GSO Newsletter Mai 2008
www.gsonet.org/nl

Liebe Scholars,

die GSO Career Fair vom 5.-7. September in Boston rückt näher! Die Vorbereitungen für ein spannendes Programm und interessante Teilnehmer laufen. Wir freuen uns sehr, dass wir bereits folgende Firmen für die Teilnahme gewinnen konnten: Merck KGaA, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, McKinsey & Company, The Boston Consulting Group GmbH, Q-Cells AG, Carl Zeiss AG und Bayer HealthCare AG. Diese und weitere Firmen bieten aktuell zahlreiche interessante Jobs für Wissenschaftler an - einen ersten Überblick könnt ihr euch in unserer Jobbörse unter http://www.gsonet.com/js/ verschaffen.
Bald fällt auch der Startschuss für die Anmeldung zur Jahrestagung für euch! Die Anmeldung wird über ein Formular auf der Homepage von GAIN laufen. Wir werden euch  rechtzeitig über die Modalitäten informieren.

Im Vorfeld der Jahrestagung in Boston  (und zwar am 4.September 2008) wird auch wieder ein Fit-for-Germany Workshop stattfinden. Hier haben 20 Scholars die Möglichkeit alles rund um das Thema „Bewerbung in Wirtschaft und Hochschule“ zu erfahren.
Interessenten können sich jetzt schon bei Stephanie Böcker (boecker@gsonet.org) melden.
Darüber hinaus
bietet Stephanie euch laufend eine individuelle Bewerbungsberatung an! Dazu solltet ihr in unserem Talentpool registriert sein ( http://www.gsonet.com/js/).

Wir möchten euch in diesem Newsletter OptecNet Deutschland e.V. vorstellen. OptecNet Deutschland e.V. ist der Zusammenschluss der neun regionalen Kompetenznetze Optische Technologien HansePhotonik, OpTecBB, PhotonicNet, OpTech-Net, PhotonAix, OptoNet, Optence, Photonics BW und bayern photonics.
Die Tätigkeitsschwerpunkte der regionalen Kompetenznetze sind die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, Initiierung von Kooperationen und Innovationsprozessen, Start-up-Unterstützung, Aus- und Weiterbildungsinitiativen sowie Technologie-Marketing.
Für weitere Informationen über OptecNet, klickt bitte hier.

Im März fand der 58. DHV-Tag statt. Auf dieser Veranstaltung des Deutschen Hochschulverbands wurde über die Zukunft des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland diskutiert.
Helmut Schwarz drückt in seinem Festvortrag seine Sorge über die Universitätslandschaft Deutschlands aus. Er beleuchtet die Karrierechancen an deutschen Universitäten, bescheinigt aber auch Deutschland gute Chancen. Denn auch hierzulande könne man mit den USA mithalten, wenn man bereit wäre Reformen durchzuführen. Zu den kritischen Punkten an deutschen Hochschulen zählten beispielsweise die Bertreuungsrelationen sowie die Lehrdeputate, die beide zu hoch seien. Aber auch die Transparenz bei Berufungsverfahren oder Mentorenprogramme für Nachwuchswissenschaftler müssten ausgebaut werden.
Die kompletten Reden von Helmut Schwarz und Bernhard Kempen, die auch in der "Forschung & Lehre" erschienen sind, könnt ihr bei uns nachlesen. 

In unserer Jobbörse gibt es eine neue Stellenausschreibung. Die Firma Brahms sucht in den USA einen Manager für den Bereich Clinical Trials and Medical Education Programs. Nach einem Einstieg in den USA, besteht später auch die Möglichkeit in Deutschland zu arbeiten.
Darüber hinaus möchten wir auch auf die Ausschreibung von BaCaTec aufmerksam machen. In einem neuen Programm möchte BaCaTec die Kooperation von Forschungseinrichtungen in Bayern und den USA fördern. Nähere Informationen erhaltet ihr hier.
 

Sonnige Maigrüße schickt euch

das GSO-Team


 Inhalt

SAVE THE DATE
NSTI Nanotech 2008, Hynes Convention Center, Boston, 1.-5. Juni 2008

NEU! Aus der Community
Die akademische Elite (Richard Münch): Eine Rezension von Tobias Schulze-Cleven

Aus Bildung und Forschung

Spitzenforschung und Innovation in den neuen Bundesländern
Neues europäisches Instrument zur Forschungsförderung startet im Bereich Elektronik und Software
Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Aus Wirtschaft und Politik
Das Volk will Köhler

EU-Minister geißeln skandalösen Managergehälter
EnBW wagt sich mit Windparks auf hohe See
Volkswagen plant neues Werk in den USA
Deutsche wird oberste Managerin der UN

