GSO Newsletter Oktober/November 2006
Shop Talk GSO-Intern
Erste Resonanz auf Rückkehr-Initiative der
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Ankündigung: Scholarskonferenz im Frühjahr 2007 in Berlin
Neue Geschäftsführung für Berkeley GSO-Büro gesucht
FOCUS on JOBS Neues von der GSO Jobbörse Aktuelle Stellenausschreibungen
Out There Karriere und Förderung – Aktuelles Mehr Gründergeist an deutschen Hochschulen Förderung von Frauen an Universität Greifswald Neues Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Bonn Arbeitsmarkt in Deutschland: Aktuelle Analysen
On the Radar Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen Entscheidung in der ersten Runde der Exzellenzinitiative Einladung zum GAIN Treffen zur Exzellenzinitiative in Cambridge, Chicago, San Diego, San Francisco Mit dem "Karlsruher Institut für Technologie" (KIT) in die Weltliga der Forschung EU-Projekt: Internationales Training für Berufungsverfahren für Frauen Shop Talk GSO-Intern
Liebe Scholars,
die Würfel in der ersten Runde der Exzellenzinitiative sind gefallen. Für die Förderung der an insgesamt 22 Hochschulen angesiedelten Initiativen sind in dieser ersten Runde pro Jahr rund 175 Mio. Euro bewilligt worden. Damit setzt Deutschland ein deutliches Zeichen für eine Trendwende in der universitären Spitzenforschung. Das von der German Scholars Organization durchgeführte Förderprogramm „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“, für das die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung umfangreiche Mittel bereitstellt, leistet einen entscheidenden Beitrag dafür, die deutschen Hochschulen im internationalen Wettbewerb um hochbegabte Wissenschaftler stärken zu können. Das im September gestartete Krupp-Förderprogramm stößt auf reges Interesse der deutschen Universitäten; zahlreiche detaillierte Nachfragen sowie die ersten Anträge gingen in den letzten vier Wochen bei der Berliner Geschäftsstelle der GSO ein. „Wir merken, dass wir mit dem Programm auf einen sehr spürbaren und sehr akuten Bedarf stoßen“, stellt Katharina Aly, Leitung des Berliner Büros fest. „Es ist wirklich so, dass sich nicht wenige Universitäten schwer tun, den Wissenschaftler/ die Wissenschaftlerin ihrer Wahl aus dem Ausland an ihre Hochschule zu holen. In den Berufungsverhandlungen wird oft deutlich, dass es – gerade bei großer Excellenz des Kandidaten – eine Lücke gibt zwischen dem, was die Hochschule bieten kann und dem, was der Kandidat von seinem jetzigen Umfeld her kennt und erwartet“. Die GSO freut sich, hiermit einen aktiven Beitrag zur Förderung der deutschen Wissenschaftler leisten zu können. Die häufigsten Fragen, Antragsbedingungen und Informationen zum Programm haben wir für Sie in Kurzform in einem F.A.Q. zusammengestellt.
Was Deutschland neben der Exzellenzinitiative tun muss, um
seine Attraktivität im globalen Wettbewerb um die besten
Köpfe zu erhalten und weiter zu fördern, wird u.a. Thema
einer von der GSO veranstalteten zweitätigen Konferenz vom 19.-20. April 2007 in Berlin sein. Zu dieser einzigartigen Tagung lädt die GSO auch ca. 120 deutsche Nachwuchswissenschaftler aus den USA ein, die mit Spitzenvertretern aus Akademia, Forschungsinstituten, Industrie und Politik über die notwendigen Veränderungen in der deutschen Hochschullandschaft diskutieren werden. Weitere Informationen werden Sie dazu in Kürze erhalten. Zum Schluss bittet die GSO in eigener Sache um Ihre Aufmerksamkeit. Das Büro der GSO in Berkeley sucht zum 1. Dezember 2006 eine neue Führungskraft. Wenn Sie sich für diese spannende und abwechslungsreiche Aufgabe interessieren, schauen Sie bitte auf die Stellenausschreibung in unserer Jobbörse. Bewerbungen nimmt unser Büro in Berlin, Frau Katharina Aly, E-Mail: aly@gsonet.org entgegen.
Ich möchte mich hiermit von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen allen auf beiden Seiten des Atlantiks viel Erfolg bei der Verwirklichung Ihrer Zukunftsträume.
Herzlichst,
Ihre Ute Schulz
Dieser Newsletter entstand unter Mitarbeit von Marc Busse und Moritz Schellenberger, GSO Büro Berkeley sowie Sandra Schaefer, GSO Berlin. Vielen Dank!
