. Neben aktuellen
Stellenangeboten boten die
teilnehmenden Unternehmen ferner
Möglichkeiten der Kooperation bei
Forschungsprojekten auf.
Dank der Bereitstellung von
Fördergeldern durch die Volkswagen
Stiftung konnte die GSO
Nachwuchswissenschaftlern, die nicht
Stipendiaten einer der drei
Förderorganisationen (DAAD, DFG AvH)
sind, die Teilnahme an der
Veranstaltung ermöglichen.
Genauere Informationen, Fotos und
das Programm der Veranstaltung
finden Sie unter <http://www.gsonet.com/de/events/SM04Boston/index.htm>.
Veranstaltungen 2005: Berkeley,
Chicago und San Diego
Entsprechend der Tagung in Boston
für die Ostküste wird das nächste
Jahresreffen, welches wir wieder
gemeinsam mit DAAD, DFG und AvH
veranstalten, am 9. und 10.
September 2005 in San Diego
stattfinden. Die GSO wird hierzu
registrierte Scholars einladen, die
zu der Zeit an der Westküste der USA
und Kanada tätig sind.
Daneben wird es, wie schon in diesem
Jahr, ein Regionaltreffen in der Bay
Area im April 2005 geben sowie ein
weiteres Regionaltreffen in Chicago
im Juni 2005. Alle GSO registrierten
Scholars in diesen Regionen werden
hierzu eine Einladung erhalten. Bei
beiden Veranstaltungen werden neben
dem Hauptprogramm zum ersten Mal
Reintegrations-Workshops
durchgeführt. Ziel dieser „Fit for
Germany“-Workshops ist es, den
Teilnehmern einen Überblick über
Karriereoptionen in Deutschland in
den Hochschulen, der Industrie sowie
den außeruniversitären
Forschungseinrichtungen zu
verschaffen. Neben Informationen
über die aktuelle
Arbeitsmarkentwicklung werden Tipps
für den Bewerbungsprozess in
Deutschland sowie andere wichtige
Hinweise rund um die Fortführung
einer wissenschaftlichen Karriere in
Deutschland vermittelt.
Eine Einladung zu den „Fit for
Germany“-Workshops werden alle
GSO-Scholars erhalten, die zu diesem
Zeitpunkt ihren CV in die Jobbörse
eingestellt haben.
Launch der neuen Webseite –
Mehr Stellenangebote für
Geisteswissenschaftler
Am 1. Oktober haben wir unsere neue
Webseite gestartet. Neben der
Überarbeitung des Layout haben wir
vor allem den Zugriff auf die
Inhalte verbessert. Sie finden jetzt
noch einfacher aktuelle
Informationen zu Entwicklungen im
Wissenschafts- und Hochschulbereich
sowie Veranstaltungen der GSO, wie
z.B. unsere Jahrestreffen und
Stammtische in Ihrer Region.
Außerdem können Sie bereits auf der
Startseite aktuelle Stellenangebote
unserer Jobbörse einsehen. Vermehrt
sind hier nun auch Stellen für
Geisteswissenschaftler eingestellt,
sowohl in der Industrie als auch an
Universitäten und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen.
<http://www.gsonet.org/jobs/>
Für Wissenschaftler in der Bay Area
haben wir im „Wissenschaftsforum“
ein eigenes <Forum>
zum Austausch untereinander
eingerichtet. Haben Sie eine
konkrete Frage? Suchen Sie
Kooperationspartner in dieser
Gegend? Oder sind Sie einfach nur an
Kontakten zu Wissenschaftlern in der
Bay Area interessiert? Das Forum
bietet Ihnen eine einfache und
schnelle Möglichkeit der
Kommunikation.
Im Wissenschaftsforum werden zudem
in Zukunft aktuelle Projekte von
GSO-Scholars in Form von Postern
oder Abstracts veröffentlicht.
