GSO Newsletter Juni/Juli 2005


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GSO-Intern

  • Wissenschaftlertreffen in San Diego am 9. - 11. September
  • GSO Regionaltreffen und „Fit for Germany Workshops“
        in San Francisco und Chicago
  • Das Netzwerk wächst – über 1000 registrierte GSO Scholars
  • Von San Francisco nach Berkeley – die GSO ist umgezogen
  • GSO beim Wirtschaftstag der CDU in Berlin


    Out There
    Karriere und Förderung – Aktuelles


  • Ausschreibungsdienst des Deutschen Hochschulverbandes
        für GSO Scholars
  • Die GSO Jobbörse – Neue Firmen und mehr Stellenausschreibungen
  • Ausschreibung für den Sofja Kovalevskaja-Preis
  • DFG Ausschreibungen - Neue Schwerpunktprogramme
  • First Call for European ERA-Chemistry Award
  • Vorgestellt: Der Industrieverband SPECTARIS
  • Weitere Programme und Fördermöglichkeiten unter diesem Link
        auf der Webseite von GAIN


    On the Radar
    Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen


  • What Recent Reports on the ‘Postdoc Problematic’ Imply for U.S.
        (and German) Researchers – Todd Bradley, GSO Research Associate
  • Exzellenzinitiative zur Förderung der Hochschulen
  • German Scientists No. 3 in International Scientific Publishing
  • German Institutes Selected for Funding by Bill Gates Foundation’s
        „Grand Challenges“ Program
  • Joint Center for Stroke Research (CSB) Established in Berlin


  • ARTIKEL

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    GSO-Intern


    Wissenschaftlertreffen in San Diego
    Vom 9. – 11. September 2005 lädt die GSO, in Kooperation mit AvH, DFG und DAAD, deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem Westen der USA und Kanadas zu einem Wissenschaftlertreffen nach San Diego ein. Zu dem Thema des Treffens „Wissenschaft im Wettbewerb –Transatlantische Konkurrenz und Kooperation“ erwarten wir 200 Scholars und Gäste aus Hochschul- und Forschungspolitik sowie der deutschen Unternehmenslandschaft. An der Veranstaltung werden u.a. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der DFG und Vizepräsident der AvH, Herr Prof. Dr. Max Huber, Vizepräsident des DAAD sowie Prof. Dr. Eicke Weber, Präsident der GSO, mit Vorträgen teilnehmen. Neben dem Symposium findet eine Career Fair statt, bei der Unternehmen attraktive Stellenangebote für Wissenschaftler in Deutschland vorstellen.
    Dank der Bereitstellung von Fördermitteln durch die VolkswagenStiftung kann die GSO einer Reihe von Scholars die Teilnahme durch Reisekostenzuschüsse und Übernahme der Teilnahme- und Übernachtungskosten ermöglichen. Entsprechende Einladungen sollten GSO Scholars aus dem Westen der USA und Kanadas, die nicht Stipendiaten von AvH, DFG und DAAD sind, bereits erhalten haben.
    Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der GSO Webseite unter folgendem <Link>.


    GSO Regionaltreffen und „Fit for Germany Workshops“
    in San Francisco und Chicago

    Anküpfend an das erfolgreiche GSO Regionaltreffen in Berkeley im vergangenen Jahr fanden am 23./24. April in San Francisco und am 4./5. Juni in Chicago die GSO Karriere-Wochenenden 2005 statt. Neben den neuen „Fit for Germany Workshops“, in denen wir eine ausgewählte Gruppe von GSO Scholars gezielt über Karriereoptionen in Deutschland sowie die Berufungs- und Bewerbungsverfahren an Universitäten und in Wirtschaftsunternehmen informierten, nahmen jeweils rund 80 Scholars und Gäste an den darauf folgenden Symposien zu dem Thema „Perspektiven für Wissenschaftler in Deutschland“ teil. Gastredner während der Veranstaltungen waren u.a. der Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Dr. Wilhelm Krull, die Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes, Dr. Michael Hartmer und Dr. Hubert Detmer sowie Katherina Reiche, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ferner nahmen Vertreter von McKinsey&Company, Schering AG, Boston Consulting Group, Robert Bosch GmbH und Berlex sowie der Deutsch Amerikanischen Handelskammer an den Veranstaltungen teil und präsentierten aktuelle Stellenangebote in den jeweiligen Unternehmen.
    Abgerundet wurden die Veranstaltungen schließlich mit Empfängen der Deutschen Generalkonsulate in San Francisco und Chicago.

