GSO Newsletter November 2007

Liebe Scholars,

das Jahr neigt sich im raschen Schritten dem Ende zu. Deshalb machen wir es kurz.

Zu allererst möchten wir uns bei der Unternehmerin Frau Susanne Klatten bedanken, die die GSO für das Jahr 2008 mit einer erheblichen Zuwendung finanziell unterstützen wird. Dadurch ist ab Januar die Einrichtung einer weiteren Stelle in unserem Büro in Berlin möglich. Sie soll insbesondere den Ausbau des GSO-Talentpools und der Jobbörse begleiten.

Die Exzellenzinitiative hat, wie Ihr wisst, die neuen Champions erkoren. Das lässt die Gewinner jubeln und die Konkurrenten auf’s nächste Mal hoffen. Eine ganze Sektion über die Exzellenzinitiative findet Ihr unter Alles rund um die Exzellenzinitiative.

Hoffen können auch wir. Da unsere Jobchancen im Zeitalter von Brain Drain und Brain Circulation zwar besser aber wir nicht wirklich jünger werden, gibt es jetzt Hoffnung für die „älteren“ Forscher/-innen unter uns, nicht nur Anschluss in Deutschland zu finden, sondern sogar mit Hilfe von Perspektiven von Altprofessoren/-innen Ihr Wissen länger unter den wissenschaftlichen Nachwuchs zu bringen.

Trotz Nobelpreisen und neuer Eliteuniversitäten, sei dennoch Vorsicht geboten. Denn auch wenn der Eliteturm super aussieht, darf man die Forschungsbasis und das Fundament dazu nicht aus den Augen verlieren. Sonst minimieren wir die Forschungsvielfalt und die Flexibilität. Weitere Stimmen dazu findet Ihr unter Aktuelles in Wissenschaft und Forschung.

Überqualifizierte Zuwanderer? Geht uns das teilweise nicht auch so? So lange man sich in dem vorgeschriebenen Job befindet ist alles in Ordnung. Aber trotz Visa und Greencard ist es nicht immer jedermann möglich auch in dem gelernten Job zu arbeiten, wie z.B. einige Mediziner unter uns erfahren.

Nicht nur das, sondern auch unsere Überzeugung, dass es hervorragende berufliche Perspektiven außerhalb der universitären Laufbahn gibt, wird von anderen geteilt. Prof. Dr. Rolf Kreibich (IZT) hat im Rahmen des Symposiums von und für Postdoktoranden "Wohin mit uns?" von den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern gefordert, "auch den außeruniversitären Bereich als Berufsfeld im Auge zu behalten".

Na, gut, dann mal die Augen aufhalten und auf weitere Career Fairs warten;-)

Und wem dies zu lange dauert, der kann sich zwischenzeitlich mit einer Feuerzangenbowle die Zeit verkürzen. Neben dem GSO Stammtisch Chicago feiert auch die lokale Stanford German Student Association angemessen mit Feuerzange und Rühmann. Man gönnt sich ja sonst nix. Falls Ihr Interesse habt, fragt bei Eurem Stammtischverantwortlichen nach.

In diesem Sinne, macht’s gut!

Euer GSO-Team

I n h a l t

SAVE THE DATE!
Ralf Fücks: How To Escape The Climate Trap – Challenges and Opportunities

Aktuelles von der GSO
GSO Netzwerk: Community und Stammtische
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
Newsletter Interna

Aktuelles aus Politik und Wirtschaft
Schavan: "Innovationsklima hat sich deutlich verbessert"
Deutsche machen mehr Überstunden
Deutschlands größte US-Investoren
Wir Hypochonder
Hinweise auf Mangel an technischen Qualifikationen verdichten sich
Wo hat Deutschland Zukunft?

Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung
Perspektiven für ältere Forscher/-innen

Alles rund um die Exzellenzinitiative
Mini-Harvard am Bodensee
Jubel in den Südstaaten
"Der Elite-Wettbewerb schwächt die Hochschulen"


Alles über „unsere“ NOBELPREISE NOBELPREISE NOBELPREISE
Der Katalysator-Mann
Experten warnen Deutsche vor Nobelpreis-Übermut
"Wir brauchen Helden der Wissenschaft"
WELTWEITES HOCHSCHUL-RANKING - Deutsche Unis erst ab Platz 60
Starke Forschung - Das CHE-Forschungsranking


Weitere Informationen
• "Wohin mit uns?" / Veranstaltung zur Zukunft der
AUSWANDERER – Auf nach Honolulu
Ausland über alles
Lebt denn d'r alte Habilitand noch?
Überqualifizierte Zuwanderer - Holz hacken mit Diplom
Sesam, öffne dich!
 


