GSO Newsletter Februar 2005
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Prof. Stock in den Beirat der GSO gewählt GSO Treffen 2005 - San Francisco, Chicago, San Diego Forschungsprojekte von GSO-Scholars
Out There Karriere und Förderung - Aktuelles
NIH/DFG Research Career Transition Awards Program Stellensuche und Jobbörsen - Fragen an Dr. Wolfgang Benz, Schering AG GSO Webseite - Neue Links zu Förderprogrammen Christiane Nüsslein-Volhard Stiftung – Förderung von Frauen in der Wissenschaft GAIN Info-Veranstaltung in Austin, Texas: Neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland?
On the Radar Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen
The Year Ahead in U.S. R&D: A Brief Discussion of the Federal FY 2006 R&D Budget CHE Forschungsranking - Münchener Universitäten in der Forschung ganz vorne
From Across the Pond Der Arbeitsmarkt in Deutschland
Mehr Geld für FuE Autokonzerne suchen IT-Allrounder Airbus - Der Riesenvogel soll vielen ein Nest bieten
Daimler Chrysler schafft 1600 Jobs in Deutschland
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Prof. Stock in den Beirat der GSO gewählt Professor Dr. Günter Stock, Vorstandsmitglied der Schering AG, ist zum 1. Januar 2005 dem Beirat der GSO e.V. in Berlin beigetreten. Prof. Stock studierte Medizin in Heidelberg und hatte an der dortigen Universität eine Professur inne, bevor er 1983 zu Schering wechselte. Dort begann er zunächst als Leiter der Herz-Kreislauf-Forschung. 1989 wurde er in den Vorstand berufen und ist dort zuständig für die Global Business Unit Gynäkologie & Andrologie. Ferner gehört Prof. Stock seit 1993 dem Senat und dem Verwaltungsrat der Max-Planck-Gesellschaft an und wurde 2001 zu ihrem Vizepräsidenten gewählt. Mehr dazu unter: <http://www.gsonet.org/de/press.php?num=35>
GSO Treffen 2005 - San Francisco Bay Area, Chicago, San Diego San Francisco Bay Area – 23./24. April 2005 Auf dem Mission Bay Campus der University of California, San Francisco findet am 23./24. April 2005 das Bay Area Regionaltreffen der GSO statt. Am Samstag, den 23. April veranstalten wir in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband und McKinsey&Company den ersten „Fit for Germany – Workshop“ für rund 25 Nachwuchswissenschaftler, die in naher Zukunft eine Rückkehr nach Deutschland planen. Am darauf folgenden Sonntag, den 24. April, erwarten wir rund 100 deutsche Nachwuchswissenschaftler aus der San Francisco Bay Area zu Vorträgen und Gruppendiskussionen rund um das Thema „Berufliche Perpektiven für Wissenschaftler in Deutschland – Bilanz und Ausblick“. Einladungen zu dieser Veranstaltung erhalten GSO registrierte Scholars aus der Bay Area Ende Februar.
Chicago –4./5. Juni 2005 Am 4./5. Juni 2005 findet ein dem Bay Area Treffen entsprechendes Meeting in Chicago statt, zu dem wir rund 80 deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem Großraum Chicago erwarten. Auch hier werden wir am Samstag zunächst unseren „Fit for Germany – Workshop“ abhalten, gefolgt vom Wissenschaftlertreffen am Sonntag. Einladungen zu dieser Veranstaltung erhalten GSO registrierte Scholars aus dem Großraum Chicago Anfang April.
San Diego – 9./10./11. September 2005 Vom 9. bis zum 11. September 2005 veranstaltet die GSO gemeinsam mit AvH, DAAD und DFG ein Wissenschaftlertreffen an der Westküste der USA. Rund 200 deutsche Nachwuchswissenschaftler, die zur Zeit an der Westküste der USA und Kanadas tätig sind sowie Vertreter der deutschen Hochschul- und Wissenschaftsszene erwarten wir auf dem Campus der University of California in San Diego zu einer Tagung mit dem Thema: „Wissenschaft im Wettbewerb – Transatlantische Konkurrenz und Kooperation“. Parallel zu der Tagung findet eine career fair statt, bei der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten interessante berufliche Perspektiven in Deutschland vorstellen. Einladungen zu dem Treffen erhalten Stipendiaten von AvH, DAAD und DFG, die zur Zeit in Kalifornien tätig sind. Der GSO stehen Fördermittel der VolkswagenStiftung zur Verfügung, um Wissenschaftlern die Teilnahme zu ermöglichen, die nicht Stipendiaten einer der drei Förderorganisationen sind. Einladungen zu dieser Veranstaltung werden im Laufe des Monats Juni versandt.
