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Liebe
Scholars,
Die GSO konnte im März einen
neuen Kooperationspartner
gewinnen: Den Verein der
Deutschen Ingenieure e. V.
(VDI). Auf unserer Homepage
stellen wir euch den Verein und
seine Tätigkeitsfelder vor
www.gsonet.org.
Unser neuer Repräsentant in
den USA ist Tobias
Schulze-Cleven aus Berkeley.
Manche von Euch kennen Tobias
vielleicht bereits von der GSO
Wissenschaftskonferenz im April
des letzten Jahres oder von
anderen GSO Veranstaltung davor.
Tobias ist seit einigen Jahren
in der GSO aktiv. In Berkeley
befindet sich Tobias in der
Endphase seiner Doktorarbeit in
Politikwissenschaft. Er freut
sich auf seine neue Rolle in der
GSO und die Zusammenarbeit mit
Euch. Die Belange der deutschen
Nachwuchswissenschaftler in
Nordamerika liegen im sehr am
Herzen. In den nächsten Jahren
möchte er sich weiter für
Reformen in Deutschland
einsetzen. Ihr erreicht ihn
unter
schulze-cleven@gsonet.org
Außerdem haben wir unseren Newsletter um eine
neue Rubrik erweitert. In
Zukunft möchten wir auch Themen
ansprechen, die besonders den
Alltag, die Arbeit und Karriere
von Frauen in der Wissenschaft
betreffen.
Warum haben wir diese Rubrik
eingeführt? Leider ist es immer
noch so, dass sich die
Arbeitsbedingungen der Frauen
stark von denen der Männer
unterscheiden. Daher möchten wir
in dieser Ausgabe des
Newsletters die Problematik der
Lohnschere zwischen Männer und
Frauen in Deutschland
thematisieren. Aufhänger hierfür
ist ein kürzlich erschienener
Artikel der ZEIT. In diesem
Artikel wird auf schockierende
Weise klar gemacht, wie
gravierend die
Gehaltsunterschiede zwischen
Frauen und Männern in
Deutschland im Gegensatz zu
anderen EU-Staaten sind.
Darüber hinaus möchten wir euch
eine weitere Neuerung
ankündigen. Damit wir in Zukunft
noch aktiver mit euch in Kontakt
treten können, bieten wir euch
in Kürze einen Chat an.
In diesem monatlich statt
findenden Chat könnt ihr zu
verschiedenen Themen
eure Fragen stellen. Unser
erster Chat hat das Thema
"Perspektiven in der
Wirtschaft: Beratung und Bewerbungstipps
" und
findet am 16.5.2008,
18Uhr MESZ
statt. Wenn ihr erfahren möchtet
wie Forschung in Großunternehmen
aussehen kann, ihr Fragen zu Bewerbungsverfahren,
zur Gestaltung eurer Unterlagen
oder anderen Dingen habt,
kontaktiert
Ralf Kortkampf und
Dieter Stache. Die beiden Herren
leiten seit vielen Jahren
erfolgreich
Bewerbungstrainings und können
euch kompetent Auskunft geben.
An dieser Stelle möchten wir
alle engagierten Scholars
ermutigen sich an der Arbeit der
GSO ehrenamtlich zu beteiligen.
Da ihr im Ausland seid und als
erstes von den Neuigkeiten in
eurer Umgebung erfahrt, wären
Beiträge von euch sehr hilfreich
und spannend. Wenn ihr also Lust
habt auch einmal hinter die
Kulissen der GSO zu schauen,
meldet euch. Wir freuen uns über
eure Mitarbeit!
Bis zur nächsten Ausgabe...
Euer GSO-Team
Inhalt
Aus Wirtschaft und Politik
Bündnis soll Familie und Beruf
besser vereinen
Mehr Datenaustausch für bessere
Terrorbekämpfung
Deutschland schont seine
Besserverdiener
Parteien dürfen sich an
Privatsendern beteiligen
In Deutschland stimmt die
Balance nicht mehr
DAX-Unternehmen mit Rekordzahlen
Aus Bildung und Forschung
Internationale Zusammenarbeit in
Bildung und Forschung
Rückkehrerprogramm für
Nanowissenschaftler
Zu Gast bei Fremden. Warum fast
jeder zweite ausländische
Student seinen Aufenthalt
in Deutschland abbricht.
NEU!
Frauen in der Wissenschaft
Die Hausfrau im Kopf
Gleiche Leistung, weniger Lohn
Fundstücke
Skulls & Bones
Es zwickt im Schritt
Das essen die Deutschen
Stammtische
Aus Wirtschaft und Politik
•
Bündnis soll Familie und Beruf
besser vereinen
Weil immer mehr Männer vom
Schreib- zum Wickeltisch
wechseln wollen, kommt kaum ein
Arbeitgeber mehr um
familienfreundliche Strukturen
herum. Jetzt schließen sich
Regierung, Wirtschaft und
Gewerkschaften zusammen - und
verpflichten sich dem
Erfolgsfaktor Familie.
