GSO Newsletter März 2008
www.gsonet.org/nl

Liebe Scholars,

die Zeit vergeht und somit ist auch die International Career Fair in San Francisco schon wieder vorüber. Diese ist sehr erfolgreich für alle verlaufen und wir haben einige von Euch dort getroffen.

Zuwachs haben auch die Stammtische in Canada erhalten. Ab sofort könnt Ihr Susanne Schmid unter StammtischLO@gsonet.org kontaktieren, wenn Ihr Euch in der Ecke von London / Ontario befindet und Interesse habt, daran teilzunehmen.

Veränderungen gibt es überall, beruflich als auch privat. Nicht nur bei Euch, so auch bei uns. Veränderungen, Fluktuationen, der eine kommt, der andere geht.

Seit dem 01.03.2008 unterstützt Stephanie Böcker das Team der GSO in Deutschland. Stephanie Böcker wird sich verstärkt um die Ausweitung und Pflege des Talentpools und um Kontakte zur deutschen Wirtschaft kümmern. Bei allen Fragen in Zusammenhang mit einer möglichen Rückkehr nach Deutschland wird Steffi (E-Mail: boecker@gsonet.org) Euch gerne behilflich sein. Wir begrüßen Steffi herzlich und wünschen ihr viel Erfolg.
In diesem Zusammenhang möchten wir Euch bitten, bei Gelegenheit zu überprüfen, ob Eure im Talentpool gespeicherten Daten noch aktuell sind und wenn nicht, diese auf den neuesten Stand zu bringen. Bitte mobilisiert auch Eure deutschen Kollegen, falls noch nicht geschehen, ihren CV im Talentpool zu hinterlegen. Je größer unser Datenpool ist, desto intensiver nutzen potenzielle Arbeitgeber unseren Datenpool.

Zum 31.03.2008 werden wir uns leider von unserer Geschäftsführerin der GSO USA, Dr. Eva-Maria Harré, die die GSO USA seit Februar letzten Jahres erfolgreich geleitet hat, verabschieden. Private und berufliche Gründe verschlagen sie in den Süden von Kalifornien, wo sie sich neuen Herausforderungen stellen wird. Wir bedanken uns herzlich für Evas außergewöhnliches Engagement und wünschen Ihr alles Gute!

Eva-Maria möchte sich an dieser Stelle herzlich bei Euch, den Förderern und Partnern der GSO sowie dem GSO Team bedanken. Ihr hat die Zeit bei der GSO sehr viel Spaß gemacht, und sie wünscht Euch alles Gute auf Eurer Weiterreise im Dschungel der internationalen Berufsfindung.

Alle weiteren News über Politik und die Welt wie immer in unserem „kurzen“ Newsletter ;-)

Alles Gute,
Euer GSO Team


I n h a l t

SAVE THE DATE

  • BaCaTeC - Projektförderung
  • EU-US ATLANTIS Programme
  • Global Summit on the Future of Mechanical Engineering
  • Symposium: Nationalkultur auf der Museumsinsel in Berlin
  • GAIN Jahrestagung / GSO Career Fair, 5. -7. September 2008, Boston MA

    Aktuelles von der GSO
  • International Career Fair
  • Bewerbungsvortrag in Deutschland?
  • GSO Netzwerk: Community und Stammtische
  • Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
  • Newsletter Interna

    Aktuelles aus Politik und Wirtschaft
  • Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN)
  • Weiterentwicklung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Die Forschungsprämie
  • KMU-Innovativ: Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand
  • Europäisches Parlament: Förderung durch EUROSTARS
    muss "transparent und unbüro-kratisch" sein

    Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung
  • Bericht des Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen
    im deutschen Wissenschaftssystem
  • Stifterverband kürt Oldenburg zur „Stadt der Wissenschaft 2009“
  • Wissenschaftsorganisationen gründen EU-Asien-Hochschulbildungs-Plattform
  • EU-Rat "Wettbewerbsfähigkeit" mahnt mehr Ausgaben und Koordination für Forschung an
  • DHV-Aktion „Mitglieder werben Mitglieder 2008“ -
    dreimal 500 Euro zu gewinnen!
  • DHV-Ministerranking: Johanna Wanka ist die Beste
  • CHE-ForschungsRanking 2007: Spitzengruppe kann sich behaupten
  • Deutsche und tschechische Wissenschaftler können auch im Jahr 2008
  • Kooperationsanträge bei DFG und GA CR einreichen
  • Die Hochschulen sind am Zug
  • CHE-Arbeitspapier zeigt: Benchmarking von Fakultäten
  • als Teil eines Qualitätsmanagements

    Weitere interessante Nachrichten
  • Wissenschaft und Industrie wollen Technologie widerstandsfähiger machen
  • Impfen mit Tatoos
  • Chancen für Jungforscher:
    10 Tage Mond, Asteroiden und Kometen erforschen


    !Im GSO FOCUS!
  • Dr. Andreas Mulch, Professor für das Fachgebiet
    „Tektonik und Klima“ an der LU Hannover


    Stammtische:

    Austin Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Christine Vogel,
    StammtischAu@gsonet.org 

    Berkeley Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Markus Seeliger,
    StammtischBe@gsonet.org 

    Calgary Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Constanze Storr,
    StammtischCa@gsonet.org 

    Chicago Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Bernhard Egolf,
    StammtischCh@gsonet.org 

    Kitchener-Waterloo/Guelph
    Interessenten melden sich bitte bei Harald Bauder,
    StammtischKw@gsonet.org 

    New Haven Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Anne Oechtering,
    StammtischNH@gsonet.org 

    New York Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Sabine Hübner,
    StammtischNY@gsonet.org 

    NEU! Oxford Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Christian Glossner,
    StammtischOX@gsonet.org

    Philadelphia Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Amelie Boquoi,
    StammtischPH@gsonet.org 

    NEU! Pittsburgh Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Ilva Putzier,
    StammtischPI@gsonet.org 

    NEU! Princeton Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Mirjam Künkler
    StammtischPR@gsonet.org 

    NEU! Stanford Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Eva-Maria Harré,
    StammtischST@gsonet.org

    Vancouver Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Guntram Grassl,
    StammtischVN@gsonet.org

    NEU! London – Ontario Stammtisch
    Interessenten melden sich bitte bei Susanne Schmid,
    StammtischLO@gsonet.org


    SAVE THE DATE!

    BaCaTeC - Projektförderung

    Das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum BaCaTeC fördert und intensiviert die Zusammenarbeit zwischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Bayern und Kalifornien wie auch zwischen Partnern aus Hochschule und Wirtschaft in den beiden Ländern. Ab sofort können Anträge zur Projektförderung eingereicht werden.

    Einreichungstermin beim Bayerisch-Kalifornischen Hochschulzentrum BaCaTeC ("High-Tech zwischen Bayern und Kalifornien") ist der 15. April 2008.

    Die Ausschreibung zur Projektförderung als auch ausführliche Informationen über BaCaTeC findet Ihr hier in Deutsch bzw. Englisch sowie Antragsformulare unter http://www.bacatec.de.


    EU-US ATLANTIS Programme:
       Neuer Aufruf für Projekte der EU-US Hochschulkooperation
       Bewerbungsschluss ist der 2. April 2008.

    The European Commission has launched together with the US Department of Education a new joint call for proposals covering a series of actions - grouped under the common title of "ATLANTIS". The 2008 ATLANTIS Call for Proposals covers the following actions:

    - Transatlantic Degree Consortia Projects
    - Excellence Mobility Projects
    - Policy Oriented Measures

    EU institutions, the budget available amounts to approximately EUR 4.5 million. The largest portion of this will be devoted to Transatlantic Degree Projects. For U.S. institutions comparable funding will be provided. U.S. new and continuing awards are made pending annual congressional appropriations.
    The European Commission will provide funding for the direct use of the EU partners, and the U.S. Department of Education (FIPSE) will provide funding for the direct use of the United States partner(s). It is anticipated that eight Transatlantic Degree projects, four Excellence in Mobility and seven Policy-Oriented Measures projects will be funded in 2008.

