Liebe Scholars,

hektisch sind die Tage vor Weihnachten und dem Jahreswechsel. Vieles muß noch auf die Schnelle in diesem Jahr erledigt werden, um frisch ins Neue Jahr zu starten. So ist das auch bei uns. Deshalb hier unser letzter Newsletter für dieses Jahr.

Vieles ist passiert, so auch bei der GSO USA. Neben einem Bürowechsel, freuen wir uns, Herrn Nils Stegemann von der Deutschen Bahn begrüßen zu dürfen, der unser Büro in den nächsten Monaten tatkräftig unterstützen wird. Nachdem beim Verkauf unserer Büroräume unser Angebot von Facebook überboten wurde, haben wir uns bereits sehr gut in unserer neuen Zentrale eingelebt.

Darüber hinaus begrüßen wir den Verein Deutscher Ingenieure e.V. als Kooperationspartner der GSO. Bei dieser Kooperation wird es in erster Linie um Informationsaustausch und Planung anstehender Events gehen, die für die Ingenieure und verwandter Disziplinen von Interesse sein werden.

Neben vielen SAVE THE DATE!s, ist ein Termin an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Dabei handelt es sich um die International Career Fair 2008 vom 29. Februar bis 1. März 2008 in San Francisco. Das ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für Euch, um sich relativ am Anfang des Jahres umzuhören, Kontakte aufzubauen, zu informieren und ggf. vorzustellen. Nutzt Eure Chance und erhöht Eure Sichtbarkeit! Noch eine gute Tat in diesem oder schon eine gute für’s nächste Jahr.

Gute Nachrichten gibt es aus Deutschland zu berichten. Der Etat für Bildung und Forschung steigt unddie deutschen Schüler verbessern sich in der OECD-Vergleichsstudie PISA. Einer Studie der EU Kommission zur Folge, verdienen Wissenschaftler in Deutschland vergleichsweise gut. Na, wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind. Aber ist gut auch genug? Eher durchschnittlich sollen ja unsere deutschen Top-Manager im internationalen Vergleich verdienen– trotzdem ist ihr Gehalt in Deutschland in der Kritik. Berechtigt oder nicht, das lassen wir einmal dahingestellt sein.

Aktiv Wissenschaft zu machen ist eine Möglichkeit sein Schwarzbrot mit Passion zu verdienen, über Wissenschaft journalistisch zu schreiben eine andere Möglichkeit. Falls Ihr zu der Fraktion der Wissenschaftler gehört, für die eine Alternative zum „im Labor stehen und hoffentlich hat es funktioniert“ in Frage kommt, dann könnt Ihr jetzt auf den Zug der neuen deutschen Initiative des Wissenschaftsjournalismus aufspringen - vorausgesetzt es gibt keine Streiks.

Zusammenfassend blicken wir auf ein schönes und erfolgreiches Jahr zurück und hoffen, daß es für Euch genauso schön zu Ende geht und viel wichtiger, sich im Jahr 2008 genauso und besser fortsetzt.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen danken, die die GSO in unterschiedlichster Weise unterstützt haben und so zu unserem Gelingen beigetragen haben. Ganz besonders sind hier die Robert Bosch Stiftung, die Volkswagen Stiftung sowie die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung und der Verein Chemischer Industrie hervorzuheben. Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Kunden, Kooperationspartner und an die Organisationen, mit denen wir gemeinsam auf Veranstaltungen anzutreffen sind, um Euch Deutschland, Eure dortigen Perspektiven und Jobmöglichkeiten näherzubringen.

Wir wünschen Euch ein schöne Zeit im Kreise Eurer Familie und Freunde und natürlich - wenn es sein muß - auch im Kreise Eurer Testtubes, Elisas und Anträge im heimeligen Labor.

Einen guten Start ins neue Jahr und alles Gute,

Euer GSO-Team

 

SAVE THE DATE!!!

