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Liebe
Scholars,
willkommen im Jahre 2008. An
dieser Stelle wünschen wir Euch
noch einmal alles Gute und viel
Erfolg und hoffen, daß Ihr gut
durchgestartet seid mit viel
Elan und Motivation.
Es gibt viele große und globale
Mammutforschungsprojekte, an
denen der oder ein andere von
Euch sicherlich mitwirkt.
In der Teilchenphysik dreht sich
momentan alles um den Large
Hadron Collider und der Suche
nach dem Higgs Boson. Der
Manager für dieses Mammut und
damit Chef von 6500
Wissenschaftlern wird der
Hamburger Teilchenphysiker
Rolf-Dieter Heuer indem er der
neue Generaldirektor des
Europäischen Forschungszentrums
Cern bei Genf wird (ein
Interview).
Trotz aller Euphorie gibt es
jedoch immer eine Kehrseite,
indem die Finanzierung von
anderen Projekten teilweise
deswegen aber auch aus anderen
„Gründen“ abgezogen wird
(mehr
dazu unter
http://www.hep.ucl.ac.uk/).
Daher stehen die Zeichen auch
auf Sturm, wozu die Kreditkrise
beiträgt oder sich in sonstigen
Krisen wie dem „Wetter“ oder der
individuellen Zukunftsplanung
niederschlägt.
Aber à pros pos Zukunftsplanung
und Karriere möchten wir Euch
einige Möglichkeiten zur
Bewerbung und Interviews
vorstellen.
Dazu gehört die bevorstehende 2e
International Career Fair, die
vom 29. Februar bis zum 1. März
2008 in San Francisco
stattfindet. Falls Ihr noch
nicht angemeldet seid, dann
könnt Ihr dies nach wie vor bzw.
ab sofort und bis zum
einschließlich 29.2.2008 unter
www.internationalcareerfair.com.
Allerdings, je früher Ihr
durchstartet, desto eher werdet
Ihr „gesehen“.
Auch ist ein weiterer Termin von
Interesse. Im Rahmen der
European Career Fair findet ein
Seminar der deutschen Aussteller
über "Research in Germany: New
Initiatives - More Opportunities"
am Sonntag, den 03. Februar von
09:30-12:30 Uhr (inkl.
Frühstück), im Boston Marriott
Cambridge, 2 Cambridge Center,
Salon 3 statt. Anmelden könnt
Ihr Euch unter
ecf@daad.org
unter Angabe Eurer Fachrichtung
und Institution. Weitere
Informationen und das Programm
findet Ihr unter
www.gain-network.org.
Und wenn Ihr dann ein Jobangebot
habt, könnt Ihr Euch an die GSO
zwecks Anschubfinanzierung
wenden. Die Alfried Krupp von
Bohlen und Halbach Stiftung
fördert bis zu € 100.000 und
vergibt Reisekostenstipendien
bis zu €3.000, die über die GSO
beantragt werden können.
Das dies von Erfolg gekrönt sein
kann, könnt Ihr in dem Interview
über eine erfolgreiche Rückkehr,
welches in „Forschung und Lehre“
erschienen ist, nachlesen.
Als PhD Student könnt Ihr Euch
momentan bis einschließlich 1.
März 2008 um den
Deutschen
Studienpreis bewerben, der mit
bis zu € 30.000 dotiert ist.
Falls Ihr immer noch nicht wisst,
in welche Richtung Ihr segeln
sollt, dann schmökert doch
einmal im dem Bericht
Gehen oder
Bleiben von Elisabeth von Tadden
oder trefft Euch mit
Gleichgesinnten zum Diskutieren
bei einem der GSO Stammtische
oder der GSO Community.
Bis zum nächsten Mal in alter
Frische oder mit alten Fröschen,
Euer GSO-Team
I n h a l t
SAVE THE DATE 2nd International Career
Fair, February 29th to March 1st
in San Francisco Verleihung des Deutschen
Studienpreises Global Summit on the Future of
Mechanical Engineering, April
16th to 18th 2008 in Washington D.C.