    Weitere Informationen findet Ihr unter hier und
    unter http://ec.europa.eu.


    Global Summit on the Future of Mechanical Engineering,
       April 16th to 18th 2008 in Washington D.C.


    “The summit is a 2-day forum that will engage global engineering community leaders in a dialogue about trends and issues likely to shape mechanical engineering over the next 20 years. The Summit is expected to inform ASME’s vision, mission, strategic planning, its members and key stakeholders. “
    (Infos: http://www.asme.org ).


    Symposium: Nationalkultur vom 24.-26. April 2008
       auf der Museumsinsel in Berlin

    Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin (mehr Information daruber unter http://www.goethe.de).


    GAIN Jahrestagung / GSO Career Fair, 5. -7. September 2008, Boston MA
    Weitere Informationen folgen!


    Aktuelles von der GSO

    International Career Fair

    Unter den über 1.200 Besuchern der International Career Fair in San Francisco waren am 29. Februar und 1. März 2008 auch zahlreiche GSO-Scholars. Insgesamt hatten über 2.600 Kandidaten ihre CVs für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt, auf der Suche nach einem international ausgeschriebenen Beruf. Auf der von der GSO mitorganisierten Career Fair präsentierten sich vor allem französische und deutsche Unternehmen und kamen mit Graduates und Young Professionals ins Gespräch. Auch die GSO und BaCaTeC hatten einen Stand, auf dem die Geschäftsführerin GSO USA Dr. Eva-Maria Harré und DB Ambassador Nils Stegemann für die Arbeit des Netzwerks geworben haben. Dr. Matthias Afting, Leiter Personalstrategie der Deutschen Bahn AG, war einer der Key Note Sprecher. Unter dem Motto "Go East" warb er für den attraktiven Standort Westeuropa.
    Auch für die GSO war die Veranstaltung sehr erfolgreich - wir werden uns auch 2009 wieder beteiligen!


    Bewerbungsvortrag in Deutschland?

    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung fördert Reisekosten

    Im Ausland lebende deutsche Wissenschaftler, die sich auf eine Professur an einer deutschen Hochschule beworben haben und eine Einladung zum Bewerbungsgespräch oder –vortrag bekommen, können dafür Reisekostenzuschüsse in Anspruch nehmen. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt im Rahmen ihres Förderprogramms „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“, das von der GSO durchführt wird, entsprechende Mittel, die die jeweilige Hochschule schnell und unkompliziert beantragen kann. Informationen dazu findet Ihr unter http://www.gsonet.org/.


    GSO Netzwerk: Community und Stammtische

    Neuer Zuwachs in Canada. Falls Ihr dort wohnt und Interesse an einem Stammtisch in London / Ontario habt, wendet Euch bitte an Susanne Schmid unter StammtischLO@gsonet.org. Dieser Stammtisch trifft sich an jedem ersten Mittwoch des Monats im WAVE des UCC um 12.15 Uhr zum Mittagessen. Es ist ein Tisch für die „Germans“ reserviert.

    Neues vom Chicago Stammtisch: Bernhard Egwolf hat Leitung dieses Stammtisches von Jochen Mattner übernommen. Bernhard ist über StammtischCh@gsonet.org zu erreichen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Jochen Mattner, der diesen Stammtisch bisher geleitet hat.

    Damit Ihr auch Euer Netzwerk jetzt und in Zukunft erweitern könnt, haben wir ab sofort unsere GSO-Community zu Eurer Verfügung. Darin könnt Ihr Kollegen nach Name, Standort, Land etc. wiederfinden. Jede Eurer Datenfreigaben vergrößert dabei das Netzwerk und dessen Effizienz. Deshalb jetzt einfach einloggen und mit einem Klick Eure Adresse mit anderen Scholars teilen. Eure Daten sind natürlich nur ausschließlich für andere GSO-Scholars in dieser Datenbank sichtbar. Eure E-Mailadresse wird dabei nicht direkt angezeigt und ist somit geschüzt. Weitere Infos findet Ihr unter www.gsonet.org/community.


    Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?

    Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Eure Anregungen, Lob und Kritik. Scheut Euch nicht, uns Euer Feedback unter info@gsonet.org mitzuteilen!
    Habt Ihr darüber hinaus etwas Interessantes gesehen, gelesen oder gehört, was auch andere GSO-Scholars wissen sollten? Lasst es uns ebenfalls wissen unter info@gsonet.org und wir packen es in unseren Newsletter!!!


    Newsletter Interna

    Falls Ihr Schwierigkeiten habt, diesen Newsletter zu lesen, teilt uns dies kurz unter info@gsonet.org mit. Den Newsletter gibt es auch auf unserer Webseite unter www.gsonet.org/nl.


    Aktuelles aus Politik und Wirtschaft

    Bundesbericht zur Förderung des
       Wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN)


    Ein vielfältiges Spektrum und hohe Qualität zeichnen die Nachwuchsförderung in Deutschland aus. Das ist das Ergebnis des "Bundesberichts zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses" (BuWiN), der erstmals vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt wurde. "Mehr denn je sind wir auf die Talente in unserem Land angewiesen, um die Herausforderungen von morgen erfolgreich zu bewältigen. Mit dem Bericht will die Bundesregierung zugleich die Schaffung optimaler Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland voran bringen. Als Schlussfolgerung aus der Situationsbeschreibung gibt der BuWiN Anstöße zur Verbesserung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
    (mehr dazu unter http://www.bmbf.de/press/2245.php, 27.02.2008 [Pressemitteilung 035/2008])


    Weiterentwicklung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in  
       Deutschland - Nachwuchsförderung durch die Bundesregierung

    KISSWIN – Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs"
    Forschung und Lehre auf höchstem Niveau – damit dieser Standard in Deutschland auch künftig gewährleistet ist, müssen unsere exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die besten Bedingungen vorfinden und die klügsten Köpfe sich für eine Karriere in Wissenschaft und Forschung entscheiden

    In Deutschland wird auf höchstem Niveau geforscht und gelehrt. Das ist nur möglich, wenn exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler exzellente Bedingungen vorfinden und sich die klügsten Köpfe für eine Karriere in Wissenschaft und Forschung entscheiden.
    Ziel der Nachwuchsförderung der Bundesregierung ist es, die besten Bedingungen zu schaffen, damit sich die Potenziale junger Menschen optimal entfalten und Hochqualifizierte ihre Chancen in Deutschland wahrnehmen können. Wie in Kapitel 4.1 näher ausgeführt wird, fördert die Bundesregierung den wissenschaftlichen Nachwuchs durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen im Rahmen der Programm- und Projektförderung sowie in erheblichem Umfang indirekt durch die institutionelle Förderung von Wissenschafts- und Mittlerorganisationen.
    (mehr dazu findet Ihr unter http://www.kisswin.de/index.php?id=47  sowie eine Zusammenfassung der Themengebiete http://www.kisswin.de/index.php?id=49)


    Die Forschungsprämie

    Ideen sollen in Deutschland nicht mehr nur entwickelt, sondern hier auch in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt werden. Das ist das Ziel der High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Ein Mittel dazu sind verstärkte Kooperationen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft. Die Forschungsprämie - d.h. die Forschungsprämie für die öffentliche Forschung und die neue ForschungsprämieZwei für die gemeinnützigen Forschungseinrichtungen - setzt hierfür ein deutliches Signal, dass sich die Zusammenarbeit vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen lohnt.
    (mehr unter http://www.ideen-zuenden.de/de/131.php )