FOCUS on JOBS Neues von der GSO Jobbörse
Aktuelle Stellenausschreibungen
Die German Scholars Organization sucht für ihr Büro in Berkeley eine neue Führungskraft. Wenn Sie über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und sehr gute Deutsch- sowie Englischkenntnisse verfügen, erste Berufserfahrungen gesammelt haben, ein hervorragendes Organisations- und Kommunikationstalent besitzen und sich einer interessanten und herausfordernden Aufgabe stellen möchten, bewerben Sie sich bei uns. Die vollständige Stellenausschreibung finden sie in unsere Jobbörse. Die aktuellen Ausschreibungen der ZEISS AG wenden sich an Ingenieure, Physiker oder Mathematiker. Wissenschaftliche Mitarbeiter aus den Bereichen Medizin, Pharmazie, Biologie, Biochemie oder Biotechnologie sucht zur Zeit die BERLEX AG.
Alle Ausschreibungen und Bewerbungshinweise finden Sie unter
www.gsonet.org/jobs/.
Out There Karriere und Förderung – Aktuelles
Mehr Gründergeist an deutschen Hochschulen
Das von der Universität Rostock/Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik seit 2004 geleitete Netzwerk BEPART (Baltic Entrepreneurship Partners) stellt bis 2007 1,87 Mio € für mehr Qualität in Gründungstraining und Gründerausbildung und somit für die Förderung von Gründungen und Innovationen zur Verfügung. Damit stellt das aus zwölf Universitäten im Osteraum bestehende Netzwerk eines der größten Drittmittelprojekte der Universität Rostock dar.
http://idw-online.de/pages/de/news178383
Den anhaltenden Trend zu mehr Gründerinitiative hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe untersucht, das von 1998-2005 das EXIST Programm der Bundesregierung begleitet hat. Der Kurzbericht ist einsehbar unter: http://www.isi.fraunhofer.de/r/download/exist_kurzfassung.pdf
Förderung von Frauen an Universität Greifswald
Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald fördert ab dem kommenden Jahr weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs mit dem Käthe-Kluth-Stipendium. Dieses richtet sich an habilitierte oder sich bereits in einem Habilitationsverfahren befindende, herausragend qualifizierte junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und ist auf monatlich 3.300 € bei einer Laufzeit von drei Jahren festgelegt. Ziel ist es, exzellentem wissenschaftlichem Nachwuchs den Einstieg in eine universitäre Laufbahn an der Universität Greifswald zu ermöglichen. Informationen: http://idw-online.de/pages/de/news176128
Neues Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Bonn
Auch an der Universität Bonn wurde ein neues Frauenförderprogramm entwickelt, das Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg motivieren und unterstützen soll. Benannt ist es nach Maria Gräfin von Linden, die 1910 als erste Frau den Titel 'Professor' an der Universität Bonn erhielt. Das umfangreiche Maßnahmenpaket ist auf alle Qualifikationsstufen abgestimmt und umfaßt finanzielle Förderung, ein Mentoring- und Trainingsprogramm sowie Angebote zur Kinderbetreuung. Mehr Informationen: http://idw-online.de/pages/de/news181793
Arbeitsmarktanalysen aus Deutschland
Viel Spaß und härteste Arbeit Consultingfirmen fehlt es derzeit an hoch qualifizierten Nachwuchs. Deshalb lassen sich Beratungsfirmen einiges einfallen, um qualifizierte Bewerber zu finden - Stellenausschreibungen reichen dazu längst nicht mehr. Die meisten Beratungsunternehmen gehen deshalb gezielt auf den Nachwuchs zu, wie etwa auf Messen oder sie versuchen es mit Workshops für ausgewählte Kandidaten.
Mehr Informationen unter: http://www.ftd.de/karriere_management/karriere/121413.html (Quelle: Financial Times Deutschland v. 18.10.2006)
Mittelstand schafft bis zu 120.000 Jobs Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland machen wieder bessere Geschäfte und stellen neue Mitarbeiter ein. Die Betriebe schufen in diesem Jahr 100 000 bis 120 000 zusätzliche Arbeitsplätze, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mit. Nicht nur beim Mittelstand, auch in der Maschinenbaubranche steigt der Personalbedarf. Die Firmen würden in diesem Jahr 10 000 Arbeitsplätze schaffen, sagte Dieter Brucklacher, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Mehr Informationen unter: http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/18.10.2006/2842000.asp (Quelle: Der Tagesspiegel v. 18.10.2006)
On the Radar Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen
Entscheidung in der ersten Runde der Exzellenzinitiative Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 88 Anträgen für die drei Förderlinien in international besetzten Prüfungsgremien und in der Gemeinsamen Kommission von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative die Finanzierung von 18 Graduiertenschulen, 17 Exzellenzclustern und drei Zukunftskonzepten beschlossen. Insgesamt werden 873 Millionen Euro in für die universitäre Spitzenforschung investiert. In der Förderlinie „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“ wurden die Universität Karlsruhe (TH), die Universität München und die Technische Universität München ausgewählt. Detaillierte Informationen zur Exzellenzinitiative und zu den Entscheidungen sind abrufbar unter www.dfg.de und www.wissenschaftsrat.de.