Forschungsprojekte von GSO-Scholars Aktuelle Forschungsprojekte registrierter GSO-Scholars finden Sie ab sofort im <Wissenschafts-Forum> unserer Webseite. Wissenschaftler aller Fachrichtungen haben hier die Möglichkeit, Poster oder Abstracts ihrer Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und die Netzwerkbildung unter den deutschen Wissenschaftlern in den USA weiter zu verstärken. Wir möchten alle GSO-Scholars aufrufen, uns Poster oder Abstracts zuzumailen <info@gsonet.org>, um ihre aktuellen Forschungsprojekte anderen Wissenschaftlern in der GSO-community vorzustellen. Out There Karriere und Förderung - Aktuelles
NIH/DFG Research Career Transition Awards Program Die DFG hat gemeinsam mit dem NIH ein Förderprogramm eingerichtet, das Nachwuchswissenschaftlern eine 2-3 jährige Forschungstätigkeit in einem NIH Institut ermöglicht, mit anschließender Weiterführung der wissenschaftlichen Arbeit in einer deutschen Forschungseinrichtung. Die Gesamtförderung beläuft sich auf maximal 6 Jahre und für die ersten zwei Jahre in Deutschland nach Rückkehr aus dem Ausland ist keine erneute Antragstellung und Begutachtung erforderlich. Das Programm wird zweimal jährlich ausgeschrieben. Die erste Antragstellung ist bis zum 30. April 2005 möglich. Mehr Informationen zu diesem Programm: <http://www.dfg.de/aktuelles_presse/>
Stellensuche und Jobbörsen – Fragen an Dr. Wolfgang Benz, Schering AG GSO: Herr Dr. Benz, die Schering AG nutzt seit rund einem Jahr die Jobbörse der GSO. Wie sind bislang Ihre Erfahrungen mit der Jobbörse und den Bewerbern? Benz: Die Nutzer der GSO Jobbörse sind internationale, erfahrene junge Wissenschaftler, die 2 bis 3 Jahre Berufserfahrung in den USA gesammelt haben; insofern genau unsere Zielgruppe. Die bisherigen Bewerber waren alle sehr vielversprechend und wir hoffen, in Zukunft noch mehr dieser Nachwuchswissenschaftler kennenzulernen.
GSO: Wie wichtig sind Jobbörsen wie die der GSO bei der Besetzung von freien Stellen? Benz: Rund ¾ aller Bewerbungen bei Schering kommen mittlerweile über Stellenausschreibungen in Jobbörsen. Insofern ist dieses Medium sehr wichtig bei der Rekrutierung von Personal geworden. Dabei nutzen wir und auch andere Unternehmen immer mehr die Möglichkeit, aktiv im Talentpool eingestellte Dokumente wie Lebenslauf, Zeugnisse von Bewerbern einzusehen.
GSO: Welche Jobbörsen empfehlen Sie Bewerbern und wie sollen Interessenten diese nutzen? Benz: Neben der GSO Jobbörse sollte man natürlich auch die anderen bekannten Stellen-Portale wie Jobpilot, Stepstone oder fachspezifisch ausgerichtete Jobbörsen nutzen. Sofern die Wissenschaftler eigene Informationen zu Ihrem Werdegang dort einstellen, sollten diese sehr umfangreich und detailliert sein. Neben einem Lebenlauf, Zeugnissen und Publikationslisten erwarten die Unternehmen ein Anschreiben mit Angaben zu den beruflichen Plänen und Vorstellungen.
Stellensuchende Wissenschaftler sollten auch dann Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen, wenn eine ausgeschriebene Stelle nicht direkt auf ihr Profil passt. Bei Schering und so auch bei den meisten großen deutschen Arbeitgebern werden viele freie Stellen mit Bewerbern besetzt, die sich unabhängig von einer Stellenausschreibung beworben haben, sogenannte Direktbewerbungen. Eine Stellenausschreibung erfolgt häufig erst dann, wenn es keine geeigneten Kandidaten unter diesen Direktbewerbern gibt.