    Die Berichte zu den Veranstaltungen sowie Programme, Kommentare von Scholars, Fotos und Präsentationen finden Sie auf unserer Webseite unter dem folgenden <Link>


    Das Netzwerk wächst – über 1000 registrierte GSO Scholars!
    Die GSO freut sich, im Juni die Zahl von über 1000 registrierten GSO Scholars vermelden zu können! Das GSO Netzwerk erstreckt sich von der West- bis zur Ostküste der USA und hat mittlerweile auch eine Vielzahl von Mitgliedern in Kanada. Helfen Sie uns, dieses Netzwerk noch weiter auszubauen und informieren Sie Freunde und Bekannte über unsere Aktivitäten. Als registrierter GSO Scholar können Sie die Jobbörse der GSO nutzen, erhalten Informationen zu Entwicklungen des Wissenschaftsstandortes Deutschland und profitieren von Reisekostenstipendien bei GSO Veranstaltungen. Alle unsere Serviceangebote sind für registrierte GSO Scholars kostenlos und selbstverständlich werden Ihre Daten ausschließlich GSO-intern genutzt. Das Registrationsformular finden Sie unter folgendem <Link>.


    Von San Francisco nach Berkeley – die GSO ist umgezogen
    Zum 1. Juni 2005 ist das GSO Team von San Francisco in neue Büroräume im Herzen von Berkeley und unweit des Campus der University of California umgezogen. Nach zwei Jahren im Financial District in San Francisco sind wir nun näher an der Hochschullandschaft sowie einer Vielzahl unserer GSO Scholars und anderer deutscher Nachwuchswissenschaftler. In unseren Räumlichkeiten vertreten wir zukünftig auch das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum, welches die Zusammenarbeit zwischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Bayern und Kalifornien fördert und intensiviert. Mehr Informationen hierzu finden sie unter: http://www.bacatec.de


    GSO beim Wirtschaftstag der CDU in Berlin
    Unter dem Leitthema „Deutschland stark machen – Neuer Kurs für Wachstum und Arbeit“ fand am 17. Juni 2005 der Wirtschaftstag des Wirtschaftsrats der CDU e.V. in Berlin statt. Der Wirtschaftsrat vertritt die Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und soll einen Dialog mit den Verantwortlichen in Parlamenten und Regierung führen. Neben Friedrich Merz (MdB), Angela Merkel (CDU-Vorsitzende) und Günter Verheugen (Vizepräsident der Europäischen Kommission) war auch die German Scholars Organization vertreten. Prof. Dr. Eicke Weber, Präsident der GSO, nahm an der Podiumsdiskussion zu dem Thema „Kompetenzzentrum Deutschland – Neue Chancen für Industrie und Export“ teil und stellte die GSO mit ihren Zielen und Aufgaben ausführlich vor.
     


    Out There
    Karriere und Förderung – Aktuelles


    Ausschreibungsdienst des Deutschen Hochschulverbandes
    für GSO Scholars

    Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und die GSO haben in dieser Woche in Bonn einen Vertrag über ihre künftige Zusammenarbeit unterzeichnet. Neben der Veranstaltung von gemeinsamen Workshops können GSO Scholars, die Ihren CV in den Talent Pool der GSO Jobbörse eingestellt haben, zukünftig den Ausschreibungsdienst des DHV kostenlos beziehen, der mittlerweile über 90 % aller Ausschreibungen von (Junior-) Professuren an Hochschulen im deutschsprachigen Raum abdeckt.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:
    <http://www.hochschulverband.de>


    Die GSO Jobbörse – Neue Firmen und mehr Stellenausschreibungen
    In der GSO Jobbörse finden Sie zukünftig noch mehr Stellenausschreibungen verschiedener Unternehmen in Deutschland. So freuen wir uns über BMW, McKinsey & Company und Berlin Chemie als neue Partner in der Jobbörse, die eine Vielzahl interessanter Stellen für GSO Scholars anbieten. Die GSO <Jobbörse> ist auf unserer Webseite über den Menupunkt „Karriere“ erreichbar.