·2nd International Career Fair, February 29th to March 1st in San Francisco

Hiermit präsentieren wir Euch eine Supergelegenheit zum Netzwerken, Informieren und Sich Vorstellen unddies gleich bei einem internationalen Array von Firmen. Die französiche Agentur APEC organisiert dieses erstklassige Recruitment Event in Verbindung u.a. mit der Europäischen Union sowie der Bundesagentur für Arbeit, Abteilung Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Nutzt Eure Chance und stellt Euren CV / Euer Résumé ab sofort ein. Deadline zum Einstellen Eures CVs ist der 29. Februar 2008. Allerdings screenen die teilnehmenden Firmen ab dem 15. Januar 2008 den Teilnehmerpool, um Interviews zu arrangieren. Wir empfehlen Euch deshalb, Euren CV idealerweise bis zum 15. Januar 2008 einzustellen, um Eure Chancen auf ein Vor-Ort Interview zu erhöhen. Nach Ablauf des Events können Eure Daten von Firmen eingesehen werden, die Interesse haben, aber nicht an der Career Fair direkt teilnehmen können. Für Euch lohnt es sich also doppelt, sich anzumelden. Dabei sind Teilnehmer jeglicher Disziplin, Ausbildungsgrad und Herkunft herzlich willkommen. Deshalb diese Information an Kollegen und Kolleginnen weiterleiten. Informieren und Anmelden könnt Ihr Euch unter http://www.internationalcareerfair.com/jsp/core/PlageHome.jsp.
 

·Global Summit on the Future of Mechanical Engineering, April 16th to 18th 2008 in Washington D.C.

“The summit is a 2-day forum that will engage global engineering community leaders in a dialogue about trends and issues likely to shape mechanical engineering over the next 20 years. The Summit is expected to inform ASME’s vision, mission, strategic planning, its members and key stakeholders. “

 

·Jetzt bewerben: Exzellenzakademie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

„Wer dem Reiz der Computational Material Science folgen will und zwischen Sommer 2004 und 2008 promoviert hat oder promoviert, hat jetzt die Möglichkeit, sich für eine Exzellenzakademie zu Grenzflächen und grenzflächendominierten Prozessen zu bewerben. Finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft treffen sich vom 10. bis 14. März 2008 internationale Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie mit 20 ausgewählten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in St. Märgen im Schwarzwald.

Veranstalter ist Prof. Peter Gumbsch, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg und Halle und Leibniz-Preisträger 2007 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Exzellenzakademie gibt den Teilnehmenden unter anderem Einblick in aktuelle Konzepte zur Multiskalensimulation und bietet die Chance, eigene Ideen zu diskutieren und daraus einen Forschungsantrag zu entwickeln. Methodisch mathematische Ansätze sind genauso gefragt wie werkstoffspezifische und anwendungsorientierte Konzepte. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2007.“

Mehr Informationen dazu findet Ihr unter www.eamatwerk.de oder bekommt Ihr bei Thomas Götz unter thomas.goetz@iwm.fraunhofer.de.
 

·13th Berlin & Beyond Film Festival 2008: 10. bis 16. Januar 2008 San Francisco

Independent Movies aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – das bietet das 13. Berlin & Beyond Film Festival des Goethe-Instituts vom 10. bis 16. Januar 2008 im Castro Theatre in San Francisco. Das Programm wird noch zusammengestellt.

Mehr Informationen unter http://www.berlinandbeyond.com/.

 

·24.12.08 Heiligabend

Für diejenigen unter Euch, die schon zu lange in Nordamerika sind und „nur“ noch Weihnachten feiern;-)

·GAIN Jahrestagung / GSO Career Fair, 5. -7. September 2008, Boston MA

 

Aktuelles von der GSO

·GSO kooperiert mit dem Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Die GSO kooperiert mit dem Verein Deutscher Ingenieure zwecks Informationsaustausch und Planung anstehender Events. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und möchten Euch hier eine kurze Zusammenfassung des VDI geben.

"Der VDI, Verein Deutscher Ingenieure, ist mit ca. 135.000 persönlichen Mitgliedern, darunter 20 % Studenten und Jungingenieure unter 33 Jahren, einer der größten technisch-wissenschaftlichen Vereine Europas. Er gilt in Deutschland als Sprecher der Ingenieurinnen und Ingenieure und der Technik sowie als führende Institution für die Weiterbildung und den Erfahrungsaustausch technischer Fach- und Führungskräfte. Als gemeinnützige, von wirtschaftlichen und parteipolitischen Interessen unabhängige Organisation vertritt er die berufs- und gesellschaftspolitischen Interessen der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie der Ingenieurstudenten. Ziel seiner Arbeit ist der Transfer von Technikwissen als Dienstleistung für alle in Beruf und Studium stehenden Ingenieure und Naturwissenschaftler, für die Unternehmen, den Staat und die Öffentlichkeit.