Insofern kann ich nur jeden Nutzer der GSO Jobbörse aufrufen, sich unabhängig von einer Stellenanzeige bei den Personal suchenden Firmen zu bewerben.
GSO: Aus welchen Fachgebieten sucht Schering Wissenschaftler? Benz: Bei Schering werden laufend Naturwissenschaftler gesucht, inbesondere Chemiker, Biologen, Pharmazeuten, Mediziner und IT-Spezialisten. Einsatzort neben Deutschland sind Japan und die USA, wo Schering große Forschungszentren betreibt. Unsere Teams sind international geprägt und arbeiten länderübergreifend an den einzelnen Standorten zusammen.
GSO: Gibt es bei der Bewerberauswahl eine Altersgrenze? Benz: Eine Altersgrenze bei der Bewerbung für Stellen bei Schering gibt es nicht. Vielmehr kommt es ganz konkret auf die Qualifikation, Erfahrung und den Werdegang des Bewerbers an.
GSO: Herr Dr. Benz, vielen Dank für das Gespräch.
GSO Webseite - Neue Links zu Förderprogrammen In der GSO <Link-Sammlung> finden Sie ab sofort viele neue Hinweise zu Förderprogrammen, Stipendien und Informationsportalen. Insbesondere zu den Marie-Curie Maßnahmen gibt es eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Fördermöglichkeiten, sowie weitere Links zu diesem Thema. Während die Marie Curie Maβnahmen Teil des 6. Rahmenprogrammes der EU sind, bereitet die Europäische Kommission gegenwärtig das 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union (2006 – 2010) vor. Eine Übersicht über den gegenwärtigen Stand des 7. Rahmenprogramms sowie eine Übersicht über die Forschungsthemen finden Sie unter: <http://europa.eu.int>
Christiane Nüsslein-Volhard Stiftung – Förderung von Frauen in der Wissenschaft Die Nobelpreisträgerin und Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Professorin Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, hat eine Stiftung zur Förderung herausragend qualifizierter junger Frauen errichtet, die Familienplanung und wissenschaftliche Karriere verbinden möchten. Die Stiftung möchte dazu beitragen, daß sich in Zukunft mehr hochqualifizierte Frauen an der Spitzenforschung in Deutschland beteiligen können. Mehr Informationen finden Sie unter: <http://www.cews.org>
GAIN Info-Veranstaltung in Austin, Texas: Neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland? Das German Academic International Network GAIN lädt zum „Brown Bag Informations-Lunch“ an der University of Texas at Austin <http://www.utexas.edu/maps> ein. Zeit/ Ort: Dienstag, 8. März 2005, von 12 bis 14 Uhr im “Texas Governors Room” an der UT.
Themen-Schwerpunkte: Was bewegt sich an den deutschen Hochschulen? Welche neuen Chancen ergeben sich durch die laufenden Hochschulreformen? Zur Reformentwicklung spricht Ulrich Grothus, Director, DAAD New York.
Welche Förderangebote gibt es für unterschiedliche Stufen der wissenschaftlichen Karriere? Neue Fördermöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/innen beleuchtet Dr. Marina Koch-Krumrei, Director, DFG Washington.
Anmeldungen bitte bis zum 28. Februar 2005 an Christian Schwalb <schwalb@daad.org>. Zusätzliche Informationen zur Veranstaltung und zum GAIN-Netzwerk unter <www.gain-network.org>.
On the Radar Trends und Entwicklungen im Forschungs- und Hochschulwesen
The Year Ahead in U.S. R&D: A Brief Discussion of the Federal FY 2006 R&D Budget Research and development (R&D) is a large and growing enterprise that, particularly in the last decade under forces of quickened and intensified globalization, has exploded onto the policy scene as an explicit, while highly complex sector of government activity. Regarded as the engine of economic growth and improved quality of life, the advancement of science and technology – and particularly support for R&D – has become in the context of intensified competition among national economies a contentious issue of high politics. In 2003 the total U.S. investment in R&D reached an estimated $284 billion, or approximately 2.61 percent of the country’s gross domestic product (GDP). In real (inflation-adjusted) terms, this represents an all-time high.
