GSO Newsletter August 2007
Liebe Scholars,
konkrete Sommerpause und „cooles“ Wetter, hoffentlich auch in anderen Gebieten als Kalifornien. Damit Ihr dies auch richtig genießen könnt, möchten wir Euch mit unserem Newsletter nur über die wichtigsten Dinge informieren. Zwei anstehende Highlights in naher Zukunft ist zum einen der Besuch von Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier in Kalifornien vom 29. – 31.08.2007 und unser gefragter GSO „Fit for Germany“ Workshop, der am 20. September 2007 im Deutschen Generalkonsulat San Francisco mit freundlicher Unterstützung des Verbandes der Chemischen Industrie stattfindet. Wie jedes Jahr freuen wir uns, Euch ein Programm mit ausgezeichneten Rednern verschiedener Disziplinen und interessanten Themen präsentieren zu können. Anmelden könnt Ihr Euch ab sofort unter GSO „FfG“ Workshop 07. Verpflegung, Workshopunterlagen sowie das Angebot, vorher Euren CV zur Durchsicht an uns zu schicken, sind in den Teilnahmegebühren enthalten. Wir freuen uns auf Euch.
Darüber hinaus haben wir eine wichtige Meldung unter
Interessantes und Nützliches bezüglich der Ausstellung eines neuen deutschen Reisepasses ab dem 1. November 2007. Bitte lest Euch dies unbedingt durch, falls Euer Pass bis Mitte 2008 ausläuft. Ein diesbezüglich vorläufiger Reisepass ist nicht mehr ausreichend für eine visumsfreie Einreise. Vorläufige Reisepässe, ausgestellt ab dem 01.05.06, sind auch nicht mehr ausreichend für das Visa Waiver Programm. http://www.germany.info
Viel Spaß beim Stöbern. In diesem Sinne, lasst es Euch gut gehen! Euer GSO Team
I n h a l t
Stammtisch Übersicht
Aktuelles von der GSO GSO „Fit for Germany“ Workshop Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
SAVE THE DATE! Anstehende Events Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier in Kalifornien Einladung zum GSO “Fit for Germany” Workshop Jahrestreffen und Career Fair in San Francisco Wohin mit uns?
Wissenschaftler von morgen diskutieren über die Hochschule der Zukunft Company Event der Deutschen Bahn AG am 3. Oktober 2007
Aktuelles aus Politik und Wirtschaft DIHK veröffentlicht ersten Innovationsreport Dramatischer Akademikermangel Talentschmiede Deutschland Shanghai Ranking: LMU München weltbeste deutsche Universität Wirtschaft bangt um Techniknachwuchs Die Pharma-Initiative für Deutschland
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung Fraunhofer Gesellschaft startet zweite Runde von “AttractGSO und Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördern Rückkehr deutscher Forscher aus dem Ausland Spitzenforschung stärken Vierter EURYI Award holt Spitzenforscher nach Deutschland Sofja Kovalevskaja-Preis von der AvH Die Denk- und Grübelfächer müssen bluten Doktor Schwester
Interessantes und Nützliches Paßport News vom Deutschen Generalkonsulat San Francisco Tooling Up: The Wall
!IM GSO FOCUS! Rückkehrer aus den USA: ein Kurzportrait von Prof. Dr. Jochen Klein
„Es war sicherlich eine Zeit der Bewährung“
Stammtische
Austin Stammtisch
Interessenten melden sich bitte bei Christine Vogel,
Berkeley Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Markus Seeliger,
UCSB Faculty Club,
Berkeley, CA, 94704
Calgary Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Constanze Storr,
Chicago Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Jochen Mattner,
Café Iberico, 739 N La Salle
Dr, Chicago, IL, 60610
Kitchener-Waterloo/Guelph
Interessenten melden sich
bitte bei Harald Bauder,
New Haven Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Anne Oechtering,
Richter's Cafe, 990 Chapel
Street, New Haven, CT
New York Stammtisch Interessenten melden sich bitte bei Sabine Hübner,
Philadelphia Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Christoph
Weidemann,
Stanford Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Eva-Maria Harré,
Vancouver Stammtisch
Interessenten melden sich
bitte bei Nicolas Rohleder,
Aktuelles von der GSO
GSO „Fit for Germany“ Workshop
Spannung, Spiel und Schokolade? Na, wir nennen es Informieren, Zukunfts- & Karriereplanung sowie Netzwerken!