Inzwischen leben rund 6000 VDI-Mitglieder im Ausland, das sind fast fünf Prozent aller VDI-Mitglieder. Vor dem Hintergrund der globalisierten Weltwirtschaft beabsichtigt der VDI den Ausbau eines weltweiten Ingenieur-Netzwerkes. Als zentrale Knotenpunkte in diesem Netzwerk fungieren die VDI-Freundeskreise sowie nationale und internationale Kooperationspartner. Inzwischen organisieren 15 VDI-Freundeskreise in 19 ausländischen Städten technische Konferenzen, Seminare und gesellschaftliche Ereignisse. Sie stehen prinzipiell allen interessierten Ingenieuren offen, die sich über die neuesten Entwicklungen im VDI sowie in der technical community informieren wollen.

Mit über 30 Ingenieurvereinigungen in Europa, Asien, Amerika und Afrika hat der VDI Kooperationsabkommen abgeschlossen, um den Technologietransfer zu fördern. Neben diesem expliziten Bekenntnis zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, enthalten viele dieser Kooperationsabkommen Bestimmungen (Doppelmitgliedschaftsabkommen, Visiting Membership-Klausel), die es VDI-Mitgliedern ermöglichen, beim Aufenthalt im Land der entsprechenden Parternorganisation deren Leistungen zu nutzen. Neben den Freundeskreisen und der Kooperation mit Ingenieurvereinigungen arbeitet der VDI auch mit Institutionen zusammen, die über ein weltumspannendes Netzwerk verfügen, wie beispielsweise die Auslandshandelskammern, mit denen ein Kooperationsvertrag besteht. Darüber hinaus koordiniert das VDI-Büro Brüssel die EU-Aktivitäten des VDI im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Organen der Europäischen Union. Zusätzlich führt es das Sekretariat der European Young Engineers (EYE), einer jungen und dynamischen Ingenieurorganisation."

Diese sowie weitere Informationen findet Ihr auch auf unserer Webpage (….) als auch unter http://www.vdi.de/ und http://www.sachen-machen.org./. Bei Fragen bzgl. des VDI könnt Ihr Euch gerne an Herrn Georg Maier unter maier@vdi.de wenden.
 

·Neues GSO Büro in Menlo Park

Wir sind umgezogen. Zwar sind wir dabei der Stanfordgegend treu geblieben und Telefon- und Fax-Nummer bleiben auch gleich, aber ab sofort findet Ihr uns in Menlo Park unter 3723 Haven Avenue, Suite # 105.
 

·Neuer DB Ambassador: Nils Stegemann im GSO US Büro

Unser GSO US Büro hat wieder Verstärkung von einem Kollegen der Deutschen Bahn AG bekommen. Herr Nils Stegemann wird die GSO bis Ende März 2008 tatkräftig unterstützen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen Nils Stegemann alles Gute und einen guten Start.

 

·GSO Netzwerk: Community und Stammtische

Damit Ihr auch Euer Netzwerk jetzt und in Zukunft erweitern könnt, haben wir ab sofort unsere GSO-Community zu Eurer Verfügung. Darin könnt Ihr Kollegen nach Name, Standort, Land etc. wiederfinden. Jede Eurer Datenfreigaben vergrößert dabei das Netzwerk und dessen Effizienz. Deshalb jetzt einfach einloggen und mit einem Klick Eure Adresse mit anderen Scholars teilen. Eure Daten sind natürlich nur ausschließlich für andere GSO-Scholars in dieser Datenbank sichtbar. Eure E-Mailadresse wird dabei nicht direkt angezeigt und ist somit geschützt. Weitere Infos findet Ihr unter www.gsonet.org/community.

Das erste Treffen des Pittsburgh Stammtisch verlief sehr erfolgreich.  Wer in dieser Gegend wohnt und Gleichgesinnte kennenlernen möchte, wendet sich bitte an Ilva Putzier unter StammtischPI@gsonet.org

Darüber hinaus möchten wir hiermit gleich einen weiteren Stammtisch begrüßen, der in Princeton entsteht. Interessenten aus der Princeton Area wenden sich zwecks weiterer Informationen bitte direkt an die Organisatorin Mirjam Künkler unter StammtischPR@gsonet.org.
 

·Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?

Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Eure Anregungen, Lob und Kritik. Scheut Euch nicht, uns Euer Feedback unter info@gsonet.org mitzuteilen!

Habt Ihr darüber hinaus etwas Interessantes gesehen, gelesen oder gehört, was auch andere GSO-Scholars wissen sollten? Lasst es uns ebenfalls wissen unter info@gsonet.org und wir packen es in unseren Newsletter!!!
 