This brief report looks at the current U.S. federal R&D budget and asks the following questions: What has been the recent relative balance of priorities in the federal R&D budget and what direction does the recently introduced FY 2006 take in relation to the past? This analysis tempers recent rhetoric that trumpets the recent all-time high of the federal R&D budget and suggests that these claims are appropriate for only a subsection of the overall federal R&D budget. For most agencies receiving funding through the budget, there’s no fanfare, and it’s business as usual. Read the entire update on the GSO website under: <http://www.gsonet.org/de/berichte.htm>
CHE Forschungsranking - Münchener Universitäten in der Forschung ganz vorne Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat zum dritten Mal eine Rangliste der forschungstärksten Universitäten in Deutschland aufgestellt. Wichtige Bewertungskriterien waren dabei die eingeworbenen Drittmittel, die Anzahl der Promotionen, Veröffentlichungen und Patentanmeldungen. Die Ergebnisse des CHE-Forschungsrankings zeigen, daß sich in der Gruppe der besonders forschungsaktiven Hochschulen Jahr für Jahr weitgehend dieselben Universitäten finden. So liegen die beiden Münchener Hochschulen, die Ludwig-Maximilian-Universität und die Technische Universität ganz vorne, gefolgt von den Universitäten Bonn, Heidelberg, Karlsruhe, HU Berlin, Freiburg und der RTWH Aachen. Weitere Informationen unter <http://www.che-ranking.de/allgemeines_fr.php>
From Across the Pond Der Arbeitsmarkt in Deutschland
Mehr Geld für FuE Nach einer kräftigen Aufstockung in diesem Jahr werden Deutschlands Unternehmen 2005 nochmals mehr Geld für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgeben. 33% Prozent der Mittelständler und zwölf Prozent der Großunternehmen planen eine Budgetausweitung um bis zu zehn Prozent; acht beziehungsweise zwei Prozent sogar darüber hinaus. Lediglich zwei Prozent der Großen fahren die FuE-Investitionen leicht zurück, alle anderen halten das bisherige Niveau. BevorzugterStandort für den Ausbau ist mit Abstand Deutschland, gefolgt von China und Osteuropa. Das geht aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Celerant Consulting hervor. Die Mehrheit der Manager rechnet fest damit, dass die FuE-Investitionen zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland bringen. Über die Hälfte räumt ein, bei der Einführung neuer Produkte zu risikoscheu zu sein. Noch mehr bemängeln, das Produkte zu oft an den bedürfnissen der Kunden vorbei entwickelt werden. Celerant-Geschäftsführer Markus Diederich fordert das Topmanagement auf, der Entwicklung von Zukunftsstrategien und marktfähigen Innovationen mehr Augenmerk zu widmen: „Es mangelt hier zu Lande nicht an guten Ideen, sondern an Mut und Umsetzungsfähigkeit“ ( Quelle: Wirtschaftswoche Artikel vom 18.11.2004 )
Autokonzerne suchen IT-Allrounder IT-Spezialisten können Gas geben. Zum Beispiel in der Autobranche. Hier wird die Hard- und Software-Entwicklung immer wichtiger. Praxiserfahrung und ein breit gefächertes Wissen sollten die Bewerber mitbringen. ITler, die nur programmieren wollen, sind fehl am Platze. <http://www.manager-magazin.de> ( Quelle: Manager Magazin, Artikel vom 10.02.2005 )
Airbus - Der Riesenvogel soll vielen ein Nest bieten Das neue Großraumflugzeug A380 schafft nach Ansicht der Industrie in den nächsten Jahren rund 40.000 Arbeitsplätze in Deutschland. <http://www.sueddeutsche.de> ( Quelle: Sueddeutsche Artikel vom 13.01.2005 )
Daimler Chrysler schafft 1600 Jobs in Deutschland Berlin - Daimler-Chrysler hat in diesem Jahr rund 9000 Arbeitsplätze geschaffen, davon 1600 in der Bundesrepublik. Der Personalchef des Konzerns, Günther Fleig, sagte am Mittwoch in Stuttgart, „die deutschen Standorte und ihre Beschäftigten gehen aus dem Jahr 2004 deutlich gestärkt in die Zukunft“. Fleig hatte sich im Sommer mit dem Betriebsrat auf einen Standortvertrag geeinigt, der dem Unternehmen jährliche Einsparungen von 500 Millionen Euro bringt. Dafür wurden die Arbeitplätze in den deutschen Werken bis 2011 garantiert. <http://www.tagesspiegel.de/>
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