Jetzt habt Ihr die einmalige Gelegenheit, dieses schon bald zu verwirklichen, denn wir bieten Euch ein Überraschungsei der besonderen Art. Im Rahmen der Jahrestagung veranstalten wir einen GSO „Fit for Germany“ Workshop. Mit der freundlichen Unterstützung des Verbandes der Chemischen Industrie und des Deutschen Generalkonsulates San Francisco, das uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, wird dieser Workshop ganztägig am Donnerstag, den 20. September 2007 in San Francisco stattfinden. Im kleinen Rahmen möchten wir Euch gezielt und intensiv über Themen wie Berufungsverfahren, W-Besoldung, eine erfolgreiche Bewerbung an der Universität und in der Wirtschaft nahe bringen. Hauptthemen werden auch die neuen Entwicklungen in Deutschland sein, über die im Vergleich mit den USA gesprochen wird. mehr…
Zeit und Lust, die GSO aktiv mitzugestalten?
Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Eure Anregungen, Lob und Kritik. Scheut Euch nicht, uns Euer Feedback unter info@gsonet.org mitzuteilen! Habt Ihr darüber hinaus etwas Interessantes gesehen, gelesen oder gehört, was auch andere GSO-Scholars wissen sollten? Lasst es uns ebenfalls wissen unter info@gsonet.org und wir packen es in unseren Newsletter!!!
SAVE THE DATE! Anstehende Events
Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier in Kalifornien
Ihr habt die Möglichkeit an der öffentlichen Rede des Außenministers über "Energy, Climate, Security -- A New Transatlantic Agenda for the 21st Century" im Mark Hopkins Hotel, San Francisco am Donnerstag, den 30. August 2007, um 19.00 Uhr teilzunehmen. Dieses Event wird vom World Affairs Council of Northern California, dem Deutschen Generalkonsulat San Francisco sowie dem Commonwealth Club of California organisiert. Informieren und Anmelden könnt Ihr Euch nur unter http://www.itsyourworld.org/program.php?page=1935, falls Ihr Zeit und Lust habt, dieser Veranstaltung beizuwohnen. Diese Information dürft Ihr gerne weiterverbreiten.
Einladung zum GSO “Fit for Germany” Workshop
San Francisco, CA Deutsches Generalkonsulat 1960 Jackson Street Donnerstag, 20. September 2007
Die Referenten der Workshops | Herr Dr. Michael Hartmer, Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes | | Herr Kalle Greven, Projektleiter, McKinsey&Company | | Herr Peter Langer, Universitätskanzler a.D sowie Vorstand der GSO | | Herr Dr. Wolfgang Benz, Bayer Schering Pharma AG HR Management Development sowie Vorstand der GSO | | Frau Dr. Eva-Maria Harré, Ex-Postdoc und Geschäftsführerin GSO USA |
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Termin und Anmeldung Wie immer ist dieser Workshop auf ca. 20 Teilnehmer begrenzt, um eine individuelle Beratung zu garantieren. Bitte füllt das online-Anmeldeformular aus und emailt uns ggf. Euren Lebenslauf / Résumé an info@gsonet.org.
Jahrestreffen und Career Fair in San Francisco vom 21. – 23. September 2007
Die meisten Details kennt Ihr schon. Informationen über teilnehmende Firmen findet ihr unter www.gsonet.org sowie weitere Details unter Upcoming Events.
Wohin mit uns? Wissenschaftler von morgen diskutieren über die Hochschule der Zukunft
Vom 24. bis 26. September findet in Berlin die Veranstaltung „Science Fiction – oder zwischen Bricolage und Struktur: die Wissenschaftler der Zukunft“ statt. Die Universitäten werden in den kommenden Jahren einem stärkeren Wettbewerb unterliegen, als dies bisher – vor allem in Deutschland – der Fall war: Sie konkurrieren untereinander um die besten Wissenschaftler und um Fördermittel. Sie stehen im Wettstreit um Lehrangebote, die einerseits die Studierenden für ein Fach interessieren und die andererseits für die Berufswelt ausbilden müssen. Dazu werden heute von Wissenschaftlern immer stärker Fähigkeiten erwartet wie Offenheit gegenüber gesellschaftlichen Belangen, Erfolge bei der Drittmitteleinwerbung, Personalführung, Geschlechtersensibilität, Zeit- und Wissenschaftsmanagement, Kreativität, Selbstständigkeit, interdisziplinäres Arbeiten, fachübergreifende Kommunikationsfähigkeit und Reflexion über Wissenschaftsethik. mehr..
