|
GSO
Newsletter Dezember 2004
GSO-Intern
Entwicklungen und Aktuelle
Opportunities bei Karriere und
Förderung
Leibniz-Preise für
2005 vergeben
DFG flexibilisiert
Zugangsbedingungen im Emmy
Noether-Programm
DFG fördert drei
neue Klinische Forschergruppen
DFG schafft sieben
neue Sonderforschungsbereiche
Mobilität von
Wissenschaftlern in Europa: Money
Follows Researcher
Leibniz-Institute
für weitere Förderung empfohlen
Helmholtz-Gemeinschaft fördert
Chancengleichheit
Andere Programme
und Möglichkeiten (von GAIN): Human
Frontier Science
Program,
Fellowships for Women in Arts and
Sciences
Trends und Entwicklungen im
Forschungs- und Hochschulwesen
Reformbemühungen in Deutschland –
noch in Bewegung
Föderalismuskommission an
Bildungspolitik gescheitert
Kultusministerkonferenz plant
grundlegende Reform
Bund-Länder-Kommission verabschiedet
Pakt für Forschung und Innovation
Wissenschaftsrat Releases Report on
Recommendations for Ranking of
Research in
Germany
Shop Talk
GSO-Intern
Liebe GSO-Freunde,
bevor sich das GSO Team in die
Weihnachtspause verabschiedet,
möchten wir allen eine schöne
Weihnachtszeit sowie Gesundheit und
Glück für das Jahr 2005 wünschen.
Die GSO kann auf ein erfolgreiches
Jahr 2004 zurückblicken mit zwei
erfolgreichen Wissenschaftlertreffen
in Berkeley und San Diego und einem
Netzwerk deutscher Wissenschaftler,
welches sich von Kalifornien bis an
die Ostküste der USA streckt, mit
Mitgliedern an allen großen
Universitäten in den USA.
Zur Zeit befinden wir uns bereits in
der Planung der Veranstaltungen für
das Jahr 2005, wo wir neben den
Regionaltreffen in Berkeley und
Chicago ein Jahrestreffen in San
Diego gemeinsam mit der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, dem
Deutschen Akademischen
Austauschdienst und der Alexander
von Humboldt Stiftung veranstalten.
Wir hoffen, viele von Ihnen zu
diesen Veranstaltungen begrüßen zu
dürfen und freuen uns, Sie weiterhin
über Entwicklungen in der
Wissenschafts- und Hochschulpolitik
sowie über berufliche Perspektiven
in Deutschland zu informieren.
Mit besten Grüßen
Nina Peiffer
Director
Out There
Entwicklungen und Aktuelle
Opportunities bei Karriere und
Förderung
Leibniz-Preise für 2005 vergeben
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) hat Anfang Dezember die
Preisträgerinnen und Preisträger im
Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm
der DFG für das Jahr 2005 bestimmt.
Insgesamt zehn Wissenschaftler
werden mit dem höchstdotierten
deutschen Förderpreis ausgezeichnet.
Die Fördersumme von 1,55 Millionen
Euro ist für Forschungsarbeiten in
einem Zeitraum von fünf Jahren
vorgesehen. Für den Preis können
Wissenschaftler aus allen
Fachgebieten nominiert werden.
Weiteres unter:
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen
DFG flexibilisiert
Zugangsbedingungen im Emmy
Noether-Programm
Fünf Jahre nach Einführung des Emmy
Noether-Programms hat die DFG die
Zugangsvoraussetzungen geändert. So
besteht künftig etwa keine starre
Altersgrenze mehr. Stattdessen
können Bewerber nun bis zu vier
Jahre nach ihrer Promotion zu dem
Programm zugelassen werden. Außerdem
werden persönliche Auswahlgespräche
eingeführt. Durch diese und weitere
Änderungen sollen künftig
individuelle Karrierewege
herausragender
Nachwuchswissenschaftler(innen)
besser berücksichtigt werden können.