Stammtische

Austin Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Christine Vogel,



Berkeley Stammtisch

Interessenten melden sich bitte bei Markus Seeliger,
 
UCSB Faculty Club, Berkeley, CA, 94704


Calgary Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Constanze Storr,



Chicago Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Jochen Mattner,

Café Iberico, 739 N La Salle Dr, Chicago, IL, 60610


Kitchener-Waterloo/Guelph
Interessenten melden sich bitte bei Harald Bauder,



New Haven Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Anne Oechtering,

Richter's Cafe, 990 Chapel Street, New Haven, CT


New York Stammtisch

Interessenten melden sich bitte bei Sabine Hübner,



Philadelphia Stammtisch

Interessenten melden sich bitte bei Amelie Boquoi,
 


Pittsburgh Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Ilva Putzier,



Stanford Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Eva-Maria Harré,

Hier können Sie sich auf dem Mailverteiler des Stammtisches eintragen.


Vancouver Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Guntram Grassl,


SAVE THE DATE!

Ralf Fücks: How To Escape The Climate Trap – Challenges and Opportunities

Ralf Fücks has been President of the Heinrich Böll Foundation since 1996. Together with his colleagues, he rebuilt the foundation completely, moving its headquarter to Berlin. In November 2006 he was re-elected for a fourth term. The primary focus of his work is on sustainable development, reshaping the welfare state, migration, the future of European integration, and on international policy. He is responsible for program development in the divisions of domestic political education, Europe and North America, German-Israel-Relations, the foundation’s Green Academy, its scholarship program as well as for the foundation’s archive "Grünes Gedächtnis."

http://www.goethe.de/ins/us/saf/en2725901.htm

Lecture: Admission free!

Thursday, November 15, 2007, 7pm

Goethe-Institut, Auditorium, 530 Bush Street, San Francisco


Aktuelles von der GSO

• GSO Netzwerk: Community und Stammtische

Damit Ihr auch Euer Netzwerk jetzt und in Zukunft erweitern könnt, haben wir ab sofort unsere GSO-Community zu Eurer Verfügung. Darin könnt Ihr Kollegen nach Name, Standort, Land etc. wiederfinden. Jede Eurer Datenfreigaben vergrößert dabei das Netzwerk und dessen Effizienz. Deshalb jetzt einfach einloggen und mit einem Klick Eure Adresse mit anderen Scholars teilen. Eure Daten sind natürlich nur ausschließlich für andere GSO-Scholars in dieser Datenbank sichtbar. Eure E-Mailadresse wird dabei nicht direkt angezeigt und ist somit geschützt. Weitere Infos findet Ihr unter www.gsonet.org/community.

Gerade für neue Stammtische ist dies äußerst praktisch. Damit wäre auch schon das Stichwort gefallen. Amelie Boquoi hat den Philadelphia Stammtisch von Christoph Weidemann übernommen. Christoph möchten wir an dieser Stelle herzlich für seinen Einsatz danken. Amelie kann unter Amelie.Boquoi@fccc.edu erreicht werden.

Darüber hinaus entsteht in Pittsburgh gerade ein weiterer GSO Stammtisch, der von Ilva Putzier organisiert wird. Wer Interesse hat, sich auszutauschen und Gleichgesinnte kennenzulernen, wendet sich bitte an Ilva Putzier unter i.putzier@web.de.

Weitere Stammtische findet Ihr unter www.gsonet.org.

• Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung –
Fördergelder für Bewerbungsgespräche

Falls Ihr Euch beworben habt und das große Glück, eine Einladung zum Bewerbungsgespräch an einer deutschen Hochschule gelandet zu haben, dann könnt Ihr dafür Reisekostenzuschüsse in Anspruch zu nehmen. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt im Rahmen ihres Förderprogramms „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“, welches von der GSO durchführt wird, entsprechende Mittel, die die jeweilige Hochschule schnell und unkompliziert beantragen kann. Also unbedingt die Hochschule darauf ansprechen! Weitere Infos findet Ihr unter http://www.gsonet.org/de/kruppApply.php.

• Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?

Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Eure Anregungen, Lob und Kritik. Scheut Euch nicht, uns Euer Feedback unter info@gsonet.org mitzuteilen!