    KMU-Innovativ: Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

    In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. KMU-innovativ startet in Technologiefeldern, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind: Biotechnologie, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktionstechnologie sowie Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz.
    (mehr unter http://ww.hightech-strategie.de)


    Europäisches Parlament: Förderung durch EUROSTARS
       muss "transparent und unbüro-kratisch" sein


    Fördermittel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Rahmen des Programms EUROSTARS müssen transparent und unbürokratisch vergeben werden, sagen Mitglieder des Europäischen Parlaments. Der Ausschuss für Industrie des Europäischen Parlaments stimmte über Änderungen an dem Vorschlag der Europäischen Kommission zum EUROSTARS-Programm ab.
    (mehr dazu unter http://www.internationale-kooperation.de, 03.03.2008)

    Mehr Informationen zum Eurostar Programm findet Ihr unter
    http://www.eurostars-eureka.eu.


    Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

    Bericht des Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen
       im deutschen Wissenschaftssystem


    Wintersitzungen des Wissenschaftsrates 2008

    Den Bericht dazu findet Ihr unter http://www.wissenschaftsrat.de.


    Stifterverband kürt Oldenburg zur „Stadt der Wissenschaft 2009“

    Der Stifterverband verleiht den begehrten Titel zum fünften Mal – Finalisten Konstanz, Oldenburg, Lübeck stellten Jury mit überzeugenden und mitreißenden Präsentationen vor schwere Wahl
    Die drei Städte hatten ihre Konzepte heute im Jenaer Volksbad unter Führung der Oberbürgermeister vor der vom Stifterverband eingesetzten Jury präsentiert. Rund 250 Vertreter aus den Bewerberstädten und der amtierenden Stadt der Wissenschaft Jena verfolgten die „abwechslungsreichen und originellen Präsentationen“, so der Juryvorsitzende Joachim Treusch.
    (mehr unter http://www.stifterverband.org, 28.02.2008)


    Wissenschaftsorganisationen gründen
       EU-Asien-Hochschulbildungs-Plattform


    EU-Kommission wählt Konsortium aus EUA, DAAD und Nuffic zur Durchführung des Projekts aus.

    Bonn. Ein Konsortium bestehend aus drei großen internationalen Wissenschaftsorganisationen - European University Association (EUA), Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und Netherlands Organisation for International Cooperation in Higher Education (Nuffic) - ist von der EU-Kommission zur Gründung einer "EU-Asia Higher Education Platform" für europäische und asiatische Wissenschaftler und Entscheidungsträger ausgewählt worden. Die Plattform ist Teil des EU-Asia-Link-Programms, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien im Bereich der Hochschulbildung zu fördern.
    (mehr dazu unter http://www.internationale-kooperation.de/nachricht9712.htm, 27.02.2008)


    EU-Rat "Wettbewerbsfähigkeit"
      mahnt mehr Ausgaben und Koordination für Forschung an


    Beim Treffen des EU-Rates "Wettbewerbsfähigkeit" am 25. Februar stimmten die Minister darin überein, dass die EU mehr in Forschung investieren, den freien Austausch von Wissen fördern und ihr Innovationssystem stärken sollte. Diese und andere Empfehlungen werden dem Europäischen Rat auf seinem Treffen im März 2008 im Kontext der Wiederbelebung der Strategie von Lissabon für Wachstum und Beschäftigung zur Prüfung vorgelegt.
    (mehr dazu unter http://www.internationale-kooperation.de/nachricht9743.htm , 03.03.2008)


    DHV-Aktion „Mitglieder werben Mitglieder 2008“

    Auch im Jahr 2008 wird die Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ fortgeführt. Verlost werden erneut dreimal 500 Euro.