Nationalkultur vom
24.-26. April 2008 auf der
Museumsinsel in Berlin
Aktuelles von der GSO
Bewerbungsvortrag in
Deutschland?
GSO Netzwerk: Community und
Stammtische
Zeit und Lust, die GSO aktiv
mitzugestalten?
Newsletter Interna
Aktuelles aus Politik und
Wirtschaft
SPD will Koch wegschrödern Nokia verlässt Deutschland:
Produktion wird in andere
europäische Nokia Werke
verlagert
US-Rezessionskrise: Bushs 145
Milliarden sollen US-Wirtschaft
ankurbeln
Weltweit schmiert die Börse
ab: die US-Notenbank reagiert
Aktuelles aus Wissenschaft
und Forschung
Forschung für Milliarden
Manager für ein Mammut
Bleiben oder gehen?
Wie ist der Zug deutscher
Wissenschaftler ins Ausland zu
stoppen?
Die Krupp-Stiftung unterstützt
den Brain Gain
Maßnahme der
Qualifizierungsinitiative wird
umgesetzt: 35 Millionen Euro für
Programm "Perspektive
Berufsabschluss"
Forscher klonen erfolgreich
Embryonen aus Hautzelle
Japanisch-deutsches
Forschertreffen zum Klimawendel Europäische Kommission fördert
Austausch zwischen Industrie und
Hochschulen
Bundesforschungsministerium
startet bundesweiten Wettbewerb
in der Gesundheitswirtschaft
Weitere interessante
Informationen
„Wir sind zu kleinmütig“
Stammtische
Austin Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Christine Vogel,
StammtischAu@gsonet.org
Berkeley Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Markus Seeliger,
StammtischBe@gsonet.org
UCSB Faculty Club, Berkeley, CA,
94704
Calgary Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Constanze Storr,
StammtischCa@gsonet.org
Chicago Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Jochen Mattner,
StammtischCh@gsonet.org
Café Iberico, 739 N La Salle Dr,
Chicago, IL, 60610
Kitchener-Waterloo/Guelph
Interessenten melden sich bitte
bei Harald Bauder,
StammtischKw@gsonet.org
New Haven Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Anne Oechtering,
StammtischNH@gsonet.org
Richter's Cafe, 990 Chapel
Street, New Haven, CT
New York Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Sabine Hübner,
StammtischNY@gsonet.org
NEU!
Oxford Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Christian Glossner,
StammtischOX@gsonet.org
Philadelphia Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Amelie Boquoi,
StammtischPH@gsonet.org
NEU!
Pittsburgh Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Ilva Putzier,
StammtischPI@gsonet.org
NEU!
Princeton Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Mirjam Künkler
StammtischPR@gsonet.org
NEU! Stanford Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Eva-Maria Harré,
StammtischST@gsonet.org
Vancouver Stammtisch
Interessenten melden sich bitte
bei Guntram Grassl,
StammtischVN@gsonet.org
SAVE THE DATE!!!
• 2nd International Career Fair, February 29th to March 1st in
San Francisco
Hiermit präsentieren wir Euch
eine Supergelegenheit zum
Netzwerken, Informieren und Sich
Vorstellen und dies gleich bei
einem internationalen Array von
Firmen. Die französiche Agentur APEC organisiert dieses
erstklassige Recruitment Event
in Verbindung u.a. mit der
Europäischen Union sowie der
Bundesagentur für Arbeit,
Abteilung Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV). Nutzt
Eure Chance und stellt Euren CV
/ Euer Résumé ab sofort ein.
Deadline zum Einstellen Eures
CVs ist der 29. Februar 2008.
Allerdings screenen die
teilnehmenden Firmen ab dem 15.
Januar 2008 den Teilnehmerpool,
um Interviews zu arrangieren.