Oktober-Stammtische in Los
Angeles und La Jolla,
Berkeley und San Francisco
Mit Stammtischen in Los Angeles und
La Jolla/San Diego hat die GSO
nunmehr ihre Aktivitäten in
Südkalifornien weiter ausgebaut und
den Grundstein für weitere Treffen
in dieser Region gelegt. Nach dem
Modell unserer regelmäßigen Bay
Area-Stammtische, die sich unter den
teilnehmenden Scholars als großer
Erfolg erwiesen haben, möchten wir
Ihnen auch in „SoCal“ zukünftig die
Gelegenheit zu einem informellen
sozialen und professionellen
Austausch untereinander bieten. Die
Stammtische sind für Sie ein
optimales Forum, um auf lokaler
Ebene bei entspannter Atmosphäre
Kontakte mit anderen interessanten
deutschen Nachwuchswissenschaftlern
zu knüpfen und zu vertiefen.
Der Stammtisch in Los Angeles fand
letzte Woche in der Westwood Brewing
Company statt, die sich in der
unmittelbaren Umgebung des Los
Angeles-Campus der University of
California befindet. Das Treffen hat
dort ein ähnliches Interesse an der
künftigen Entwicklung eines lokalen
Netzwerks bestätigt, wie es auch in
der Bay Area zu verzeichnen ist. Wir
freuen uns daher auf weitere
Zusammenkünfte und möchten uns bei
den Teilnehmer bedanken.
Unser nächster Stammtisch wird am
26. Oktober ab 19.00 Uhr in der Karl
Strauss Brewery & Grill in La Jolla
stattfinden. Natürlich sind alle
Freunde der GSO – sowohl Mitglieder
als auch Nicht-Mitglieder – herzlich
willkommen. Erzählen Sie auch Ihren
Freunden davon – wir freuen uns auf
viele Teilnehmer! Interessierte
können sich bei Todd Bradley <bradley@gsonet.org>
melden.
Der nächste Stammtisch in Berkeley
findet statt am Montag, den 25.
Oktober 2004 um 18.00 Uhr, wie
gewohnt im Faculty Club der
University of California, Berkeley.
Der San Francisco Stammtisch trifft
sich am 9. November um 19.00 Uhr im
Restaurant Walzwerk, 381 South Van
Ness (between 14th and 15th
streets), San Francisco.
Karriere und Förderung
Aus den USA in die industrielle
Forschung nach Deutschland –
Erfahrungsbericht eines
Wissenschaftlers
Viele Wissenschaftler sind
zurückhaltend im Hinblick auf eine
wissenschaftliche Karriere in der
Industrie. Um diese Vorbehalte
auszuräumen aber auch um Ihnen einen
genauen Einblick in das
Tätigkeitsspektrum der industriellen
Forschung zu geben, lesen Sie den <Erfahrungsbericht>
von Dr. Ulrich Zügel, der nach
seiner Zeit als Postdoc an einem
immunologischen Forschungsinstitut
in San Diego nach Deutschland
zurückgekehrt ist und nun Head of
Research Business Area Dermatology
Europe bei der Schering AG ist.
Marie Curie Programm – Eine
attraktive Rückkehroption nach
Europa
Die Europäische Kommission bietet
mit ihrem Marie Curie Programm
europäischen WissenschaftlerInnen
attraktive Möglichkeiten für eine
Rückkehr nach Europa. Die
International Reintegration Grants
richten sich an WissenschaftlerInnen
mit einem mehr als fünfjährigen
Aufenthalt im außereuropäischen
Ausland. Ihnen soll durch eine
zweijährige Anschubfinanzierung die
Etablierung an einem Institut in
einem der EU-Mitgliedstaaten oder
der assoziierten Länder ermöglicht
werden. Die Marie Curie Excellence
Grants zielen auf herausragende
WissenschaftlerInnen mit dem
Potential, eine international
wettbewerbsfähige Arbeitsgruppe zu
führen. Hier finanziert die
Europäische Kommission den Aufbau
einer eigenen Arbeitsgruppe
bestehend aus drei bis vier
WissenschafterInnen über einen
Zeitraum vom vier Jahren.