    Ca. 23.000 Hochschullehrer* haben sich im Deutschen Hochschulverband (DHV) zusammengeschlossen, um dem Anwalt der deutschen Universität und ihrer Berufsvertretung Kraft und Einfluss zu geben. Damit ist der DHV die mitgliederstärkste Hochschullehrervereinigung in Europa. Viele Hochschullehrer, die noch nicht Mitglied im DHV sind, zögern dem DHV beizutreten. Oftmals warten sie auf eine kollegiale Ansprache und wollen mehr Informationen über die Ziele und Wege des DHV. Daher ruft der DHV seine Mitglieder auf, gerade in dieser für die deutsche Universität schwierigen Zeit offen und kollegial für die Ziele des DHV einzutreten und vermehrt neue Mitglieder zu werben. Als Dankeschön verlost der DHV unter allen Mitgliedern, die sich im Jahr 2008 an der Aktion beteiligen, dreimal einen Betrag von 500,– Euro.
    (mehr dazu unter http://www.hochschulverband.de)


    DHV-Ministerranking: Johanna Wanka ist die Beste

    Dräger zum dritten Mal schlechtester deutscher Wissenschaftsminister
    Mit Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) hat erstmals eine Frau das Minister-ranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) gewonnen. Ihre hochschul- und wissenschafts-politischen Leistungen wurden mit einer Durchschnittsnote von 2,2 (im Vorjahr: 2,9) bewertet.
    (mehr unter http://www.hochschulverband.de) .


    CHE-ForschungsRanking 2007: Spitzengruppe kann sich behaupten

    Im CHE-ForschungsRanking 2007 weisen die Universitäten Frankfurt a.M., Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, die LMU und die TU München sowie die Universität Stuttgart wieder einen besonders hohen Anteil forschungsstarker Fakultäten aus. In mindestens der Hälfte der im Ranking einbezogenen Fächer erreichten sie die Spitzengruppe. Insgesamt wurden 16 Fächer betrachtet. Aktualisiert wurden die Daten für die Fächer Anglistik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Maschinenbau und Psychologie, die zuletzt 2004 untersucht worden waren.
    (meht unter http://www.che-concept.de , 20.02.2008)


    Deutsche und tschechische Wissenschaftler können auch im Jahr 2008
       Kooperationsanträge bei DFG und GA CR einreichen

    Auf Grundlage der Vereinbarung mit der Tschechischen Forschungsgemeinschaft (GA CR) macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland auf die Möglichkeit aufmerksam, auch im Jahr 2008 im Einzelverfahren Anträge für deutsch-tschechische Forschungsprojekte auf allen Fachgebieten zu stellen.
    (mehr unter: http://www.dfg.de, 29. Februar 2008)


    Die Hochschulen sind am Zug

    Im Rahmen einer Anhörung von Sachverständigen zum Thema Studienbeiträge im Düsseldorfer Landtag nahm das CHE Stellung zu den Rahmenbedingungen und der Verwendung der Studienbeiträge in Nordrhein-Westfalen
    Auf Bitten des Ausschusses für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landtags Nordrhein-Westfalen fasste das CHE seine Einschätzung zu der vor über einem Jahr erfolgten Einführung von Studienbeiträgen in NRW zusammen.
    (mehr unter http://www.che-concept.de , 29.02.2008)


    CHE-Arbeitspapier zeigt:
       Benchmarking von Fakultäten als Teil eines Qualitätsmanagements


    Benchmarking kann auch ein Bestandteil eines Qualitätsmanagements einer Fakultät sein. Das ist eines der Ergebnisse eines Benchmarking-Prozesses, dem sich die Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig gemeinsam mit Partnerfakultäten der LMU München, der WWU Münster und der Universität Hamburg unterzogen hat. Dabei haben sich nicht die vollständigen Fakultäten, sondern Institute aus den Fakultäten dem Vergleich geöffnet.
    (mehr unter http://www.che-concept.de , 26.02.2008)


    Weitere interessante Nachrichten

    Wissenschaft und Industrie wollen Technologie widerstandsfähiger machen

    As the influence of technology on all parts of modern life continues to increase, the importance of its reliability continues to grow. Partners in the EUR 18 million project DEPLOY (‘Industrial deployment of system engineering methods providing high dependability and productivity’), partly funded under the EU’s Seventh Framework Programme (FP7), are set to boost this reliability and resilience in technology across the board — from mobile phones to satellites. (mehr unter: http://ec.europa.eu , 3. März 2008)