Wir empfehlen Euch deshalb,
Euren CV so früh wie möglich
einzustellen, um Eure Chancen
auf ein Vor-Ort Interview zu
erhöhen. Nach Ablauf des Events
können Eure Daten immer noch von
Firmen eingesehen werden, die
Interesse an Euch haben, aber
nicht direkt an der Career Fair
teilnehmen können. Für Euch
lohnt es sich also doppelt, sich
anzumelden. Dabei sind
Teilnehmer jeglicher Disziplin,
Ausbildungsgrad und Herkunft
herzlich willkommen. Deshalb
diese Information an Kollegen
und Kolleginnen weiterleiten.
Informieren und Anmelden könnt
Ihr Euch unter
www.internationalcareerfair.com.
• Verleihung des Deutschen
Studienpreises
Der Deutsche Studienpreis
richtet sich an junge
Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die im Jahr
2007 eine exzellente
Dissertation von besonderer
gesellschaftlicher Bedeutung
abgeschlossen haben. Schirmherr
des Wettbewerbs ist
Bundestagspräsident Norbert
Lammert. Der Deutsche
Studienpreis zählt mit drei
Spitzenpreisen von je 30.000
Euro zu den höchstdotierten
deutschen Nachwuchspreisen.
Der 1. März 2008 ist
Einsendeschluss für die aktuelle
Ausschreibung des Deutschen
Studienpreises. Unterstützt wird
der Wettbewerbsaufruf durch
einen Appell einer Reihe
hochkarätiger Vertreter aus
Wissenschaft, Politik und
Medien, die den Deutschen
Studienpreis auch als
Kuratoriumsmitglieder fördern.
Wer ist teilnahmeberechtigt?
Die Ausschreibung richtet sich
an Promovierte aller
wissenschaftlichen Disziplinen.
Teilnahmeberechtigt sind
Personen, die an einer deutschen
Hochschule oder als deutsche
Staatsbürger an einer
ausländischen Hochschule im Jahr
2007 mit einem exzellenten
Abschluss (magna oder summa cum
laude) promoviert haben. Es gibt
keine Altersbeschränkung.
Deutsche Promovierte mit
exzellenten Dissertationen an
US-Hochschulen sind somit
ebenfalls eingeschlossen.
Weitere Informationen zum
Deutschen Studienpreis findet
Ihr sowohl unter
www.studienpreis.de als auch
dsp@koerber-stiftung.de
sowie telefonisch unter
0049-4-80 81 92-143.
• Global Summit on the Future of
Mechanical Engineering, April
16th to 18th 2008 in Washington
D.C.
“The summit is a 2-day forum
that will engage global
engineering community leaders in
a dialogue about trends and
issues likely to shape
mechanical engineering over the
next 20 years. The Summit is
expected to inform ASME’s vision,
mission, strategic planning, its
members and key stakeholders. “
(Infos:
http://www.asme.org/ ).
• Symposium: Nationalkultur vom
24.-26. April 2008 auf der
Museumsinsel in Berlin
Eine Veranstaltung des
Goethe-Instituts in Kooperation
mit den Staatlichen Museen zu
Berlin (mehr Information daruber
unter
http://www.goethe.de/ges/prj/kna/deindex.htm).
• GAIN Jahrestagung / GSO Career
Fair, 5. -7. September 2008,
Boston MA
Weitere Informationen folgen!
Aktuelles von der GSO
• Bewerbungsvortrag in
Deutschland?
Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach Stiftung fördert
Reisekosten
Im Ausland lebende deutsche
Wissenschaftler, die sich auf
eine Professur an einer
deutschen Hochschule beworben
haben und eine Einladung zum
Bewerbungsgespräch oder –vortrag
bekommen, können dafür
Reisekostenzuschüsse in Anspruch
nehmen. Die Alfried Krupp von
Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt im Rahmen ihres
Förderprogramms „Rückkehr
deutscher Wissenschaftler aus
dem Ausland“, das von der GSO
durchführt wird, entsprechende
Mittel, die die jeweilige
Hochschule schnell und
unkompliziert beantragen kann.