·Newsletter Interna

Falls Ihr Schwierigkeiten habt, diesen Newsletter zu lesen, teilt uns dies kurz unter info@gsonet.org mit. Den Newsletter gibt es auch auf unserer Webseite unter www.gsonet.org/nl.

 

 

Aktuelles aus Politik und Wirtschaft

·Deutsche Schüler verbessern sich im PISA-Test

Der PISA-Schock saß tief, jetzt gibt es ein erstes Aufatmen. In der jüngsten OECD-Vergleichsstudie finden sich deutsche Schüler im Mittelfeld wieder. Das liegt allerdings weniger an der Verbesserung der Leistung der deutschen Schüler beim Lesen und Rechnen, es liegt mehr an dem anderen Schwerpunkt der neuen Untersuchung, die zum Beispiel auch Umweltwissen einbezieht (mehr bei der OECD unter http://www.pisa.oecd.org/ und unter http://pisa.ipn.uni-kiel.de, 4. Dezember 2007)
 

·Keine Lokführer-Streiks zur Weihnachtszeit in Deutschland – oder doch noch?

Bis vor kurzem sah es gut aus: Deutsche Bahn AG unddie Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer saßen wieder am Verhandlungstisch, Streiks schienen währendder Verhandlungen ausgeschlossen zu sein undder Weihnachtsverkehr in Deutschland sollte nicht behindert werden. Jetzt hat die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer plötzlich die Verhandlungen abgebrochen. Informationen zur aktuellen Verkehrssituation in Deutschland findet ihr unter http://www.bahn.de/aktuell.
 

·Top-Manager verteidigen Top-Gehälter

In der deutschen Öffentlichkeit wurde in den letzten Wochen die Höhe der Gehälter der Top-Manager der großen deutschen Unternehmen kritisch diskutiert (z. B. Angela Merkel, siehe http://www.focus.de/politik/deutschland/hannover_aid_228139.html oder Horst Köhler, siehe http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Vorstandsbez%FCge-K%F6hler-Manager-Bez%FCge/604000.html). Jetzt wehren sich die ersten Manager und verteidigen ihre Bezüge (siehe http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Manager%20Millionen%20Geh%E4lter/286667.html).

 

 

Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

·Initiative Wissenschaftsjournalismus – für die Verbesserung der Berichterstattung über Naturwissenschaft und Technik

Die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unddie BASF Aktiengesellschaft starten am 1. Januar 2008 die „Initiative Wissenschaftsjournalismus“. Ziel der Initiative ist die Stärkung einer unabhängigen und hochqualitativen wissenschaftsjournalistischen Berichterstattung in Deutschland. Von Anfang 2008 bis Ende 2011 wirddie Initiative Wissenschaftsjournalismus Weiterbildungsprogramme und Vernetzungsmöglichkeiten für Wissenschaftsjournalisten in Deutschland bieten. Die drei neuen Partner statten die Initiative mit über 500.000 Euro pro Jahr aus. (mehr unter: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/16613.asp, Stand: 26.11.2007)
 

·Gehaltsvergleich:
Im EU-Vergleich ver
dienen Wissenschaftler in Deutschland gut

Die EU-Kommission hat die Gehälter von Wissenschaftlern in Europa verglichen. Der Durchschnittslohn liegt z. B. in der Slowakei 9.178 EUR im Jahr. Deutschland liegt in der Spitzengruppe: Nur in Österreich, Belgien und Luxemburg verdienen Wissenschaftler im Hinblick auf ihre Kaufkraft mehr. Die Studie ist nachzulesen unter http://ec.europa.eu/eracareers/pdf/final_report.pdf, zusammenfassend: http://sciencecareers.sciencemag.org/.
 

·Wirtschaft und Wissenschaft sollen an einem Strang ziehen

Zur Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft haben die führenden Wirtschaftsverbände und wissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet. Das Ziel: Wissenschafts- und Technologietransfer voranzutreiben und Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken. (Das Positionspapier ist zu finden unter: http://www.wissenschaftsrat.de/texte/Allianz-Positionspapier-12-11-07.pdf,  Stand 12. November 2007).
 

·Research in Germany Award –
Forschungspreis mit bis zu 5 Mio. EUR Preisgeld

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unddie Alexander-von-Humboldt-Stiftung loben den mit bis zu 5 Mio. EUR dotierten Forschungspreis Research in Germany aus. Mit dem Award sollen internationale Spitzenwissenschaftler nach Deutschland geholt werden. (Nährere Informationen beim Bumdesministerium für Bildung und Forschung unter http://www.bmbf.de/press/2188.php und bei der Alexander von Humboldt-Stiftung http://www.humboldt-foundation.de/de/programme/preise/riga.htm).
 