(mehr unter
http://www.spiegel.de
Stand 2.4.2008)
•
Mehr Datenaustausch für
bessere Terrorbekämpfung
Das Abkommen ist schon
paraphiert, der Bundestag muss
noch zustimmen: US-Behörden
können bei der Suche nach
Terroristen bald leichter auf
deutsche Datenbanken zugreifen.
Damit geraten auch schlichte
Demonstranten oder Asylbewerber
ins Visier der Fahnder,
kritisiert Bundesdatenschützer
Schaar.
(mehr unter
http://www.spiegel.de
Stand 11.3.2008)
•
Deutschland schont seine
Besserverdiener
Ein Ranking, in dem Deutschland
fast ganz oben steht: Steuern
und Abgaben drücken die
Deutschen besonders stark. Von
jedem verdienten Euro bleiben
den Bürgern knapp 48 Cent.
Geringverdiener und Bezieher
mittlerer Einkommen trifft das
am härtesten. Gutverdiener aber
können sich freuen.
(mehr unter
http://www.welt.de
Stand 11.3.2008)
•
Parteien dürfen sich an
Privatsendern beteiligen
Sieg für die SPD, Niederlage für
Roland Koch: Das
Verfassungsgericht hat ein
Gesetz in Hessen gekippt, dem
zufolge sich Parteien
keinesfalls an Privatsendern
beteiligen dürfen. Die
Sozialdemokraten hatten wegen
Benachteiligung geklagt -
nachdem nur sie Anteile an
Medienfirmen besitzen.
(mehr unter
http://www.spiegel.de
Stand 11.3.2008)
•
In Deutschland stimmt die
Balance nicht mehr
Das Milliardärsranking, welches
das amerikanische
Wirtschaftsmagazin "Forbes"
jetzt vorlegte, erhellt ein
deutsches Phänomen: Aufstieg ist
die große Ausnahme. In der
langen Liste der deutschen
Milliardäre findet sich nur ein
halbwegs junger Mann, der sein
Vermögen selbst gemacht hat. Der
Internetunternehmer Ralph
Dommermuth aus Montabaur. Die
restlichen Mitmilliardäre seiner
Alterskohorte vertreten altes
oder uraltes Geld.
(Mehr unter
http://www.faz.net
Stand 11.3.2008)
•
Dax-Unternehmen mit
Rekordzahlen. 100 Milliarden
Euro Gewinne - in einem Jahr
Die 30 Dax-Konzerne haben im
vorigen Jahr 100 Milliarden Euro
verdient - so viel wie nie zur.
Die Unternehmen steigerten ihre
Gewinne vor Steuern um 17,5
Prozent. Angesichts der
Finanzkrise erwarten Fachleute
jedoch, dass die Konzerne 2008
Mühe haben werden, ebenso gut
abzuschneiden.
(mehr unter
http://www.sueddeutsche.de
Stand 4.4.2008)
Aus Bildung und Forschung
•
Internationale Zusammenarbeit in
Bildung und Forschung
Ein Europa ohne Grenzen und die
Globalisierung der Märkte sind
Kennzeichen einer zunehmenden
Internationalisierung.
Internationale Erfahrungen
gepaart mit Toleranz und
Aufgeschlossenheit für andere
Kulturen gelten als die
Schlüsselkompetenz der Zukunft.
Bildung liefert das Rüstzeug
dafür, die Chancen offener
Grenzen und weltweiter
Kommunikationsmöglichkeiten zu
nutzen. Lernen und Forschen
überall auf dieser Erde sollte
allen Bürgerinnen und Bürgern
offen stehen. Das BMBF schafft
durch internationale
Kooperationen die Möglichkeiten
dafür. (mehr unter
http://www.bmbf.de/de/703.php
Stand 13.3.2008)
Das gesamte Strategieblatt für
die internationale Kooperation
findet ihr unter
http://www.bmbf.de/pub/Internationalisierungsstrategie.pdf
•
Rückkehrerprogramm für
Nanowissenschaftler
Der Forschungsstandort
Nordrhein-Westfalen steigert
seine Attraktivität für die
Rückkehr des Spitzennachwuchses
aus dem Ausland. Hier werden gut
ausgestattete Positionen für den
Aufbau und die Leitung
selbstständiger Nachwuchsgruppen
im Bereich der Nanotechnologien
ausgeschrieben.
Je Nachwuchsgruppe stellt die
Landesregierung für einen
Zeitraum von fünf Jahren bis zu
1,25 Mio EUR zur Verfügung. Die
Leitungsposition ist mit
Entgeltgruppe 15 TVL -
vergleichbar W2 - dotiert.
Gefördert werden neben der
Leiterstelle alle für die
Forschungsarbeiten notwendigen
Mittel für Personal, Geräte,
Verbrauchsmaterial und Reisen,
wobei der vorgegebene
Kostenrahmen einzuhalten ist.
(mehr unter
http://www.innovation.nrw.de Stand
1.4.2008)
•
Zu Gast bei Fremden. Warum
fast jeder zweite ausländische
Student seinen
Aufenthalt in Deutschland
abbricht.