Informationen dazu findet Ihr
unter http://www.gsonet.org/.
• GSO Netzwerk: Community und
Stammtische
Damit Ihr auch Euer Netzwerk
jetzt und in Zukunft erweitern
könnt, haben wir ab sofort
unsere GSO-Community zu Eurer
Verfügung. Darin könnt Ihr
Kollegen nach Name, Standort,
Land etc. wiederfinden. Jede
Eurer Datenfreigaben vergrößert
dabei das Netzwerk und dessen
Effizienz. Deshalb jetzt einfach
einloggen und mit einem Klick
Eure Adresse mit anderen
Scholars teilen. Eure Daten sind
natürlich nur ausschließlich für
andere GSO-Scholars in dieser
Datenbank sichtbar. Eure
E-Mailadresse wird dabei nicht
direkt angezeigt und ist somit
geschüzt. Weitere Infos findet
Ihr unter
www.gsonet.org/community.
Neben den neuen Stammtischen in
Princeton und Pittsburgh, die
von Mirjam Künkler respektive
von Ilva Putzier organisiert
werden, ist auch ein Stammtisch
in Oxford und damit der erste
Stammtisch auf dem europäischen
Kontinent. Der Stammtisch trifft
sich jeden Sonntag zum Brunch im Lodge des Oriel College in
Oxford. Damit Interessenten
melden sich bitte bei Christian
Glossner unter
StammtischOX@gsonet.org.
Ihr möchtet einen neuen
Stammtisch ins Leben rufen?
Meldet Euch bei uns, wir helfen
Euch dies in der GSO Community
zu verbreiten.
• Zeit und Lust, die GSO aktiv
mitzugestalten?
Natürlich freuen wir uns auch
weiterhin über Eure Anregungen,
Lob und Kritik. Scheut Euch
nicht, uns Euer Feedback unter
info@gsonet.org mitzuteilen!
Habt Ihr darüber hinaus etwas
Interessantes gesehen, gelesen
oder gehört, was auch andere
GSO-Scholars wissen sollten?
Lasst es uns ebenfalls wissen
unter
info@gsonet.org und wir
packen es in unseren
Newsletter!!!
• Newsletter Interna
Falls Ihr Schwierigkeiten habt,
diesen Newsletter zu lesen,
teilt uns dies kurz unter
info@gsonet.org
mit. Den Newsletter gibt es auch
auf unserer Webseite unter
www.gsonet.org/nl.
Aktuelles aus Politik und
Wirtschaft
• SPD will Koch wegschrödern
Hessen steht ein quälender
Machtkampf bevor, der Monate
dauern könnte. Roland Koch
sperrt sich gegen einen Rückzug
und will kämpfen - viel erinnert
an den Fall Gerhard Schröders
nach der Bundestagswahl 2005.
Roland Koch sieht gar nicht
danach aus, als habe er gerade
zwölf Prozentpunkte verloren. Er
wirkt gelassen, fast wieder
kämpferisch. Die CDU-Vorsitzende
Angela Merkel und der Wahlsieger
von Niedersachsen, Christian
Wulff, wirken an diesem Montag
in der CDU-Bundeszentrale wie
Nebenfiguren. Alles dreht sich
um den Hessen.