    Impfen mit Tatoos

    Tattooing is a more effective way of administering DNA vaccines than direct injection into muscle tissue, according to new research by German and Czech scientists. In DNA accination, a gene from a pathogen is injecte directly into the host, which then produces the corresponding pathogen protein inside its own cells. This triggers a response from the host’s immune system. Advanta es of DNA vaccination include the fact that the vectors can be constructed quickly, and rapid and large scale vaccine production is much cheaper than for traditional vaccines.
    (mehr unter: http://ec.europa.eu, 3. März 2008)


  • Chancen für Jungforscher:
      10 Tage Mond, Asteroiden und Kometen erforschen


    Das DLR fördert junge Wissenschaftler und lädt zur 32. Sommerschule nach Alpbach ein. Ein virtuelles Weltraumprojekt zu den Themen Mond, Asteroiden und Kometen steht im Mittelpunkt der 32. Sommerschule Alpbach, die vom 22. bis zum 31. Juli 2008 Jungforscher ins österreichische Bergdorf Alpbach einlädt. Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Planung und technische Umsetzung einer innovativen, virtuellen Weltraum-Mission heranzuführen.
    (mehr unter: http://www.dlr.de , 27. Februar 2008)


    !Im GSO FOCUS!
    Dr. Andreas Mulch, Professor
    für das Fachgebiet „Tektonik und Klima“ an der LU Hannover


    Wie lange haben Sie im Ausland gelebt?
    Insgesamt 7 Jahre, davon vier in der Schweiz und drei in den USA.

    Können Sie uns bitte kurz Ihren wissenschaftlichen Werdegang beschreiben?
    Nach einem Diplom in Geologie an der Universität Gießen habe ich mich entschlossen, eine Doktorarbeit am Institut für Geochemie der Universität Lausanne (CH) zu beginnen. Meine Arbeiten dort beschäftigten sich hauptsächlich mit lasergestützten Messverfahren in der Geochronologie, also der Altersbestimmung geologischer Materialien. Im Laufe meiner Doktorarbeit jedoch verschob sich der Arbeitsschwerpunkt hin zu den stabilen Isotopen des Wasserstoffs und Sauerstoffs, deren Messung als „Fingerabdruck“ paläoklimatischer und gebirgsbildender Prozesse benutzt werden kann. Die Ergebnisse dieser Arbeiten entwickelte ich dann während einer dreijährigen post-doc Phase an der Stanford University weiter wobei sich meine Forschungsschwerpunkte von der Geologie der Erdkruste hin zu den langfristigen geologischen Prozessen an der Erdoberfläche verschoben haben. Seit 2006 bin ich Professor für das Fachgebiet „Tektonik und Klima“ an der LU Hannover.

    Welches waren Ihre Gründe, ins Ausland zu gehen? Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
    Der Hauptgrund war sicherlich wissenschaftliche Neugier. Ich wollte an forschungsstarken Universitäten lernen, neue wissenschaftliche Umfelder kennen lernen und in fremden Forschungsfeldern bestehen.
    Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Ich sehe meine Auslandsaufenthalte als unersetzlichen Weiterbildungsschritt in meiner Karriere an.

    Welche Unterschiede zu Deutschland sind Ihnen im Arbeitsleben und im Alltag aufgefallen?

    Starke Forschungs- und Zielorientierung an amerikanischen Universitäten. Das Ergebnis steht im Vordergrund. Viele Arbeitsabläufe an der Universität werden durch die wissenschaftlichen Notwendigkeiten bestimmt und nicht umgekehrt.