Habt Ihr darüber hinaus etwas Interessantes gesehen, gelesen oder gehört, was auch andere GSO-Scholars wissen sollten? Lasst es uns ebenfalls wissen unter info@gsonet.org und wir packen es in unseren Newsletter!!!

• Newsletter Interna

Falls Ihr Schwierigkeiten habt, diesen Newsletter zu lesen, teilt uns dies kurz unter info@gsonet.org mit. Den Newsletter gibt es auch auf unserer Webseite unter www.gsonet.org/nl.


Aktuelles aus Politik und Wirtschaft

• Schavan: "Innovationsklima hat sich deutlich verbessert"

Bundesregierung mobilisiert 3 Milliarden Euro privater FuE-Mittel mit strategischen Partnerschaften / Innovationsallianz zur Entwicklung leistungsfähiger Batterien gestartet

(mehr unter http://www.bmbf.de/press/)
 

• Deutsche machen mehr Überstunden

Mehr Arbeit, mehr Geld: Die Zahl der bezahlten Überstunden in Deutschland nimmt zu. Einer Arbeitsmarktstatistik zufolge werden in diesem Jahr insgesamt knapp 1,5 Milliarden zusätzliche Arbeitsstunden geleistet. Die unbezahlten sind in dieser Rechnung noch gar nicht dabei.

(mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,515353,00.html, Stand 5. November 2007)

• Deutschlands größte US-Investoren

Esso, Opel oder McDonald's - die Liste der amerikanischen Unternehmen, die in Deutschland gute Geschäfte machen, ist lang. Die Amerikanische Handelskammer hat jetzt die Rangliste der 50 größten US-Firmen vorgestellt, die in Deutschland tätig sind.

(mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/, Stand 26. September 2007)

• Wir Hypochonder

Die Wirtschaft boomt, doch die Stimmung der Deutschen ist trübe. Gibt es Grund zur Sorge? Eine Analyse

(mehr unter http://www.zeit.de/, Stand 6. November 2007)

• Fachkräftemangel: Hinweise auf Mangel an technischen Qualifikationen verdichten sich

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Studie "Wertschöpfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland" durchgeführt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Walther Otremba, und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Dr. Martin Wansleben, haben die heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgestellten Ergebnisse der Studie als Beleg dafür gewertet, dass sich die Befunde für einen Mangel an technischen Qualifikationen in Deutschland verdichten.

(mehr unter http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/ Stand 22. Oktober 2007)

• Wo hat Deutschland Zukunft?

Bildung schafft Wohlstand: Auf diese Kurzformel lassen sich neueste Erkenntnisse über die Einkommensquellen zukünftiger Gesellschaften - und Regionen - bringen. Denn die Zukunftsfähigkeit der Regionen lässt sich nicht nur nach gängigen marktwirtschaftlichen Kennziffern wie Bruttoinlandsprodukt oder Pro-Kopf-Einkommen ermitteln. Auch Kreativität, Talent und Toleranz sind wichtige Maßstäbe für die Wissensgesellschaft der Zukunft. Das Berlin-Institut hat dieses Modell in der Studie "Talente, Technolgie und Toleranz - wo Deutschland Zukunft hat" erstmals auf die 16 deutschen Bundesländer angewendet.

(mehr unter http://www.stern.de/politik/, Stand 9. Oktober 2007)

Und wo leben die Kreativen?

Und zu dem obigen Artikel noch ein paar demographische Daten:

http://www.stern.de/politik/


Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

• Perspektiven für ältere Forscher/-innen

Nach den beiden Nobelpreisen an deutsche Forscher im Seniorenalter hat die Helmholtz-Gemeinschaft bessere Forschungsbedingungen für ältere Wissenschaftler gefordert. Wie in den USA müsste es auch in Deutschland die Möglichkeit einer Verlängerung der Dienstzeit geben.

(mehr unter http://www.forschung-und-lehre.de, Stand 7. November 2007)


Alles rund um die Exzellenzinitiative

Mit der Förderung der universitären Spitzenforschung im Rahmen der Exzellenzinitiative sollen Leuchttürme der Wissenschaft in Deutschland entstehen, die auch international ausstrahlen. Für die Hochschulen stehen im Rahmen der Exzellenzinitiative 1,9 Mrd. Euro zur Verfügung, 75% davon trägt der Bund. Die Begutachtungen werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Am 19. Oktober 2007 entschied der Bewilligungsausschuss über die Förderungen der zweiten Runde. Sechs Universitäten konnten mit ihren Zukunftskonzepten überzeugen.