(mehr dazu unter
http://www.spiegel.de/politik/ ,
Spiegel online, 28.1.2008)
• Nokia verlässt Deutschland:
Produktion wird in andere
europäische Nokia Werke
verlagert
Nokia plant, die Produktion
mobiler Endgeräte in Deutschland
einzustellen und den Standort
Bochum bis Mitte 2008 zu
schließen. Das Unternehmen
plant, die Produktion in andere,
wettbewerbsfähigere Nokia Werke
in Europa zu verlagern. Die
geplante Schließung des
Standorts Bochum wird
voraussichtlich etwa 2.300 Nokia
Beschäftigte betreffen. (die
Pressemitteilung von Nokia
findet Ihr unter
http://www.nokia.de/A4433843?newsid=-11288,
oder die Medienperspektiv unter
http://www.zeit.de/online/2008/04/nokia-arbeitskampf,
ZEIT Online, 18.1.2008)
• US-Rezessionskrise: Bushs 145
Milliarden sollen US-Wirtschaft
ankurbeln
Angesichts einer drohenden
Rezession soll eine
Konjunkturspritze die lahmende
US-Wirtschaft wieder auf Trab
bringen. Das planen
Notenbankchef Ben Bernanke und
US-Präsident George W. Bush.
(Mehr zum Rezessionsgespenst
unter
http://www.wiwo.de/politik/ ,
Wirtschaftswoche, 17.1.2008;
mehr zu Bushs Plan in der
Financial Times Deutschland
http://www.ftd.de/politik/international/:Bush
US Wirtschaft
Milliarden/305381.html, vom
18.1.2008).
• Weltweit schmiert die Börse
ab: die US-Notenbank reagiert
Turbulenter Handel in New York:
Die Wall Street ist zur
Handelseröffnung am 22. Januar
schlagartig um mehrere Prozent
abgeschmiert - trotz einer
überraschend starken Zinssenkung
durch die US-Notenbank. Doch
aktuell erholen sich die Kurse,
auch der Dax hat sich berappelt.
(Mehr zum Wall Street Crash
unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,530246,00.html,
oder zur weltweiten Krise unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,530153,00.html,
Spiegel, 22.1.2008)
Aktuelles aus Wissenschaft
und Forschung
• Forschung für Milliarden
Die großen Welträtsel lösen
Forscher nur noch in
internationaler Zusammenarbeit.
20 wissenschaftliche
Mammutprojekte und ihr Nutzen
für die Menschheit im Porträt
Die Wissenschaft der großen
Menschheitsfragen ist heute eine
Wissenschaft der Mammutprojekte:
Physiker vergraben riesige
Teilchenbeschleuniger tief in
der Erde, Mediziner aus 90
Nationen versuchen gemeinsam,
die Kinderlähmung auszurotten,
und Klimaforscher aus 130
Ländern arbeiten daran, ihre
Erkenntnisse über die globale
Erwärmung zu einem stimmigen
Bild zusammenzufügen. Für die
oft spektakulären
Großforschungsprojekte gibt die
Menschheit insgesamt viele
Milliarden aus. Die folgenden
Bilder zeigen 20 solcher
Mammutaufgaben aus den Bereichen
Physik, Kultur, Biologie,
Weltraum und Umwelt als
Quartett-Kartenspiel. Wir
bewerten jede einzelne: Wie ist
sein Nutzen für die Menschheit?
Wie hoch der Gewinn an
Erkenntnis und Prestige?
(Mehr dazu in Zeit online unter
http://www.zeit.de/online/2008/02/bg-weltraetsel?1,
8.01.2008)
• Manager für ein Mammut
Chef von 6500 Wissenschaftlern:
Der Hamburger Teilchenphysiker
Rolf-Dieter Heuer wird neuer
Generaldirektor des Europäischen
Forschungszentrums Cern bei
Genf. Dort soll 2008 der größte
Teilchenbeschleuniger der Welt
in Betrieb gehen
DIE ZEIT: Hat Ihnen der Papst
schon gratuliert?
Rolf-Dieter Heuer: Warum sollte
er?
ZEIT: Die größte Aufgabe Ihrer
Amtszeit wird es ja sein,
»Gottes Teilchen« zu finden. Das
kann dem Vatikan nicht egal
sein.
Heuer: Das schrieb doch nur die
Bild-Zeitung!
ZEIT: Der Ausdruck stammt von
dem Physiknobelpreisträger Leon Lederman.