Einladung zum GAIN Treffen zur Exzellenzinitiative in Cambridge, Chicago, San Diego, San Francisco
Auch das nächste GAIN Treffen steht im Zeichen der Exzellenzinitiative und informiert über neue Chancen an den Hochschulen, die Wissenschaftlern geboten werden. Die Veranstaltung bringt Sie mit einem der Hauptgewinner der Exzellenzinitiative, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), zusammen.
Exzellenz im Wettbewerb – Wie die Exzellenzinitiative die deutsche Hochschullandschaft verändert |
Die Informationsveranstaltung mit Wine & Cheese-Reception findet an vier Orten statt:
Cambridge, Dienstag, 28. November 2006 (18 Uhr) Harvard University, John F. Kennedy School of Government, Belfer Building, Weil Town Hall, 79 John F. Kennedy Street, Cambridge, MA 02138 http://www.ksg.harvard.edu/main/directions.htm
Chicago, Mittwoch, 29. November 2006 (18 Uhr) Goethe-Institut Chicago, 150 North Michigan Avenue, Suite 200, Chicago, lllinois 60601 http://www.goethe.de/ins/us/chi/knt/anf/enindex.htm
San Diego, Donnerstag, 30. November 2006 (18:30 Uhr) UCSD, Institute of the Americas, Weaver Center, 10111 North Torrey Pines Rd., La Jolla, CA 92037 http://www.iamericas.org/background/directions.html
San Francisco, Freitag, 1. Dezember 2006 (18 Uhr) Goethe-Institut San Francisco, 530 Bush Street, 2nd Floor, San Francisco, CA 94108 http://www.goethe.de/ins/us/saf/knt/anf/enindex.htm
Anmeldungen bitte bis zum 17. November an Katja Simons, GAIN Projektleiterin, simons@daad.org, Tel: 212.758.3223 ext. 217
Die Referenten Prof. Dr. rer. nat. Jochen Feldmann (Department für Physik und Center for Nanoscience (CeNS), Prorektor der LMU), Dr. Marion Müller (Leiterin des DFG Büros in Washington) informieren und diskutieren mit Ihnen über „Die Trias der Exzellenz: Graduiertenschulen, Exzellenzcluster, Zukunftskonzepte“ und bieten einen Blick hinter die Kulissen aus der Perspektive der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Schwerpunkt auf Neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs Internationale Sichtbarkeit für deutsche Spitzenforschung
Innovatives Potential an der Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft
Die Veranstaltung wird von Dr. Katja Simons (GAIN Projektleiterin, New York) moderiert. Sie können die Einladung gerne an interessierte Kollegen weiterleiten.
Mit dem "Karlsruher Institut für Technologie" (KIT) in die Weltliga der Forschung
Mit dem "Karlsruher Institut für Technologie" (KIT) haben das Forschungszentrum Karlsruhe und die Universität Karlsruhe gemeinsam ein neues und inzwischen vieldiskutiertes Projekt in der deutschen Wissenschaftslandschaft angestoßen. Dies wurde auch im Rahmen der vom Bund und den Ländern getragenen Exzellenzinitiative gewürdigt, in der die Universität Karlsruhe mit KIT zu einer von drei deutschen Elite-Universitäten ernannt wurde. KIT bricht die traditionellen Schranken zwischen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf und soll zu einer Fusion der beiden Partner und in die Weltliga der Spitzenforschung führen. Link: http://idw-online.de/pages/de/news181712
EU-Projekt: Internationales Training für Berufungsverfahren für Frauen
Am 1. Oktober startete am Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung, CEWS, Abteilung des Informationszentrums Sozialwissenschaften (IZ) in Bonn, das Projekt "Encouragement to Advance - Training Seminars for Women Scientists". Es ist das dritte EU-Projekt des CEWS und eines von vier EU-Projekten des IZ. Das Projekt soll hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen befähigen, sich auf eine Professur in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Tschechien zu bewerben. Das Projekt ist eine Specific Support Action des 6. Europäischen Forschungsrahmenprogramms und richtet sich an Wissenschaftlerinnen aus allen 25 EU-Staaten, die noch keine Professur (ausgenommen W1) innehaben. Die Gesamtfördersumme der Europäischen Kommission für die Durchführung dieses Projekts beträgt für die Laufzeit von insgesamt 22 Monaten rund 430.000,- Euro. Von April 2007 bis Januar 2008 werden 16 Seminare mit einer Gruppengröße von maximal 14 Teilnehmerinnen in Brüssel stattfinden. Link: http://idw-online.de/pages/de/news181648
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