Weiteres unter:
http://www.dfg.de und
www.dfg.de/wissenschaftliche_karriere/emmy_noether
DFG fördert drei neue Klinische
Forschungsgruppen
Die DFG richtet künftig drei neue
Klinische Forschergruppen ein, um
die Struktur der klinischen
Forschung in Deutschland weiter zu
verbessern. Damit fördert die DFG
nun insgesamt 25 Gruppen an 15
deutschen Hochschulen. Die
Einrichtung einer Klinischen
Forschergruppe durch die DFG setzt
voraus, dass die Hochschule die
Hälfte der Finanzierung übernimmt
und eine Professur für die Leitung
der Gruppe schafft. Die Förderung
ist auf sechs Jahre angelegt und
soll insbesondere den
wissenschaftlichen Nachwuchs
unterstützen. Darüber hinaus sollen
die Forschergruppen zur
wissenschaftlichen Profilbildung an
den medizinischen Fakultäten und an
den Hochschulen beitragen.
Mehr dazu unter:
www.dfg.de/forschungsfoerderung
DFG schafft sieben
Sonderforschungsbereiche
Die DFG richtet zum 1. Januar 2005
sieben Sonderforschungsbereiche ein.
Das Themenspektrum reicht dabei von
Fragen zum Einfluss der Antike auf
die heutige Gesellschaft, der
Quantifizierung ökonomischen Risikos
über mathematische und physikalische
Untersuchungen von Raum, Zeit und
Materie bis zu
biologisch-medizinischen
Fragestellungen wie der
Informationsübertragung zwischen
Zellen und in Pflanzen, dem
menschlichen Genom oder gezielten
Therapien gegen
Autoimmunerkrankungen. Damit fördert
die DFG ab 2005 an 57 Hochschulen
insgesamt 270
Sonderforschungsbereiche mit
insgesamt rund 370 Millionen Euro.
Mehr unter:
www.dfg.de/sfb.
Mobilität von Wissenschaftlern in
Europa: Money Follows Researcher
Die unter dem Namen EUROHORCs
vereinigten Chefs der
Förderorganisationen in Europa haben
eine Vereinbarung getroffen, die es
Wissenschaftlern, die während
laufender Projekte in ein anderes
Land umziehen, ermöglichen soll,
bewilligte Mittel auch dort
einzusetzen. Damit sollen im
europäischen Forschungsraum die
Mobilität von Forschern erleichtert,
vorhandene Forschungsmöglichkeiten
erhalten und der Zeitraum bis zur
erfolgreichen Einwerbung von Mitteln
im neuen Land überbrückt werden. Die
Vereinbarung regelt, dass im Fall
des Wechsels eines Wissenschaftlers
oder Forschers auf eine Position in
einem der beteiligten Länder die
bewilligende Organisation den Rest
einer vorhandenen Beihilfe zugunsten
des Forschers ins Ausland überträgt.
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen
Leibniz-Institute für weitere
Förderung empfohlen
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft
empfiehlt Bund und Ländern die
weitere Förderung von fünf
Leibniz-Instituten. Die Institute,
darunter das Berliner
Wissenschaftszentrum für
Sozialforschung (WZB) und das
Institut für Regionalentwicklung und
Strukturplanung (IRS) in Erkner
(Brandenburg), sollen ohne
Einschränkungen weiter gefördert
werden. Das Deutsche
Übersee-Institut (DÜI) in Hamburg
wurde nur für einen
drei-Jahres-Zeitraum für die weitere
Förderung empfohlen, anschließend
soll es erneut evaluiert werden. Das
Institut konzentriere sich nach
Ansicht des Senates zu sehr auf
Serviceleistungen und sei in der
Forschung zu schwach.
Die Zukunft der bundesweit 80
Leibniz-Institute ist laut dem
Präsident der Leibniz-Gemeinschaft
Hans-Olaf Henkel durch den Pakt für
die Forschung (unten), den Bund und
Länder Mitte November geschlossen
habe, gesichert. Darin wurde
beschlossen, die Zuwendungen für
alle Großorganisationen der
Forschung jährlich um drei Prozent
zu steigern.