(Quelle: http://www.bmbf.de/de/1321.php, 19. Oktober 2007)
 

• Mini-Harvard am Bodensee

Einst wurde die Uni Konstanz für ihren Elite-Ambitionen verspottet. Sie zählt zu den jungen deutschen Unis, war die kleinste im Finale des Elite-Wettbewerbes - und gewann. Aus einer Skizze auf einem Schmierzettel wurde eine erfolgreiche Reformhochschule.

(mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/, 19.Oktober 2007)
 

• Jubel in den Südstaaten

And the winner is: der Süden. Zwei Drittel der deutschen Elite-Unis stehen in Bayern und Baden-Württemberg. Heute erhielten sechs Hochschulen das begehrte Elite-Etikett. Und diesmal blieb der Knatsch zwischen Wissenschaft und Politik aus.

(mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/, 19.Oktober 2007)
 

• "Der Elite-Wettbewerb schwächt die Hochschulen"

Spitzenunis findet Richard Münch überhaupt nicht spitze - sondern überflüssig. Im Interview erklärt der Bamberger Soziologe, warum er das Geld aus der Exzellenzinitiative für ein "problematisches Geschenk" hält und den Studenten eher Nachteile drohen.

(mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/, 19.Oktober 2007)

Weitere Informationen zu diesem Thema findet Ihr auch unter
http://www.zeit.de/themen/wissen/campus/exzellenzinitiative.


Alles über „unsere“ NOBELPREISE NOBELPREISE NOBELPREISE

• Der Katalysator-Mann

Unter Experten galt Gerhard Ertl seit langem als Nobelpreis-Kandidat. Doch als der Anruf aus Stockholm an seinem 71. Geburtstag kam, war Ertl trotzdem überrascht: "Zunächst war ich sprachlos und mir kamen sogar die Tränen."

(mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/, 10.Oktober 2007)
 

• Experten warnen Deutsche vor Nobelpreis-Übermut

Forschungsgroßmacht Deutschland? Kaum kriegen zwei heimische Forscher Nobelpreise, scheinen Pisa-Schock und Gejammer über schlechte Unis vergessen. Doch deutsche Erfinder sind nur noch in bestimmten Branchen führend - in anderen hinken sie hinterher.

(mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/, 10.Oktober 2007)
 

• "Wir brauchen Helden der Wissenschaft"

Die Hälfte der wissenschaftlichen Nobelpreise 2007 ist an Deutsche gegangen - und die Politik überschlägt sich mit Lobeshymnen. Tatsächlich ist die deutsche Forschungslandschaft international absolut konkurrenzfähig - nur nicht die Universitäten.

(mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/ 10.Oktober 2007)
 

• WELTWEITES HOCHSCHUL-RANKING - Deutsche Unis erst ab Platz 60

Ein neues Ranking trübt die Feierlaune an den deutschen Elite-Unis: Im Weltvergleich schafft keine einzige den Sprung unter die besten 50 - Briten und Amerikaner machen die Spitzenplätze unter sich aus. SPIEGEL ONLINE zeigt die Sieger und die besten deutschen Hochschulen.

Das waren akademische Festtage de luxe: Erst verzückte die Wissenschaftsgemeinde die frohe Botschaft, dass dieses Jahr gleich zwei deutsche Forscher den Nobelpreis erhalten, der Chemiker Gerhard Ertl und der Physiker Peter Grünberg. Und direkt darauf folgte das Finale der Exzellenzinitiative, zweite Runde. Insgesamt neun deutsche Hochschulen dürfen sich nunmehr stolz "Elite-Uni" nennen (mehr...) und räumen viele Millionen für die Forschung ab.

(mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/, 08. November 2007)
 

• Starke Forschung - Das CHE-Forschungsranking

An welchen Unis finden Wissenschaftler die besten Bedingungen? Das aktuelle CHE-Ranking vergibt keine ersten Plätze, sondern schafft Orientierung in 16 Fächern

Die wissenschaftlich stärksten Universitäten Deutschlands stehen in München, Heidelberg und Karlsruhe. Zu diesem Resultat kommt jetzt das neue Forschungs-Ranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Grundlage der Ergebnisse ist das umfangreiche Datenmaterial aus den Untersuchungen zum CHE-Hochschulranking. Es macht die Forschungsaktivitäten bundesweit transparent und zeigt besonders forschungsstarke Fakultäten auf. Im Kern geht es dabei aber nicht um Aussagen über eine Universität insgesamt, sondern um Profile besonders erfolgreicher Fakultäten. Das CHE erstellt deshalb keine Ranglisten (Erster, Zweiter...), sondern versammelt jene Universitäten in einer Spitzengruppe, die in einer jeweiligen Disziplin besonders forschungsstark sind.