(Das komplette Interview findet
Ihr in Zeit online unter
http://www.zeit.de/2008/01/P-Heuer-Interview,
27.12.2007)
• Bleiben oder gehen? Wie ist
der Zug deutscher
Wissenschaftler ins Ausland zu
stoppen? Wer mit Abwanderern und
Rückkehrern spricht, trifft auf
überraschende Motive.
Weil sie diese Dame unbedingt
für sich gewinnen wollte, ließ
sich die Universität etwas
einfallen. Obwohl Eva Geulen
weder einen deutschen
Doktortitel noch die übliche
Habilitationsschrift vorzeigen
konnte, wurde die ausgewiesene
Germanistin nach Bonn berufen.
Dorthin hatte sie sich erst nach
Aufforderung in letzter Sekunde
beworben.
Die Germanistin von der New York
University, die den in ihrem
Fach fast legendären Bonner
C4-Lehrstuhl Benno von Wieses
für Neuere Deutsche Literatur
einnehmen sollte, hatte seit dem
Studium ihr akademisches Leben
an angesehenen Universitäten der
Vereinigen Staaten verbracht.
Ihre Berufung nach Bonn im Jahr
2003 hat Eva Geulen deshalb
maßlos überrascht. Aber dann zog
sie, samt amerikanischem Mann
und einem in New York geborenen
Stadtkind, ins Rheinland.
(Mehr bei Zeit online,
http://www.zeit.de/2008/05/gehen-bleiben,
24.01.2008, von Elisabeth von
Thadden)
• Die Krupp-Stiftung unterstützt
den Brain Gain
Forschung & Lehre: Was war
ausschlaggebend für Ihre
Entscheidung, die Firma
Microsoft in den USA nach
zweieinhalb Jahren zu verlassen
und nach Deutschland
zurückzukehren?
Ralf Lämmel: Ich war vor meinem
Job bei Microsoft überwiegend in
der nichtindustriellen Forschung
in Deutschland und den
Niederlanden tätig. Meine
Vorstellungen von Microsoft
waren durch Gastaufenthalte
recht fundiert, so dass ich mir
eine Tätigkeit, insbesondere auf
dem Hauptcampus von Microsoft in
Redmond, sehr bereichernd
vorstellte; eben ganz anders als
die bisherige Forschungs- und
Lehrtätigkeit. In der Tat habe
ich die zweieinhalbe Jahre sehr
genossen und habe mit einem
lachenden sowie einem weinenden
Auge abgedankt.
Das gesamte Interview aus der
Januarausgabe von Forschung und
Lehre findet Ihr
hier.
• Maßnahme der
Qualifizierungsinitiative wird
umgesetzt: 35 Millionen Euro für
Programm "Perspektive
Berufsabschluss"
Mit der
Qualifizierungsinitiative hat
die Bundesregierung ein
Reformwerk verabschiedet, um die
Bildungschancen für alle
Menschen in Deutschland deutlich
zu erhöhen. Insbesondere soll
der Anteil von Jugendlichen ohne
beruflichen Abschluss reduziert
und damit deren Zukunftschancen
verbessert werden. Ein wichtiger
Baustein der
Qualifizierungsinitiative ist
das Programm "Perspektive
Berufsabschluss", das vom
Bundesministerium für Bildung
und Forschung (BMBF) von 2008
bis 2012 mit insgesamt 35
Millionen Euro gefördert wird.
(die Pressemitteilung findet Ihr
unter
http://www.bmbf.de/)
• Forscher klonen erfolgreich
Embryonen aus Hautzelle
US-Forscher haben nach eigenen
Angaben erstmals ein geklontes
menschliches Embryo hergestellt,
indem sie eine Hautzelle in eine
Eizelle übertragen haben. Die
Forscher hoffen, die geklonten
Embryos so weit entwickeln zu
können, dass aus ihnen
Stammzellen gewonnen werden
können.