Helmholtz-Gemeinschaft fördert
Chancengleichheit
Die Helmholtz-Gemeinschaft setzt
sich mit einem Fünf-Punke-Programm
für mehr Chancengleichheit in der
Wissenschaft ein. Als ersten
Baustein schreibt sie spezielle
Stellen für den Wiedereinstieg in
die Forschung aus. Damit erleichtert
sie Eltern nach einer
familienbedingten Unterbrechung die
Rückkehr in die Wissenschaft. Die
weiteren Punkte des Planes sollen zu
einer besseren Vereinbarkeit von
Beruf und Familie beitragen und
Frauen in Führungspositionen
fördern. Weiteres unter:
http://www.helmholtz.de/wiedereinstieg
Human Frontier Science Program
(HFSP) Young Researcher Grants and
Fellowships for Women in Arts and
Sciences
For information regarding these
opportunities and for further
directions, please check the GAIN
website:
http://www.gainnetwork.org/
GAIN Informationsveranstaltung in
Chicago: Neue Chancen für den
wissenschaftlichen Nachwuchs in
Deutschland?
GAIN lädt gemeinsam mit dem Goethe
Institut Chicago herzlich ein zu
einer Informationsveranstaltung am
Freitag, 21. Januar 2005, um 18 Uhr
im Goethe Institut Chicago
Inhalt der Veranstaltung:
Bewegt sich etwas
an den deutschen Hochschulen? Welche
neuen Chancen
ergeben sich durch die laufenden
Hochschulreformen?
Welche
Förderangebote gibt es für
unterschiedliche Stufen der
wissenschaftlichen Karriere?
Reformentwicklung an deutschen
Hochschulen:
Ulrich Grothus, Director, DAAD New
York
Neue Fördermöglichkeiten für
Nachwuchswissenschaftler/innen:
Dr. Marina Koch-Krumrei, Director, DFG Washington
Vorträge und Diskussion mit
anschließendem Empfang.
Anmeldungen bitte an Katja Simons <simons@daad.org>
bis zum 14. Januar 2005. Einladung
bitte auch an andere deutsche
Wissenschaftler/innen im Großraum
Chicago weiterleiten.
Veranstaltungsort: Goethe Institut
Chicago
150 North Michigan Avenue, Suite
200, Chicago, Illinois 60601
Eine Wegbeschreibung finden Sie auf
der Webseite des Goethe Instituts:
http://www.goethe.de/uk/chi/enallg.htm
On the Radar
Trends und Entwicklungen im
Forschungs- und Hochschulwesen
Reformbemühungen in Deutschland –
noch in Bewegung
Föderalismuskommission an
Bildungspolitik gescheitert
Die Verhandlungen über eine
grundlegende Reform des deutschen
Föderalismus sind gescheitert. Grund
ist, dass sich die Länder und die
rot-grüne Regierungskoalition nach
über einjährigen Beratungen nicht
auf eine Neuordnung der Kompetenzen
in der Bildungspolitik einigen
konnten. Die Vorsitzenden der
Kommission, SPD-Chef Franz
Müntefering und Bayerns
Ministerpräsident Edmund Stoiber
(CSU), hatten sich bemüht, die seit
einem Jahr intensiv diskutierte
Reform in allerletzter Minute noch
zu retten, blieben aber erfolglos.
Es hat sich gezeigt, dass die
unterschiedlichen Interessenlagen
der Beteiligten es schwer machten,
miteinander umzugehen: Bund und
Länder, Koalition und Opposition,
Ost und West, große und finanzstarke
Länder versus kleine und
finanzschwache. Ursprünglich hatten
die beiden Verhandlungsführer
geplant, den übrigen Mitgliedern der
Kommission am 18. Dezember ihre
Vorschläge zu präsentieren. Nur
einen Tag zuvor wurde nun das
Scheitern der Verhandlungen erklärt.
Bund und Länder sowie Koalition und
Union machten sich gegenseitig
verantwortlich für den Misserfolg.
Das Aus kam überraschend, weil Bund
und Länder in den meisten Punkten
bereits eine Einigung erzielt
hatten. Anlass für das Scheitern war
ein massiver Streit zwischen zumeist
unionsregierten Ländern und dem Bund
über die Zuständigkeiten in der
Bildungs- und Hochschulpolitik. Die
Länder wollten dem Vernehmen nach
dem Bund keine Kompetenzen im
Bildungsbereich mehr einräumen, was
der Bund entschieden ablehnte.
Berlin wiederum verlangte nach
Unionsangaben mehr Einfluss bei der
Bildungsplanung. Die
Unions-Ministerpräsidenten machten
daraufhin die Reform von einer
Einigung in der Bildungsfrage
abhängig. Stoiber wies deshalb auch
einen Vorschlag Münteferings zurück,
die Reform mit Ausnahme der Bildung
zu verabschieden.