Company Event der Deutschen Bahn AG am 3. Oktober 2007
Unser neuer Kooperationspartner, die Deutsche Bahn AG, wird am 3. Oktober 2007 im MIT Faculty Club in Cambridge ein spannendes Firmen Event ausrichten. Neben Workshops und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen wird es ein gemeinsames Dinner mit einem atemberaubenden Blick über die Bostoner Skyline geben. Weitere Informationen dazu folgen zeitnah. Das Event richtet sich an alle Scholars der Disziplinen Physics, Engineering, Mathematics, Operations Research, Management und Economics.
Aktuelles aus Politik und Wirtschaft
DIHK veröffentlicht ersten Innovationsreport
Vorschläge gegen Fachkräftemangel und für bessere Förderpraxis Vor einem Verlust an Innovationsfähigkeit insbesondere im Mittelstand warnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) angesichts der Ergebnisse seines ersten Innovationsreports. "Noch sind die mittelständischen Unternehmen in Deutschland mit kundenorientierten Innovationen erfolgreich", berichtete DIHK-Chefvolkswirt Axel Nitschke, der die Untersuchung heute in Berlin vorstellte. Durch einen Mangel an Forschern drohe dieser Vorteil allerdings schon bald verloren zu gehen. Außerdem kritisiere der Mittelstand fehlende Transparenz sowie Zugangshürden bei Förderprogrammen für Forschung und Entwicklung (FuE). Der DIHK-Innovationsbericht 2007 basiert auf mehr als 10.000 Beratungsgesprächen, die die Innovations- und Technologieberater aus 80 Industrie- und Handelskammern (IHKs) im vergangenen Jahr führten. Die Studie lässt unter anderem befürchten, dass das in der Lissabon-Strategie vereinbarte Drei-Prozent-Ziel in Deutschland an Forschermangel in der Wirtschaft scheitern könnte. Nitschke: "Wir gehen wie die Bundesregierung davon aus, dass die Erreichung des Lissabon-Ziels 90.000 Forscher zusätzlich erfordert – davon allein rund 50.000 in der Wirtschaft." http://www.ihk.de/ (DIHK, 22.08.2007)
Dramatischer Akademikermangel
In Deutschland fehlen bald 62000 Uniabsolventen jährlich, darunter 12000 Ingenieure. Das ist das Resumeé des "Berichts zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2007", den Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) gestern vorgestellt hat. Danach sei vor allem der Mangel an Maschinenbau- und Elektro-Ingenieuren dramatisch. Hier erreichen die Abbrecherquoten bis zu 50 Prozent, sagte einer der Studienautoren Georg Licht vom Mannheimer Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland mit einer Quote von 41,5 Prozent der Studienberechtigten weit hinter Ländern wie Schweden, USA oder Japan. http://www.marktundmittelstand.de/ (Markt und Mittelstand, 21.06.07)
Talentschmiede Deutschland
Deutschland erlebt einen Bevölkerungsrückgang. Gleichzeitig benötigt die Wissensgesellschaft immer mehr Fachkräfte. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem Anstieg des Arbeitskräftebedarfs um etwa 2 Millionen gerechnet. Gleichzeitig können sich die besten Talente ihren Lebensmittelpunkt auf der ganzen Welt aussuchen. Sie gehen dorthin, wo sie optimale Bedingungen finden. Wichtig ist, dass wir diese Spitzenkräfte für Deutschland gewinnen. Das gilt für Deutsche genauso wie für kluge Köpfe aus dem Ausland. Im globalen Wettbewerb benötigen wir qualifizierte Arbeitskräfte und besonders Begabte, die bereit sind, Verantwortung in Staat und Gesellschaft zu übernehmen. Das BMBF finanziert direkt oder indirekt einen erheblichen Teil der Programme zur Unterstützung der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses.