    Ausschreibung für den Sofja Kovalevskaja-Preis
    Die Humboldt Stiftung schreibt erneut einen der höchst dotierten deutschen Wissenschaftspreise aus. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis steht den Preisträgern in den Jahren 2004 bis 2007 ein Betrag von insgesamt bis zu 1,2 Mio. EUR für Forschung eigener Wahl zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 4. Januar 2006.
    Informationen finden Sie unter dem folgenden <Link>.


    DFG Ausschreibungen – Neue Schwerpunktprogramme
    Die DFG hat vier neue Schwerpunktprogramme eingerichtet:
    Schwerpunktprogramm 1190 "Mechanismen der Tumor-Gefäß-Interaktion bei Tumorprogression und Metastasierung."
    (Bewerbungsschluss 15.08.2005): <http://www.dfg.de>

    Schwerpunktprogramm 1230
    "Mechanisms of gene vector entry and persistence."
    (Bewerbungsschluss 05.09.2005): <http://www.dfg.de>

    Schwerpunktprogramm 1226 "Nikotin: Molekulare und physiologische Effekte im zentralen Nervensystem.”
    (Bewerbungsschluss 14.10.2005): <http://www.dfg.de>

    Schwerpunktprogramm 1234 "Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität."
    (Bewerbungsschluss 31.10.2005): <http://www.dfg.de>


    First Call for European ERA-Chemistry Award
    “Hierarchically Organized Chemical Structures: From Molecules to Hybrid Materials” is the subject of the first call for proposals for this European Research Area – NETworking initiative. The award is aimed to catalyze scientific understanding of non-covalently onded molecular structures with different levles of spatial organization and to determine their potential for technology transfer. These structures should provide precursors for new functional materials with controlled nano/meso architecture. The proposal and review process will be in two stages, whereby an informal pre-proposal of no more than two pages constitutes the first phase (deadline for first stage, informal pre-proposal: 29.07.2005). More information is available at: <http://www.dfg.de> or <http://www.erachemistry.net>.


    Vorgestellt: Der Industrieverband SPECTARIS
    SPECTARIS, der deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien unterhält Kontakte zu Organisationen, die deutsche Wissenschaftler bei der Rückkehr aus dem Ausland unterstützen und hilft bei der entsprechenden Vermittlung. Auf der SPECTARIS Webseite finden Interessierte zahlreiche Stellenangebote aus dem Bereich der optischen, medizinischen und mechatronischen Industrie, Firmen- und Standortpräsentationen und einen groß angelegten Informationsbereich.
    Mehr Infomationen zu SPECTARIS finden Sie unter folgendem <Link>.
     


    On the Radar
    Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen


    What Recent Reports on the ‘Postdoc Problematic’ Imply for U.S. (and German) Researchers – Todd Bradley, GSO Research Associate
    The following excursion into the underground of early career scientists in the U.S. briefly offers not only a crack at a broad-angle view of the American system of postdoctoral appointments’ development, but at the broad contours of concern surrounding the system as indicated in three significant reports released by major U.S. scientific organizations to address them as well. The most critical concern regarding the postdoctoral appointment – and the lesson instructive to our readers, given the relatively comparable academic job prospects in Germany – cuts to the heart of its rationale for many researchers, who view it as a tool for broadening and deepening expertise in a field of research while further qualifying for a future career in academic research: The reports plaintively note the serious disconnect of postdocs’ expectations concerning their future in careers at academic research institutions and reality, pointing to the comparative gross lack of available positions. But the reports also indicate the potential benefits of the postdoctoral appointment, soberly viewed, if degree of satisfaction of the postdocs surveyed in one report is an indicator.
    Read the entire update on the GSO website under: <Link>.


    Exzellenzinitiative zur Förderung der Hochschulen
    Der Bund und die Länder haben am 23.06.2005 die Exzellenzinitiative für die Hochschulen und den Pakt für Forschung und Innovation beschlossen. Die Initiative soll einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland leisten und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Sogar der lange widerstand leistende hessische Ministerpräsident Roland Koch begrüßte die Einigung „außerordentlich“. Ab 2006 bis 2011 werden der Bund und die Länder der DFG insgesamt 1,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für drei Förderlinien zur Verfügung stellen.