Allseits herrschte Enttäuschung und
Verärgerung über das gescheiterte
Vorhaben. Müntefering sagte, er
hoffe, dass „das Erschrecken auf
allen Seiten so groß ist“, dass eine
Neuauflage der Reformpläne komme.
Das Scheitern der
Föderalismuskommission dürfte auch
ein erhebliches Hindernis für einen
Elitewettbewerb unter den deutschen
Universitäten darstellen. Die
Bund-Länder-Kommission für
Bildungsplanung und
Forschungsförderung (BLK) hatte
bereits ausgehandelt, für den ersten
fünfjährigen Turnus des Wettbewerbs
einen Betrag von 1,9 Milliarden Euro
bereitzustellen. Zur Voraussetzung
für dieses Elitekonzept hatte die
BLK jedoch ein positives Ergebnis in
der Föderalismuskommission gemacht.
Kultusministerkonferenz plant
grundlegende Reform
Die deutsche Kultusministerkonferenz
(KMK) hat Anfang Dezember gegen den
Widerstand Niedersachsens eine
grundlegende Reform des Gremiums
beschlossen. Diese umfasst unter
anderem einen Personalabbau um zehn
Prozent in den nächsten fünf Jahren.
Niedersachen geht der Personalabbau
nicht weit genug und hatte eine
Reduzierung von 40 Prozent
gefordert. Bereits vor einigen
Jahren hat die KMK ihre
Personalkosten um zehn Prozent
reduziert.
Außerdem soll die Hälfte der
KMK-Gremien entfallen und
Entscheidungen künftig mit
Zweidrittelmehrheit getroffen
werden. Einstimmigkeit ist aber
weiter erforderlich, wenn es um die
Mobilität und die Anerkennung von
Bildungsabschlüssen geht.
Grundsätzlich ist beabsichtigt, sich
noch stärker auf die Kernaufgaben zu
konzentrieren, wozu insbesondere
gehört, Bildungsstandards
weiterzuentwickeln,
Bildungsmonitoring und
–berichterstattung auszubauen und
die Qualität im Hochschulbereich zu
sichern.
Nachdem der niedersächsische
Ministerpräsident Christian Wulff
die Kultusministerkonferenz Anfang
Oktober gekündigt hatte, stand die
Reform der KMK nach 1999 erneut auf
der Tagesordnung. Die Reform soll
dazu beitragen, das Gremium
effizienter, entscheidungsfähiger,
und effektiver zu machen. Wulff
hatte seinerzeit den Austritt seines
Landes damit begründet, dass die
Konferenz zu teuer und zu ineffektiv
sei.
Die Kultusminister hatten
ursprünglich gehofft, aus dem
Föderalismusstreit gestärkt – als
Vertreter gemeinsamer Interessen der
Länder gegenüber dem Bund und der
Europäischen Union – hervorzugehen,
weshalb die Konferenz auch rund zwei
Wochen vor der geplanten
Ergebnispräsentation der
Vorsitzenden der
Föderalismuskommission stattfand.
Nachdem am 17. Dezember statt eines
ersten Ergebnisses jedoch das
Scheitern der
Föderalismus-Kommission verkündet
worden ist, sind die Folgen unklar.
Bund-Länder-Kommission
verabschiedet Pakt
für Forschung und Innovation
Die Bund-Länder-Kommission für
Bildungsplanung und
Forschungsförderung (BLK) hat am 15.
November 2004 den Pakt für Forschung
und Innovation abgeschlossen. Der
Pakt ist neben dem Programm zur
Förderung von Spitzenuniversitäten
Bestandteil der
Innovationsinitiative der
Bundesregierung für eine staatlich
geförderte Wissenschaft und Teil der
Agenda 2010. Bund und Länder
verpflichten sich darin, ihre
Zuwendungen an die großen
Forschungseinrichtungen bis zum Jahr
2010 jährlich um 3 Prozent zu
erhöhen, mit Aussicht den
Forschungsorganisationen finanzielle
Planungssicherheit zu geben und
generell die Wettbewerbsfähigkeit
der deutschen Forschung zu steigern.