http://www.bmbf.de/de/846.php
Shanghai Ranking: LMU München weltbeste deutsche Universität
Die LMU München hat beim internationalen Hochschulranking der Shanghaier Jiaoting-Universität mit Platz 53 den besten Platz einer deutschen Universität belegt. Auf den Plätzen 1-3 tummeln sich die amerikanischen Universitäten Harvard, Stanford und Berkeley, gefolgt von der Universität Cambridge auf Platz 4. Von den weiteren deutschen Hochschulen sind die folgenden unter die Top 100 gelistet worden: TU München (56), Heidelberg (65), Göttingen (87), Freiburg (96) und Bonn (99). http://www.zeit.de/campus/online/2007/32/shanghai-ranking (ZeitCampus vom 17.08.07)
Wirtschaft bangt um Techniknachwuchs
Ein ganzer Schwung Naturwissenschaftler, Mathematiker und Ingenieure verlässt die Unis. Trotz hoher Absolventenzahlen sieht die Wirtschaft einen massiven Mangel an Ingenieuren und anderen Fachkräften. Eine neue Studie beziffert die Kosten auf 20 Milliarden Euro jährlich. Die Zahl der Naturwissenschaftler, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, ist gestiegen. Im vergangenen Jahr bestanden 43.100 die Abschlussprüfungen - acht Prozent mehr als im Jahr zuvor, meldet das Statistische Bundesamt. Noch deutlichere Zuwächse gab es bei den Mathematikern (plus 14 Prozent) und Informatikern (plus 13 Prozent). mehr… (Spiegel online, 20.08.07)
Die Pharma-Initiative für Deutschland
Durch biotechnologische Methoden wurden in den letzten Jahren neue Therapieansätze für viele Krankheiten identifiziert, mit denen eine Therapie mit weniger Nebenwirkungen oder gar eine Heilung ermöglicht werden. Viele der Forschungsergebnisse stammen aus Deutschland. Medikamente entstehen aus dieser Forschung jedoch vielfach in anderen Ländern. So wurden 2005 nur sechs von 140 neu zugelassenen Wirkstoffen in deutschen Pharmafirmen entwickelt. Das BMBF startet daher die Pharma-Initiative, um die Beteiligten in der Biopharmazeutik besser zu vernetzen und die Entwicklung neuer Therapien hierzulande voranzutreiben. mehr…
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung
Fraunhofer Gesellschaft startet zweite Runde von “Attract
Das Programm »Fraunhofer Attract« bietet herausragenden Wissenschaftlern die Möglichkeit Ihre eigenen Forschung innerhalb eines Fraunhoferinstituts zu starten. Die Finanzierung beläuft sich auf 2.5 Millionen Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren. Geplant ist bis zu 10 neue Nachwuchsgruppen zu starten. Der Bewerbungsschluss ist am 16. November 2007. http://www.fraunhofer.de
GSO und Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördern Rückkehr deutscher Forscher aus dem Ausland
Die German Scholars Organization (GSO) hat gemeinsam mit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Förderprogramm „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“ ins Leben gerufen. Die Krupp Stiftung stellt für dieses Programm einen Betrag von 2,5 Mio Euro bereit. Dieses Programm zielt darauf ab, die Bewerbung von deutschen Wissenschaftlern im Ausland auf Hochschulstellen in Deutschland zu erleichtern und Berufungszusagen attraktiver zu machen. mehr...
Spitzenforschung stärken
Durch die Fusion von Hahn-Meitner-Institut und BESSY werden die strukturellen Voraussetzungen für deutsche Spitzenforschung von internationaler Bedeutung gezielt verbessert. Damit entsteht die Möglichkeit, Potenziale in Zukunft gemeinsam besser zu nutzen, und wegweisende Forschungsergebnisse zu erzielen. Das neue Zentrum wird konzeptionell vergleichbar sein mit international renommierten Forschungszentren im Ausland. http://www.bmbf.de/de/10685.php
Vierter EURYI Award holt Spitzenforscher nach Deutschland
Auch in der vierten Runde des European Young Investigator (EURYI) Award zeigt sich, wie attraktiv Deutschland für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus aller Welt ist. Wie schon im Vorjahr werden vier der nun ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren an deutschen Einrichtungen forschen. Zwei von ihnen kommen aus den USA, die beiden weiteren aus der Schweiz nach Deutschland. Alle vier haben sich über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) um den Preis beworben, mit dem insgesamt 20 junge Spitzenforscher ausgezeichnet werden. http://www.dfg.de (DFG, 31.07.07)
Sofja Kovalevskaja-Preis von der AvH
http://www.humboldt-foundation.de/de/programme/preise/kova.htm Bewerben Sie sich, wenn Sie als bereits erfolgreicher Spitzennach-wuchswissenschaftler aus dem Ausland Ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen haben und Sie mindestens als Assistant Professor oder Nachwuchsgruppenleiter tätig sind oder eine mehrjährige eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit nachweisen können. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis haben Sie die Möglichkeit, an einer selbst gewählten Forschungseinrichtung in Deutschland für die Dauer von fünf Jahren Arbeitsgruppen aufzubauen und ein hochrangiges und innovatives Forschungsprojekt eigener Wahl durchzuführen.
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aller Fachgebiete können bis zum 4. Januar 2008 ihre Bewerbung direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung einreichen. Im Jahr 2008 können bis zu acht Sofja Kovalevskaja-Preise vergeben werden. Der Preis ist mit bis zu 1,65 Mio. Euro dotiert. Weitere wichtige Hinweise finden Sie in der Programminformation und in den FAQ.