    In der ersten Linie sollen etwa 40 Graduiertenschulen mit durchschnittlich je einer Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. Die zweite Säule des Programms besteht in der nachhaltigen Stärkung von etwa 30 Exzellenzclustern mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr. Universitäten sollen hierbei in herausragenden Forschungszentren auch mit außeruniversitären Einrichtungen zusammenarbeiten. In der dritten Stufe geht es um die Förderung von Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung. Voraussetzung ist, daß eine Hochschule mindestens ein wissenschaftliches Exzellenzzentrum von internationalem Ruf, eine Graduiertenschule sowie eine schlüssige Gesamtstrategie vorweisen kann. Für jedes Projekt der dritten Stufe soll im Schnitt jährlich 21 Millionen Euro, insgesamt im Jahr 210 Millionen Euro ausgegeben werden.

    Allerdings müssen die antragsberechtigten Universitäten bereits bis zum 1.August 2005 mit Themen und beteiligten Mitarbeitern versehene Absichtserklärungen einreichen. „Das ist ein enger Zeitraum“ sagt auch Bernd Huber, Rektor der Münchener LMU. „Man habe aber immer erwartet, daß man sich schnell positionieren müsse, wenn der Wettbewerb aufgelegt werde.“ Bis Ende September sollen ausführliche Antragsskizzen erstellt werden, nach denen DFG und Wissenschaftsrat entscheiden, wer einen Vollantrag stellen darf. Ein Ausschreibungstext liegt noch nicht vor.

    Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
    <http://www.blk-bonn.de/pressemitteilungen>


    German Scientists No. 3 in International Scientific Publishing
    According to a finding by the Fraunhofer Institute for System- and Innovation Research (ISI), German scientists have surpassed Great Britain to achieve third place internationally on the Science Citation Index, an international indicator of national scientific achievement which tracks citations in approximately 5300 international journals. With a share of 8.7 percent, Germany ranks only after the United States (31.7 percent) and Japan (10.0 percent). Most interesting in the findings is the growing international and European networking of German authors: Whereas only 19 percent of German publications partnered with at least one international partner in 1990, 40 percent did so in 2003. German scholars publish most often with European colleagues, nearly twice as frequently as with American partners. And finally, the renown of German scholars internationally remains comparatively high, with an index rating the frequency at which German authors are cited by other international colleagues of the same field of 3.6. The U.S. has a slightly higher rate of 4.9, while Switzerland maintains the international lead. More information: <http://www.isi.fraunhofer.de


    German Institutes Selected for Funding by Bill Gates Foundation’s
    „Grand Challenges“ Program

    Recipients of funding under the Gates Foundation’s “Grand Challenges” Program ($437 million), which aims at tackling the most critical health challenges confronting the world’s poorest countries, were recently announced. Among the 43 competitive applications selected for funding from the 1500 submitted from 75 countries were three German institutes: the Helmholtz Centers Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig, coordinating the development of a Hepatitis C vaccine; the Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, developing vaccines to combat the Papilloma virus; and finally the Fraunhofer Center for Molecular Biotechnology CMB in Newark, Delaware, developing a vaccine against ‘sleeping sickness.’ Further information on the Grand Challenges Program: <http://www.nytimes.com> ; Helmholtz and Fraunhofer Foundations: <http://www.helmholtz.de> and <http://www.fraunhofer.de>


    Joint Center for Stroke Research (CSB) Established in Berlin
    June 24th 2005 marked the establishment of a joint center for stroke research, an initiative of Charité – Universitätsmedizin Berlin and the Max-Delbrück Center for Molecular Medicine (MDC) Berlin-Buch and supported by the Helmholtz Association, Volkswagen Foundation, and the Herman und Lilly Foundation. The CSB is intended to network stroke researchers and clinicians and will work closely with a number of firms – including Schering AG, Bayer Vital and Siemens Medical – to achieve its goal of developing new diagnostic and therapeutic solutions to supplement the existing, limited method of treatment. The current single treatment benefits few victims and is beneficial only in the first three hours after a stroke occurs. Further information: <http://www.mdc-berlin.de>


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