Nähere Informationen finden Sie
unter:
<http://www.cordis.lu/fp6/mobility.htm>
oder <http://europa.eu.int/l>
Aktuelle Fördermöglichkeiten
Neu: (i) Ausschreibung für 20
Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppen
und Helmholtz-Nachwuchsgruppen
(ii) Scientific Award BMW Group 2005
Laufend: (iii) Ausschreibung
für European Young Investigator
(EURYI) Award.
Informationen und Links dazu auf der
Webseite von GAIN unter:
<http://www.gain-network.org/>
EuroScience Industrial Survey
Euroscience is a pan-european
association of individuals
interested in constructing
scientific Europe “from the
bottom-up".
It represents European scientists of
all disciplines (including social
sciences and the humanities), in the
public sector, universities,
research institutes as well as
business and industry. The
Euroscience Working group on
industrial Research and Development
has launched an initiative to study
the situation and the future
potential in industrial R&D within
Europe. Its objective is to better
assess the current situation and to
work on possible policy
recommendations for institutional
bodies. To participate in the survey
please go to the following link: <http://www.euroscience.org/WGROUPS/IST/index.htm>
Trends und Entwicklungen im
Forschungs- und Hochschulwesen
Juniorprofessur: Reaktionen auf
das Bundesverfassungsgerichtsurteil
Nachdem das Bundesverfassungsgericht
mit Urteil vom 27.07.2004 die fünfte
Novelle des Hochschulrahmengesetzes
(HRG) für nichtig erklärt hat,
zeichnen sich nun die ersten
Reaktionen des Gesetzgebers ab.
Während die Wissenschaftsminister
der SPD-regierten Bundesländer und
des Bundes unter Berücksichtigung
der Gerichtsentscheidung noch im
Oktober zur Sicherung der
Juniorprofessur sowie zur
Wiedereinführung der
Befristungsregelungen eine weitere
Novelle des bundesrechtlichen HRG in
das Bundeskabinett einbringen
wollen, sind die CDU-regierten
Bundesländer bereits einen Schritt
weiter und haben der Bundesregierung
über den Bundesrat einen
Gesetzesentwurf zugeleitet, der die
Erlangung eigener Kompetenzen zur
Gestaltung der
Hochschulpersonalstrukturen zum
Gegenstand hat. Im Übrigen
bescheinigt der wohl erste
Fachaufsatz zur rechtlichen
Behandlung der unter der
(vermeintlichen) Geltung der fünften
Novelle als befristet geschlossenen
Arbeitsverträge den zunächst in
großer Anzahl befürchteten
„Entfristungsklagen“ eher
verhältnismäßig geringe
Erfolgsaussichten. Nähere
Informationen und weiterführende
Links dazu auf unserer Homepage
unter <http://www.gsonet.org>.
Alt gegen Jung:
Nordrhein-Westfalen
hebt Pensionsgrenzen für
Hochschullehrer an
Nach einem Bericht von SPIEGEL
ONLINE vom 21.09.2004 <http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,318995,00.html>
hat das Bundesland
Nordrhein-Westfalen zunächst bis
Ende 2008 seinen verbeamteten
Hochschullehrern die Möglichkeit
eingeräumt, über das bisherige
Pensionsalter von 65 Jahren hinaus
bis zum Alter von 68 Jahren im Amt
bleiben zu können. Damit sollen
nicht nur Ausgaben für Ruhegehälter
eingespart, sondern auch diejenigen
Lücken gefüllt werden, die dadurch
zu entstehen drohen, dass rund 900
Stellen für Hochschullehrer aufgrund
einer allgemeinen Erhöhung der
Wochenarbeitszeit aller Beamten von
38,5 auf 41 Wochestunden eingespart
werden sollen, ohne dass sich aber
die tatsächliche Arbeitszeit der
Professoren kontrollieren ließe.