(mehr unter http://www.academics.de/portal/action/magazine?nav=10203)

Die komplette CHE Studie findet Ihr unter http://www.che.de/downloads/AP40.pdf


Weitere Informationen

• "Wohin mit uns?" / Veranstaltung zur Zukunft der Postdoktoranden

Ein Symposion von und für Postdoktoranden, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, fand vom 24. bis 26. September in Berlin statt. Prof. Dr. Rolf Kreibich (IZT) gehörte zu den Podiumsgästen und forderte von den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, "auch den außeruniversitären Bereich als Berufsfeld im Auge zu behalten". Schließlich sei es absehbar, dass nicht alle eine Professur erreichen könnten.

In diesem Zusammenhang wurde eine Berliner Erklärung aus der Sicht von Postdocs abgegeben mit 7 Forderungen zur Hochschulpolitik, da aus deren Sicht die derzeitige Hochschulpolitik dem wissenschaftlichen Nachwuchs nicht nur „zu wenige Chancen“ eröffnet sondern auch nicht dazu geeignet ist, „langfristige Perspektiven“ aufzuzeigen.

Deswegen haben Drs. Mihr, Guzy und Scheepers die „7 dringenden Forderungen an die Hochschulpolitik“ gestellt, mit den Worten „ehe es in Deutschland keinen qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs mehr geben wird“.

(mehr dazu: http://www.geschkult.fu-berlin.de, 28. September 2007)
 

• AUSWANDERER – Auf nach Honolulu

Und tschüs, alte Heimat: Viele junge Akademiker gehen ins Ausland, weil sie dort mehr verdienen, die Berufsaussichten besser sind oder Deutschland sie nervt. Fünf Auswanderer erzählen vom Leben auf Hawaii, in New York oder Norwegen - und was sie am meisten vermissen.

"Ich wandere aus" - das ist schnell dahingesagt. Doch es gibt Menschen, die machen ernst. Im Jahr 2006 verließen 155.000 Deutsche ihre Heimat, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Ihre Ziele: Rund 18.000 Deutsche gingen in die Schweiz und knapp 14.000 in die Vereinigten Staaten.

(mehr unter http://www.spiegel.de/unispiege/, 24. Oktober 2007)
 

• Ausland über alles

Immer mehr Studenten gehen ins Ausland. Gut so. Doch: Mobile Studenten haben später Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Mit manchen Daten lässt sich alles und dessen Gegenteil belegen. Auch mit dieser Statistik: Immer mehr deutsche Studenten gehen ins Ausland. 1975 waren es nur 11000, 1995 41000; 2005 schon 75800 – 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

(mehr unter http://www.zeit.de/2007/39/, DIE ZEIT, 20.09.2007 Nr. 39)
 

• Lebt denn d'r alte Habilitand noch?

Ja, er lebt. Blinker raus und auf die Überholspur, das war der Sinn der Juniorprofessur. Sie sollte die langwierige Habilitation ersetzen. Jetzt fahren viele junge Wissenschaftler auf beiden Spuren zugleich: Juniorprofessur und Habilitation - wegen der unklaren Chancen.

(http://www.spiegel.de/unispiegel/, 11. Oktober 2007)
 

• Überqualifizierte Zuwanderer - Holz hacken mit Diplom

Unternehmen klagen über Bewerbermangel und wollen Hochqualifizierte aus dem Ausland holen - doch die sind längst da. Viele ausländische Akademiker wollen sich beweisen, dürfen aber nicht, weil Abschlüsse nicht anerkannt werden. So arbeiten Informatiker als Fahrer - und Lehrer im Sägewerk.

(http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508780,00.html, 14. Oktober 2007)
 

• Sesam, öffne dich!

Sind steile Karrieren in der Wissenschaft ohne einen Preis denkbar? Vielleicht, aber sicher nicht in der Medizinforschung. Das zumindest ist die Erfahrung von Dr. Oliver Eickelberg. Seit ihn die Alexander von Humboldt-Stiftung mit dem Sofia Kovalevskaja-Preis nach Gießen zog, stehen ihm ganz viele Türen offen. (mehr unter http://www.duz.de/, duz MAGAZIN 10/07 vom 19.10.2007)


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