Die Denk- und Grübelfächer müssen bluten
Obwohl die Studentenzahl seit 1995 stieg, ist der Dozentenschwund beträchtlich - vor allem in den Geisteswissenschaften: Gut jede zehnte Professur ist perdu. Der Deutsche Hochschulverband fordert "Lehrstühle statt Leerstellen". Deutschland 2007, wir schreiben das Jahr der Geisteswissenschaften. Die Gelehrten überall in der Republik sinnieren, wie man ihren Stellenwert in der Wissenschaft verbessern kann. Stellen-Wert? Den Bildungspolitikern sind die Stellen der Denker und Grübler offenbar nicht viel wert: Von 1995 bis 2005 haben die 16 Bundesländer in den Sprach- und Kulturwissenschaften 663 Professorenstellen nicht wiederbesetzt und damit eingespart - ein Rückgang von knapp zwölf Prozent, wie der Deutsche Hochschulverband (DHV) aus Daten des Statistischen Bundesamtes errechnete. mehr… (Spiegel online, 20.08.2007)
Doktor Schwester
Pfleger übernehmen neuerdings ärztliche Aufgaben. Sie geben Spritzen, nehmen Blut ab und operieren. Künftig sollen sie auch Rezepte schreiben mehr… (DIE ZEIT, 23.08.2007)
Interessantes und Nützliches
Passport News vom Deutschen Generalkonsulat San Francisco Wichtige Informationen zur Ausstellung von deutschen Reisepässen ab dem 01. November 2007! |
Zum 01.11.2007 tritt ein neues Passgesetz in Kraft. Dieses sieht u.a. vor, dass in deutschen Reisepässen (bordeauxroter Einband) auch Fingerabdrücke auf einem Chip gespeichert werden müssen. Auf Grund technischer Probleme bei der Umsetzung der neuen Vorschriften können die Botschaft und die Generalkonsulate in den USA ab dem 01.11.2007 voraussichtlich für mehrere Monate keine Anträge zur Ausstellung von Reisepässen entgegen nehmen. Vorläufige Reisepässe (grüner Einband) und Kinderreisepässe sind hiervon nicht betroffen. Wir raten Ihnen, vor dem 15.10.2007 bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung (s.u.) einen neuen Reisepass zu beantragen, falls Ihr jetziger Pass vor Mitte 2008 abläuft. Wer nach dem 15.10.2007 einen neuen Reisepass beantragt, wird voraussichtlich zunächst nur einen vorläufigen Reisepass (Gültigkeitsdauer maximal 1 Jahr) erhalten können. Dieser vorläufige Reisepass berechtigt nicht zur visumsfreien Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Auslandsvertretung. Welche der neun deutschen Auslandsvertretungen in den USA für Sie zuständig ist, erfahren Sie unter http://www.germany.info/relaunch/info/consular_services/passport.html
Tooling Up: The Wall
(David G. Jensen, 24. August 2007, sciencemag.org) A long time ago, a huge wall was built between the ivory tower and industry. During 25 years of involvement in industry sectors such as biotechnology and pharmaceuticals, I've faced this wall on many occasions. The nature of the wall--its substance--is a different mindset (indeed, a completely different set of activities) of scientists in industry and academia. mehr…
!IM GSO FOCUS!
Rückkehrer aus den USA: ein Kurzportrait von Prof. Dr. Jochen Klein „Es war sicherlich eine Zeit der Bewährung“
Seit September 2006 führt die GSO im Auftrag der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ein Rückkehrerprogramm durch, das deutsche Akademiker/-innen aus dem Ausland bei ihrer Berufung auf eine Professur in Deutschland unterstützt. Zu den von der Stiftung Geförderten gehört u.a. der Pharmakologe Prof. Dr. Jochen Klein. Er möchte den Bereich „Klinische Pharmazie“ an der Universität Frankfurt in das Zentrum von Lehre und Forschung rücken.
Von Hause aus Neuropharmakologe, erforscht Jochen Klein die (Aus-) Wirkungen von Arzneistoffen auf das Gehirn. Ohne Aussicht auf eine planbare Karriere trotz Habilitation, kehrte er Deutschland vor fünf Jahren den Rücken. In dieser schwierigen beruflichen Situation führte ihn sein Weg nach Austin, wo er als Professor am Texas Tech University Health Science Center arbeitete. Nun ist Klein wieder zurück. Hier berichtet er uns von seinen Erfahrungen mit dem amerikanischen Wissenschaftsbetrieb, den Hindernissen bei der Rückkehr aber auch den Vorzügen Deutschlands. mehr... Um den GSO Newsletter zu abonnieren oder abzubestellen, klicken Sie bitte auf folgenden hier. |