Brain Drain und Brain Gain an
deutschen Hochschulen –
Tagungsthema am 1. November in
Berlin
Gemeinsam mit dem Bildungsforum der
ALTANA AG und der
Humboldt-Universität zu Berlin
veranstaltet BerlinPolis e.V. am 1.
November eine eintägige Konferenz an
der Humboldt-Universität zu Berlin
zu dem Thema Brain Drain. Teilnehmer
dieser Veranstaltung sind
Entscheidungsträger der
Wissenschafts- und Hochschulpolitik
in Deutschland, Wirtschaftsvertreter
sowie Wissenschaftler aus dem In-
und Ausland. Zentrales Thema dieser
Tagung ist die unterschiedliche
Einschätzung der Brain Drain
Problematik in Deutschland.
Existiert überhaupt ein solcher
Trend? Wie sehen mögliche Mittel und
Wege der Umwandlung dieses Trends in
einen Brain Gain aus? Mehr
Informationen zu dieser
Veranstaltung und zur Teilnahme
finden Sie unter:
<http://www.berlinpolis.de/Braindrainkonferenz/hintergrund.html>
Kultusministerkonferenz:
Niedersachsen kündigt Abkommen
Die Niedersächsische Landesregierung
hat am 05.10.2004 die Kündigung des
seit dem 20.06.1959 bestehenden
Abkommens über das Sekretariat der
Kultusministerkonferenz (KMK)
beschlossen. Erklärtes Ziel ist es
dabei, Neuverhandlungen über die
Erneuerung der KMK und ihres
Sekretariats auszulösen und die KMK
zu anderen Bedingungen fortzusetzen.
Dazu gehört nach den Vorstellungen
Niedersachsens insbesondere, dass
sich die KMK – auch zur Abwehr von
Bestrebungen des Bundes nach mehr
Zuständigkeit im Bildungsbereich –
künftig darauf konzentriert, die
Vergleichbarkeit der Zeugnisse und
Abschlüsse zu vereinbaren, die
Sicherung von Qualität in Schulen
und Hochschulen zu erleichtern, die
Kooperation von Einrichtungen der
Bildung, Wissenschaft, Forschung und
Kultur zu fördern sowie eine
gemeinsame Ländervertretung
gegenüber dem Bund und der
europäischen Ebene zu organisieren.
Als einzelne Reformschritte werden
schnellere Entscheidungen durch
Einführung des Mehrheitsprinzips und
Verschlankung der in die
Entscheidungsprozesse involvierten
36 Gremien, die Vermeidung von
Doppelarbeit und die Verschlankung
des KMK-Sekretariats selbst für
notwendig erklärt (Pressemitteilung
unter <http://www.stk.niedersachsen.de/>).
Hintergrund des von Seiten anderer
Bundesländer auf harsche Kritik
gestoßenen Kabinettsbeschlusses ist
vor allem das durch das derzeit
geltende Mehrheitsprinzip bedingte
geringe Arbeitstempo der KMK sowie
die damit zusammenhängende Tatsache,
dass die notwendig einvernehmlich
getroffenen Entscheidungen oftmals
nur den kleinsten gemeinsamen Nenner
der divergierenden
Ländervorstellungen bilden
(näheres bei SPIEGEL ONLINE v.
05.10.2004 unter
<http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,321582,00.html>).
Der
Arbeitsmarkt in Deutschland -
Aktuelles aus der Presse
DaimlerChrysler schafft 4.000
Arbeitsplätze
Im ersten Halbjahr 2004 konnte der
Konzern beim Absatz der
Nutzfahrzeuge eine Steigerung um 34
Prozent verzeichnen.
Toll-Collect-Tests sind zur
Zufriedenheit verlaufen....
<http://www.welt.de>
(Quelle: Die Welt v. 21.09.2004 |
Rubrik: Aktuell/Wirtschaft)
IT- und Telekombranche zurück auf
Wachstumskurs
Berlin – Der Bundesverband
Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien
(Bitkom) sieht die Branche wieder im
Aufwind. Nach Umsatzrückgängen im
Jahr 2002 und Stagnation im
vergangen Jahr, erwartet der
Branchenverband 2004 ein Umsatzplus
von 2,5 und für das kommende Jahr
von sogar 3,4 Prozent.