    Warum haben Sie sich entschieden, zurück nach Deutschland zu kommen? Bringt Ihnen der Wechsel Nachteile?
    Neben familiären Gründen, sprach die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Kollegen eine Gruppe zu einem bestimmten Forschungs- und Fragenkomplex neu etablieren zu können, für eine Rückkehr nach Deutschland. Der Wechsel von einer stark forschungsorientierten Universität (Stanford) zu einer deutschen Universität führt ganz sicher zu einer Veränderung der wissenschaftlichen Randbedingungen allein schon wegen der Größe der Institute und der damit verbundenen fachlichen Breite und Qualität. Ich bin jedoch dagegen, auf dieser Ebene direkte Gegenüberstellungen vornehmen zu wollen, da schon allein aufgrund der finanziellen Ausstattung privater Institutionen in den USA ein Vergleich mit deutschen Universitäten in vielerlei Hinsicht hinkt.

    Wie haben Sie von der GSO erfahren?
    Durch eine Einladung auf dem Campus in Stanford.

    Welche Services und Informationsangebote der GSO haben Sie genutzt? Und wie half Ihnen dies für die Rückkehr nach Deutschland?
    Ein GSO Treffen / Workshop in San Francisco.

    Angesichts derzeitiger Wirtschaftsdaten und des Wohlfühlbefindens in der Bevölkerung, halten Sie den so genannten „Brain Drain“ für ein ernsthaftes Problem?
    Ganz sicher. An vielen deutschen Universitäten leiden wir momentan an dem Problem, dass Einstellungsverfahren sehr bürokratische, langwierige und nicht dem wissenschaftlichen Arbeitsstil angepasste Vorgänge sind. Dies reicht von mehrjährigen Berufungsverfahren bei Professuren bis zu komplizierten einstellungsrechtlichen Vorschriften bei Nachwuchswissenschaftlern. Damit verlieren wir –schon allein aus Zeitgründen- den Wettlauf um die besten Köpfe. Darüber hinaus müssen die Arbeitsbedingungen, insbesondere im Bereich Administration, Besoldung und Forschungsorientierung der Universitäten, wettbewerbsorientierter und leistungsangepasster werden.

    Welche Rolle spielen nach Ihrer Meinung die Lebens- und Arbeitsbedingungen, der Drang zur Festigung der familiären Situation nach dem Studium (Heirat, Kinder) oder auch die Idee der Selbstverwirklichung für die Migration bzw. das dauerhafte Fortbleiben der Nachwuchswissenschaftler?

    Hier spielen sicherlich persönliche Komponenten eine grosse Rolle und ich bin mir nicht sicher, ob man die Antwort generalisieren kann. Ich habe gute Freunde sowohl unter „Rückkehrern“ als auch unter Wissenschaftlern, die es vorziehen im Ausland zu bleiben und deren Beweggründe sind individuell sehr unterschiedlich.

    Es ist bekannt, dass die Geburten- und Sterberaten Deutschland in einem demographisch missgünstigen Verhältnis zueinander stehen, zugleich erschwert es eine negative Zuwanderungsquote, das kreative Potential Deutschlands auf dem derzeitigen Stand zu halten. Was sollte sich ändern, dass Wissenschaftler und Fachkräfte wieder heimkehren?
    Prinzipiell ist diese Frage schon unter „Brain drain“ beantwortet.

    Trotz aller Debatten um den Reformbedarf des deutschen Bildungssystems und des Wissenschaftsbetriebs. Was sollte sich besser nicht ändern?

    Ich glaube die viel wichtigere Frage lautet: „Wie sollte sich das deutsche Bildungssystem im Zuge des Reformprozesses ändern?“ Viele strukturelle und inhaltliche Veränderungen sind notwendig und sinnvoll. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und leistungsorientierte Mittelvergabe sind da nur einige Stichworte. Es bleibt mir jedoch unklar, wieso man oftmals halbherzig vorgeht und z.B. kein echtes tenure-track Verfahren etabliert oder –für das zweite Beispiel- fachrelevante Leistungskriterien wie z.B. Publikationsleistungen und wissenschaftliche Qualität heranzieht. Da ist gelegentlich noch Sand im Getriebe.

    Wir danken für das Interview!


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