(mehr dazu unter
http://www.welt.de/wissenschaft/ ,
Welt Online, 17.1.2008, oder zur
Diskussion der moralischen Frage
unter
http://www.zeit.de/,
ZEIT online, 18.1.2008)
• Japanisch-deutsches
Forschertreffen zum Klimawendel
Wie wollen die Spitzenforscher
von morgen der größten
wissenschaftlichen, ökologischen
und politischen Herausforderung
für den Planeten Erde und dessen
Bewohner begegnen? Diese Frage
stand über dem ersten
Round-Table-Meeting "Climate
System Research - Status and
Perspective" der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) und
der Japan Society for the
Promotion of Science (JSPS), das
von Dienstag bis Freitag letzter
Woche in Hamburg stattfand.
(Mehr dazu:
http://www.dfg.de/aktuelles_presse ,
Deutsches
Forschungsgemeinschaft,
15.1.2008).
• Europäische Kommission fördert
Austausch zwischen Industrie und
Hochschulen
Bei einem Treffen in Brüssel
kamen Forscher zusammen, um sich
über das RP7
Marie-Curie-Programm zu
informieren, in dessen Rahmen
bis 2013 für den Austausch
zwischen Unternehmen und
Universitäten 400 Mio. EUR
bereitgestellt werden. Das
Marie-Curie-Programm „Wege und
Partnerschaften zwischen
Industrie und Hochschulen“ (Industry-Academia
Partnerships and Pathways, IAPP)
ist besonders auf kleine
Unternehmen zugeschnitten, die
den größten Teil der
europäischen Unternehmen
ausmachen, denn es eröffnet
Möglichkeiten zur Nutzung von
Forschungsergebnissen, die die
Entwicklung dieser Unternehmen
unterstützen können.
(die
Pressemitteilung findet ihr
unter
http://europa.eu/rapid/)
• Bundesforschungsministerium
startet bundesweiten Wettbewerb
in der Gesundheitswirtschaft
Bundesforschungsministerin
Annette Schavan startete am
Dienstag den mit rund 40
Millionen Euro ausgestatteten
bundesweiten Wettbewerb
"Gesundheitsregionen der
Zukunft". Er soll die Akteure
aus Forschung, Entwicklung und
Gesundheitsversorgung einer
Region zusammenführen und zur
Profilbildung von
Gesundheitsregionen beitragen.
(die Pressemitteilung von dem
Bundesministerium findet Ihr
unter
http://www.bmbf.de/press/2215.php
und zu den Förderrichtlinien des
Wettbewerbs unter
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1845.php,
22.01.2008)
Weitere interessante
Informationen
• „Wir sind zu kleinmütig“
Zur deutschen Hochschulreform
sagt der Germanist Wolfgang
Frühwald, dass der bedeutendste
Umbau der Universitäten erst
noch bevor steht. Ein Auszug aus
dem Interview mit Prof.
Frühwald:
DIE ZEIT: Herr Frühwald, lange
Zeit galt die Universität als
Inbegriff des deutschen
Reformstaus. Nun verändern sich
die Hochschulen grundlegend.
Doch statt Aufbruch ist die
Stimmung unter Studenten und
Professoren vielerorts von
Verdruss geprägt. Wie erklären
Sie sich das?
Wolfgang Frühwald: Universitäten
sind per se konservative
Einrichtungen. Sonst wären sie
nicht wie einige Hochschulen
über 500 Jahre alt geworden.
Zudem möchten die meisten
Professoren in Ruhe ihrer
eigentlichen Arbeit nachgehen,
der Lehre und Forschung. Viele
insbesondere ältere Kollegen
glauben, sie könnten die
Reformen aussitzen. Wenn aber
eine ganze Schicht erfahrener
Professoren sich in die
Schmollecke zurückzieht, statt
die Reform mitzugestalten, tut
das der deutschen Universität
nicht gut.
(Den Rest des Interviews findet
Ihr unter
http://www.zeit.de/2008/04/C-Interview-Fruehwald.)
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