Hintergrund der Prioritätensetzung
zugunsten von Forschung und
Innovation ist der Beschluss der
Regierungschefs der
EU-Mitgliedstaaten von Lissabon im
Jahre 2000, die Forschung und
Entwicklung in den Mitgliedstaaten
zu stärken und anzustreben, dass die
FuE-Aufwendungen der Mitgliedstaaten
im Jahre 2010 3% des
Bruttoinlandsprodukts betragen. Zur
Zeit betragen die Aufwendungen für
FuE in Deutschland etwa 2,5% des
BIP.
Im Jahr 2005 sollen die
Helmholtz-Gemeinschaft, die
Max-Planck-Gesellschaft, die
Fraunhofer-Gesellschaft und die
Leibniz-Gemeinschaft gemeinsame
Zuwendungen des Bundes und der
Länder in Höhe von zusammen rund 3,8
Mrd. Euro erhalten. Die Deutsche
Forschungsgemeinschaft soll im Jahr
2005 rund 1,3 Mrd. Euro erhalten (http://www.bmbf.de/de/3215.php).
Im Gegenzug verpflichten sich die
Forschungseinrichtungen die
Qualität, Effizienz und
Leistungsfähigkeit ihrer jeweiligen
Forschungs- und
Entwicklungstätigkeit durch
geeignete Maßnahmen wie z.B. dem
Ausbau von Kooperationen über
Organisationsgrenzen hinweg zu
steigern. Außerdem sollen auch
risikoreichere und
unkonventionellere Forschungsansätze
verstärkt gefördert werden.
Schwerpunkt der Projektförderung
sind sogenannte
Zukunftstechnologien:
Biomedizinische Forschung,
Nanotechnologie und Informations-
und Kommunikationstechnologien. In
diesem Bereich sollen neue
Arbeitsplätze mit 800 Millionen Euro
geschaffen werden. Für die
Lebenswissenschaften steigt die
Förderung dabei von 305 auf 316
Millionen Euro (siehe Tagesspiegel).
Wissenschaftsrat Releases Report
on Recommendations for Ranking of
Research in Germany
The Wissenschaftsrat released the
first of two expected reports last
month, giving new impetus to
discussion surrounding ranking the
German university system. The first
report, “Teil 1: Forschung,” is part
of the larger report “Empfehlungen
zu Rankings im Wissenschaftssystem,”
commissioned by Bund and Länder in
May 2003 to develop a balanced
standard. It recommends a new
research rating system based on a
seven-level scale of international
benchmarks and is intended to
supplement existing procedures of
quality assurance and performance
evaluation to bring greater
transparency to the strategic
planning of scientific institutions.
The report recommends rating
performance of institutions in the
areas of research, support for young
scientists, and subject-matter
contribution. The report can be
found at:
http://www.wissenschaftsrat.de/texte/6285-04.pdf
.
The second report, intended to
provide recommendations for a
comparative evaluation of university
programs of instruction, is to
follow at some undisclosed later
time. Its preparation awaits greater
perspective on the effects of
transition within the higher
education system resulting from the
Bologna Process and the
recommendations of the
Föderalismuskommission.
The Centrum für Hochschul
Entwicklung (CHE) produced the first
such German research ranking in
November 2002. Its latest ranking
was released last year in December
2003:
http://www.che.de/downloads/AP50Forschungsranking2003.pdf
.
CHE also sponsors a longer-running
project providing official rankings
of universities’ programs of
instruction, and it released last
month a report comparing Länder
rather than institutions
(http://www.che.de/downloads/AP50Forschungsranking2003.pdf).
For its university ranking project,
CHE recently announced in October a
new media partnership for its
rankings with Die Zeit; CHE was
formerly partnered with Stern
magazine. Find the latest CHE
university rankings here:
http://www.stern.de/CHE5/CHE5 .
Ranking systems do of course vary,
as noted in the Wissenschaftsrat’s
report; while useful for some
purposes, they can nevertheless
produce widely variant results. Find
a description of the methodology for
CHE’s 2004 Hochschulrankings here:
http://www.che.de/downloads.
Um den GSO Newsletter zu abonnieren, klicken Sie bitte auf folgenden <Link>.
|