Hauptgeschäftsführer Bernhard
Rohleder sieht die 1.300
Bitkom-Unternehmen „wieder als
treibende Kraft für die
Volkswirtschaft". Die Nachfrage sei
zwar stark exportgetrieben, aber
auch inländische Unternehmen
begännen wieder, aufgeschobene
Ersatzinvestitionen vorzunehmen....
<http://www.welt.de>
(Quelle: Die Welt v. 06.10.2004 |
Rubrik: Wirtschaft)
Verein soll Berlin zur führenden
Gesundheitsstadt machen
Bis 2010 soll Berlin führende
Gesundheitsstadt in Deutschland
werden. Rund 70.000 neue
Arbeitsplätze sollen danach im
Krankenwesen, in der Forschung und
in der Medizintechnik entstehen.
Damit das ehrgeizige Ziel des Senats
umgesetzt werden kann, will der neu
gegründete Marketingverein
„Gesundheitsstadt Berlin", in dem
neben anderen Vertreter von Kliniken
und Pharmazieunternehmen
mitarbeiten, neue Unternehmen und
Einrichtungen an die Spree holen. Am
Donnerstagabend stellte der Verein
seine Pläne vor....
<http://www.welt.de>
(Quelle: Die Welt v. 11.09.2004 |
Rubrik: Berlin/Wirtschaft)
Clement: Wende am Arbeitsmarkt
kommt bald
Berlin – Bundeswirtschaftsminister
Wolfgang Clement (SPD) rechnet nach
eigener Aussage mit einer baldigen
Trendwende am Arbeitsmarkt.
In der Metall- und Elektroindustrie
sind trotz derzeit über vier
Millionen Arbeitslosen in
Deutschland viele Stellen offen.
Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser
sagte der "Bild am Sonntag", die
Unternehmen der Branche suchten etwa
150.000 Mitarbeiter. Seit
Jahresanfang sei die Zahl der nicht
besetzten Arbeitsplätze um 40 000
oder 35 Prozent gestiegen....
<http://morgenpost.berlin1.de>
(Quele: Berliner Morgenpost v.
27.09.2004)
4.000 neue Arbeitsplätze in der
Kunststoffindustrie
In der kunststoffverarbeitenden
Industrie Deutschlands sind
innerhalb eines Jahres rund 4.000
neue Arbeitsplätze entstanden. Die
Mitarbeiterzahl in der Branche stieg
2003 gegenüber 2002 um 1,6 Prozent
auf 282.250 im Jahresdurchschnitt
an, teilte der Vorsitzende des
Ausstellerbeirates der Fachmesse „K“
(20. Bis 27. Oktober), Ulrich
Reifenhäuser, am Dienstag in
Düsseldorf mit. Der Umsatz wuchs um
3,6 Prozent auf 42,2 Milliarden
Euro.
(Quelle: Tagesspiegel v. 13.10.2004)
BMW – Autobauer will in
Deutschland Hunderte neue Jobs
schaffen
Der Autobauer BMW will bis zum
Jahresende in Deutschland noch
hunderte neue Jobs schaffen. Das
berichtet die „Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung“ unter
Berufung auf einen Konzernsprecher.
Gesucht würden vor allem Ingenieure.
Im ersten Halbjahr 2004 habe das
Unternehmen bereits 1.100 neue
Mitarbeiter eingestellt. Der
Automobilhersteller erwarte in
diesem Jahr einen Absatzzuwachs von
8 Prozent, berichtete die
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ .
Parallel dazu werde auch das
Ergebnis in dieser Größenordnung
steigen, kündigte BMW-Chef Helmut
Panke dem Blatt zufolge an.
(Quelle: Tagesspiegel v. 27.09.2004)
Under the
Radar
Münchens Uni-Fusion – Vorreiter
für Berlin?