·Perspektiven für „Karrierewege in der Hochschulmedizin“ auf

Wodurch könnte eine Karriere in der Hochschulmedizin attraktiver werden, als sie es gegenwärtig ist? Um diese Frage ging es am 15. und 16. November 2007 auf einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgerichteten Tagung in Berlin.

Die Ergebnisse sind im Internet unter dem folgenden Link nachzulesen:

 

·Braucht Deutschland eine Exzellenzinitiative für die Lehre?

Darüber diskutierte eine hochrangige Runde auch unter Beteiligung des Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz Prof. Jürgen Zöllner am 21. November in Berlin. Die Diskussion gibt es als Live-Mitschnitt unter http://www.dradio.de/aktuell/700156/.
 

·Bundesregierung steigert Ausgaben für Bildung und Forschung

Die Bundesregierung steigert ihre Ausgaben für Bildung und Forschung stärker als je zuvor: Der Haushalt 2008 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steigt auf 9,35 Milliarden Euro. Dies sind im Vergleich zu 2007 rund 832 Millionen Euro oder nahezu zehn Prozent mehr an Zukunftsinvestitionen in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung (mehr unter http://www.bmbf.de/press/2184.php, 27. November 2007).
 

·Erstes Forschungsrating des Wissenschaftsrates veröffentlicht

Deutsche Chemie überzeugt mit überdurchschnittlichen Ergebnissen

Die chemische Forschung in Deutschland kann sich international sehen lassen und verfügt über ein sehr ausgewogenes Profil. Eine breite Basis guter bis sehr guter Forschungsleistungen, eine erfolgreiche Nachwuchsförderung sowie - insbesondere in den anwendungsorientierten Einrichtungen - ein gut funktionierender Wissenstransfer machen ihre Stärke aus. Das geht aus einem Forschungsrating hervor, das der Wissenschaftsrat mit finanzieller Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie in Auftrag gegeben hatte.

(mehr dazu unter http://www.wissenschaftsrat.de/, Pressemitteilung 32/2007 vom 18. Dezember 2007).
 

Weitere interessante Informationen

·Der Zugang ist relativ offen

Biologen, Chemikern und Ingenieuren bietet die Gesundheitsbranche viele interessante Arbeitsmöglichkeiten. Ein Interview mit Beate Raabe.

DIE ZEIT: Die rund 400 Biotechnologie-Firmen machten 2006 mehr als 600 Millionen Euro Verlust, die Neuinvestitionen der Risikokapitalgeber brachen um etwa 40 Prozent ein. Erst eine Handvoll Medikamente steht vor der Marktreife. Gleichzeitig heißt es immer wieder, die Branche berge große Chancen. Wie erleben Sie die Entwicklung?

Beate Raabe: Bei allen neuen Entwicklungen dauert es lange von der Forschung und Entwicklung bis zum marktfähigen Produkt. Das war bei den erneuerbaren Energien auch so. Und heute gehört das Thema »Installation von Solaranlagen« zur Grundausbildung von Heizungsmonteuren, Windräder sind für uns etwas Selbstverständliches. Bei der Biotechnologie sind wir noch sehr weit davon entfernt, dass sie im Alltag sichtbar ist. In Deutschland kommt hinzu, dass die ethisch-moralische Komponente viel stärker diskutiert wird als in anderen Ländern. Die Akzeptanz ist noch gering.

(den Rest des Interviews findet Ihr unter http://www.zeit.de/2007/47/C-Interview-Raabe, DIE ZEIT, 15.11.2007 Nr. 47).

·Mehr als Pillen drehen

Wie bekomme ich Ihren Job? Sechs Forscher, Chefs und Quereinsteiger aus Pharmabranche und Gesundheitspolitik geben Antworten.

Medikamente entwickeln, Menschen helfen, Politik gestalten oder ein Unternehmen führen - wer nach einem natur- oder betriebswirtschaftlichen Studium in die Pharmabranche oder Gesundheitspolitik will, hat viele Möglichkeiten. Sechs Forscher, Chefs und Quereinsteiger verraten, was auf ihren Gebieten in den nächsten Jahren spannend wird, wie man an ihren Job kommt und was man dafür können muss.

(mehr dazu unter http://www.zeit.de/online/2007/47/bg-pharma, ZEIT online, 22.11.2007).