Frauen in der Wissenschaft
Trendsetter für Wirtschaft und Gesellschaft: Die neuen Paare
Elterngeld ein Jahr nach Einführung in den Chefetagen der Wirtschaft akzeptiert
Frauen als Retter der Mittelschicht

Fundstücke
Ich maile, also bin ich
Das Auto als verlängertes Ich
Die Gottesfrage

Stammtische


SAVE THE DATE

 "Research in Germany" bei NSTI Nanotech 2008, Hynes Convention  Center, Boston, 1.-5. Juni 2008

Germany, a Platinum Sponsor at Nanotech 2008, will showcase its impressive range of innovation in nanotechnology by featuring the developments of key companies, research institutes, and academic organizations. Visitors to Germany’s Nanotech Pavilion will have the chance to learn in detail about this country’s integrated vision for the development of emerging technologies.
(mehr unter Nanotech2008 Stand 7.5.2008 )


 Aus der Community

 Wettbewerb oder Oligarchie in der Wissenschaft? In seinem neuen Buch spricht Richard Münch Klartext - Eine Rezension von Tobias Schulze-Cleven

Die Akademische Elite - Zur sozialen Konstruktion wissenschaftlicher Exzellenz (Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2007), € 15. (Zur Rezension...)

Möchtet Ihr auch einen Beitrag schreiben, der für andere Scholars von Interesse ist? Wir freuen uns über eure Rezensionen, Artikel und Berichte! Kontaktiert uns unter info@gsonet.org.
 


 Aus Bildung und Forschung

 Spitzenforschung und Innovation in den neuen Bundesländern

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Neuen Bundesländer starten ab Sommer sechs Pilotprojekte, die sich der Spitzenforschung widmen. Die Projekte starten zu folgenden Themen: Plasmamedizin (Greifswald), Optische Mikrosysteme (Jena, Ilmenau, Erfurt), virtuelle und erweiterte Realität (Magdeburg, Kaiserslautern), Medizinische Systembiologie (Berlin), Wasserforschung (Dresden) und Geo-Energie (Potsdam und Cottbus) und werden mit 45 Millionen Euro über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren gefördert.
(mehr unter BMBF Stand 7.5.2008)

 Neues europäisches Instrument zur Forschungsförderung startet im Bereich Elektronik und Software

Die Europäischen Staaten haben mit der Gründung gemeinsamer Technologieinitiativen einen völlig neuen Weg der Forschungsförderung eingeschlagen: In öffentlich-privaten Partnerschaften bündeln die Europäische Kommission und die beteiligten Mitgliedstaaten ihre Mittel mit denen der Industrie. Am Donnerstag wurden die ersten Ausschreibungen für konkrete Förderprojekte in den Bereichen Nanoelektronik und eingebetteter Computer-Systeme veröffentlicht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich daran mit einem Betrag von 21 Millionen Euro. (mehr unter BMBF Stand 19.5.2008)

 Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN)

Der erste Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN) bestätigt das vielfältige Spektrum und die hohe Qualität der Nachwuchsförderung in Deutschland. Mit dem Bericht will die Bundesregierung zugleich die Schaffung optimaler Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland voran bringen. Als Schlussfolgerung aus der Situationsbeschreibung gibt der BuWiN Anstöße zur Verbesserung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. (mehr unter BMBF Stand 20.5.2008


Aus Wirtschaft und Politik

 Das Volk will Köhler

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger wünschen sich wieder Horst Köhler als Bundespräsidenten. Gesine Schwan, schon vor vier Jahren Köhlers Gegenkandidatin, sieht in den Umfragen dagegen nicht gut aus. (mehr unter Tagesspiegel Stand 16.5.2008)

 EU-Minister geißeln skandalöse Managergehälter

Deutliche Worte von der EU: Die Finanzminister der Euro-Länder sind ihrem Sprecher Jean-Claude Juncker zufolge empört über unverhältnismäßig hohe Managergehälter. In mehreren Mitgliedsstaaten seien „skandalöse Tendenzen" zu beobachten – vor allem bei Abfindungen. Nun erwägt die EU, den Managern das Geld abzunehmen. (mehr unter Welt Stand 14.5.2008)

 EnBW wagt sich mit Windparks auf hohe See

Die EnBW AG aus Baden-Württemberg steigt mit Milliarden-Investitionen in die Ökostrom-Produktion auf dem Meer ein: Der Konzern will riesige Windparks in die Nord- und Ostsee setzen. Doch Umweltschützer und Tourismusverbände drohen mit heftigem Widerstand. (mehr unter Welt Stand 14.5.2008) 