Bayerns Überlegungen zur Fusion der
Münchener
Ludwig-Maximilians-Universität und
der Technischen Universität haben
zwischenzeitlich eine ähnliche –
gleichwohl ruhigere – Debatte in
Berlin ausgelöst. Nachdem in Berlin
die Freie Universität, die
Humboldt-Universität und die
Technische Universität bedingt durch
Budgeteinschnitte seitens des
Berliner Senats dem Land ohnehin
bereits am 30.06.2004 abgestimmte
Strukturpläne vorgelegt hatten, um
die negativen Folgen der Kürzungen
durch ein Höchstmaß an
Kompatibilität und Kohärenz bei der
Fächerstrukturierung und der
Ausgestaltung der Schwerpunkte zu
begrenzen (vgl. Presseerklärung v.
30.06.2004 unter
<http://www.fu-berlin.de/aktuell/Presseinfo-Strukturplanung.pdf>),
sehen sich diese Universitäten sowie
weitere Forschungseinrichtungen der
Region nunmehr mit weitergehenden
Forderungen konfrontiert. Einem
Bericht des Tagesspiegel zufolge
plädiert der Vorstandsvorsitzende
der Berliner Charité Detlev Ganten
für eine „Freie Humboldt-Universität
zu Berlin und Brandenburg“.
Innerhalb der Berliner SPD-Fraktion
ist dieser Vorschlag allerdings
umstritten
(Tagesspiegel v. 17.09.2004, <http://archiv.tagesspiegel.de>
).
Die aktuellen Münchener Pläne
beruhen auf einer Stellungnahme der
Expertenkommission
„Wissenschaftsland Bayern 2020“, zu
deren Mitgliedern unter anderem
renommierte Persönlichkeiten, wie
der Präsident der Deutschen
Forschungsgemeinschaft Ernst-Ludwig
Winnacker und der einstige Präsident
der Stanford University Gerhard
Caspar gehören. Die Kommission, die
angesichts unabgestimmter
Doppelstrukturen einen erheblichen
Optimierungsbedarf konstatiert,
befürwortet gegenüber einem
ebenfalls angedachten Konzept des
Austauschs eines der Integration, in
dessen Rahmen Forschungs- und
Lehrprogramme zusammengeführt und
moderne Fächer- und
Fakultätsstrukturen etabliert werden
sollen (Näheres in einer
Presseerklärung v. 14.09.2004,
<http://www.stmwfk.bayern.de/presse/meldung.asp?NewsID=178>,
bei SPIEGEL ONLINE v. 14.09.2004, <http://www.spiegel.de/unispiegel>
,
sowie der SZ, <http://www.sueddeutsche.de>
).
Gegenüber den bisher lediglich
diskutierten
Hochschulverschmelzungen in den
Metropolen Berlin und München hat
der unterdessen vom
Niedersächsischen Landtag bereits
beschlossene Zusammenschluss der
Universität und der Fachhochschule
in Lüneburg vergleichsweise wenig
Aufmerksamkeit erregt.
Laut SPIEGEL ONLINE (v. 17.09.2004,
<http://www.spiegel.de>)
geht Wissenschaftsminister Lutz
Hartmann (CDU) aber davon aus, dass
dieses Modell viele Nachahmer finden
wird.
Alle der genannten Strukturmaßnahmen
finden ihre Ursache erklärtermaßen
in der derzeit mangelnden oder
jedenfalls künftig zu erhaltenen und
auszubauenden internationalen
Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen
Universitäten sowie in der
angespannten Lage der öffentlichen
Haushalte. Im Interesse der
Wettbewerbsfähigkeit des gesamten
Wissenschaftsstandorts Deutschland
bleibt deshalb zu hoffen, dass
infolge von
Restrukturierungsmaßnahmen
freiwerdende Mittel den
Universitäten letzten Endes auch
tatsächlich für zukunftsträchtige
Investitionen in Bildung und
Forschung zur Verfügung stehen und
nicht angesichts leerer Staatkassen
weiteren Budgetkürzungen zum Opfer
fallen werden.
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