 Volkswagen plant neues Werk in den USA

Mit einem neuen Werk in den USA will Volkswagen seinen ärgsten Konkurrenten Toyota angreifen. Um Kosten zu sparen, sollen neben VW-Fahrzeugen auch Modelle von Audi und Porsche in dem Werk gebaut werden. Der endgültige Standort steht noch nicht fest. Die US-Bundesstaaten unterbieten sich mit Zugeständnissen. (mehr unter Welt  Stand 14.5.2008)

 Deutsche wird oberste Managerin der UN

Die Deutsche Angela Kane erhält einen der höchsten Posten bei den Vereinten Nationen: UN-Chef Ban Ki-moon macht sie zur Untergeneralsekretärin für Management. Damit ist Kane, die aus Hameln stammt, die ranghöchste Deutsche bei der Organisation und unter anderem verantwortlich für die Renovation des Hauptquartiers. (mehr unter Welt  Stand 14.5.2008)


Frauen in der Wissenschaft

 Trendsetter für Wirtschaft und Gesellschaft: Die neuen Paare

Wie Eltern eine Karriere mit einem erfüllten Familienleben erfolgreich vereinbaren können, zeigt eine neue Studie der EAF im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (mehr unter
Bertelsmann-Stiftung  Stand 16.5.2008)


 Elterngeld ein Jahr nach Einführung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft akzeptiert

Gut ein Jahr nach der Einführung des Elterngeldes zum 1. Januar 2007 befürwortet die große Mehrheit der Personalverantwortlichen in der deutschen Wirtschaft das Elterngeld und die Inanspruchnahme der Elternzeit – gerade auch durch Väter. Und: Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt in den Chefetagen der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.(mehr unter  Stand 16.5.2008)

 

 Frauen als "Retter" der Mittelschicht?

"Rettet die Mittelschicht!" - dieser Hilferuf gehört inzwischen zum Standardrepertoire der Politik. Bis zum Jahr 2020 drohe Millionen Menschen ein Abrutschen in die untersten Einkommensklassen. Vor allem Fachkräfte fehlten. Milliarden an Investitionen sind angeblich nötig, um diesen Trend zu stoppen. (mehr unter Tagesspiegel Stand 14.5.2008)


Fundstücke

 Ich maile, also bin ich

Sie sind überall, und sie werden immer mehr: Wie E-Mails unseren Arbeitsalltag stärker bestimmen, als uns lieb ist. Wie haben wir eigentlich früher angefragt? Informiert? Unterlagen verschickt? Vereinbarungen getroffen und festgehalten?
(mehr unter
ZEIT Stand 7.5.2008)

 Das Auto als verlängertes Ich

Der Benzinpreis klettert von Rekord zu Rekord – doch auf ihr Auto wollen die Deutschen nicht verzichten. Warum das so ist, erklärt Bernhard Schlag, Professor für Verkehrspsychologie an der Technischen Universität Dresden. (mehr unter ZEIT  Stand 16.5.2008)

 Die Gottesfrage

Religiöser Fundamentalismus fällt nicht vom Himmel. Er ist eine Reaktion auf die kalte Zweckrationalität der liberalen Gesellschaft. (mehr unter ZEIT  Stand 16.5.2008)


 Stammtische

Aktuelle Treffen

Stammtisch Berkeley
21. Mai ab 20.00 Uhr bei Jupiter (nahe Berkeley Bart) auf Shattuck
Kontakt: Tobias Schulze-Cleven StammtischBe@gsonet.org  

Stammtisch London Ontario/ Kanada
jedem ersten Mittwoch im Monat auf dem Campus 12.15 Uhr zum Lunch im WAVE im University Community Centre (UCC) der University of Western Ontario (UWO)
Kontakt: Susanne Schmid StammtischLO@gsonet.org

Stammtisch New Haven
alle zwei Wochen ab 20 Uhr in Richter's Cafe, 990 Chapel Street
Kontakt: Anne Oechtering StammtischNH@gsonet.org 

Stammtisch Pittsburgh
jedem letzten Mittwoch des Monats, Bar "Fuel and Fuddle" 214 Oakland Avenue, Pittsburgh, PA 15213
Kontakt: Ilva Putzier StammtischPI@gsonet.org

Alle Stammtische und Tipps zur Gründung eines Stammtisches findet ihr unter http://www.gsonet.org/de/stammtisch.php 
Bei Fragen schickt uns einfach eine E-Mail an info@gsonet.org

 


Um den GSO Newsletter zu abonnieren oder abzubestellen,
klicken Sie bitte auf folgenden hier.