Im ersten Moment glaubte Stefan
Bildhauer an einen Scherz. Als
sein Telefon klingelte, lief das
Semester schon seit drei Wochen
- da meldete sich eine
chinesische Studentin bei ihm.
"Ich habe gehört, das Semester
hat angefangen", sagte sie dem
Leiter des Akademischen
Auslandsamtes an der Kölner
Universität und meinte dann
ratlos: Bei mir hat sich aber
noch kein Professor gemeldet, um
mich in sein Seminar einzuladen.
Haben die mich vergessen?"
(mehr unter
http://www.academics.de
Stand 2.4.2008)
NEU!
Frauen in der Wissenschaft
Die folgenden Artikel
beschäftigen sich mit der Lage
der Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
Es wird gezeigt, dass in
Deutschland eine Lohnschere
zwischen Männern und Frauen
herrscht. Es wird aber auch
diskutiert, inwiefern die Frauen
selbst Schuld sind an ihrer
Situation...
•
Die Hausfrau im Kopf
Er zieht den Anzug an, sie die
Schürze. So war das früher. Das
Rollenbild wirkt nach – wenn es
ums Gehalt geht
(mehr dazu unter
http://www.zeit.de
Stand 11.3.2008)
•
Gleiche Leistung, weniger
Lohn
Frauen arbeiten ebenso hart wie
Männer und bekommen dennoch
weniger Geld. Das ist ungerecht.
Doch es liegt an den Frauen
selbst, mehr zu fordern, sagt
die Beraterin Cornelia Topf. Ein
Interview
(mehr dazu unter
http://www.zeit.de
Stand 11.3.2008)
Trotzdem gibt es genug Gründe
für Optimismus. Denn
mittlerweile gibt es viele
(gemeinnützige) Organisationen,
die speziell die Anliegen der
Frauen auf dem Arbeitsmarkt in
den Fokus rücken. Zu diesen
Organisationen zählt z. B. CEWS
(Center of Excellence, Women and
Science). Falls ihr Lust habt,
schaut euch doch einmal die
Webseite an und informiert euch
über Tagungen, Weiterbildungen,
Jobangebote, Publikationen…
http://www.cews.org
Ihr wollt wissen, welches Gehalt
in Deutschland für welchen Job
gezahlt wird? Dann klickt auf
die Seite
http://www.frauenlohnspiegel.de/main
Fundstücke
•
Skulls & Bones
An den englischen und
amerikanischen
Eliteuniversitäten gibt es
zahlreiche studentische
Geheimgesellschaften. Eine der
bekanntesten wurde an der Yale
University gegründet.
(mehr dazu unter
http://www.sueddeutsche.de
Stand 1.4.2008)
•
Es zwickt im Schritt
Senfgelb, grasgrün oder doch
Paris Blue? Fast jedes
Bundesland beharrt auf einer
eigenen Polizeiuniform -
manchmal ist es einfach nur
albern.
(mehr dazu unter
http://www.sueddeutsche.de
Stand 1.4.2008)
•
Das essen die Deutschen
Essen ist Ritual, Essen ist
Gewohnheit. Morgens gibt es
Brötchen, mittags kommt Fleisch
auf den Tisch. Eine Galerie über
die Essgewohnheiten der
Deutschen.
(mehr unter
http://www.zeit.de
Stand 4.4.2008)
Stammtische
Aktuelle Treffen
NEU!
Stammtisch London/
Ontario, Kanada
Jeden ersten Mittwoch im Monat
um 12.15 Uhr zum Lunch im WAVE
im University Community Centre (UCC)
der University of Western
Ontario (UWO)
Kontakt Susanne Schmid
StammtischLO@gsonet.org
Stammtisch New Haven
Alle 2 Wochen 20.00Uhr Richter's
Cafe, 990 Chapel Street
Kontakt Anne Oechtering
StammtischNH@gsonet.org
Stammtisch Oxford
Jeden Sonntag 12.00Uhr am Oriel
College
Kontakt Christian Glossner
StammtischOX@gsonet.org
Stammtisch Pittsburgh
Jeden letzten Mittwoch im
Monat in der Bar "Fuel and
Fuddle", 214 Oakland Avenue, PA
15213
Kontakt Ilva Putzier
StammtischPI@gsonet.org
Den Stammtisch Berkeley
organisiert neuerdings Tobias
Schulze-Cleven.
Kontakt
StammtischBe@gsonet.org
Der Stammtisch in
Stanford wird seit neustem
von Gabriele Fuchs und Sylvia
Schütz organisiert.
Kontakt
StammtischST@gsonet.org
Den Austin Stammtisch
gibt es leider nicht mehr.
Schaut doch einfach mal bei
einem Stammtisch in eurer Nähe
vorbei. Die gesamte Auflistung
der Stammtische findet ihr unter
http://www.gsonet.org/de/stammtisch.php
Habt ihr Lust einen neuen
Stammtisch zu gründen? Wir
helfen euch gerne dabei!
Außerdem erhaltet ihr von uns
eine "Stammtisch"
E-Mail-Adresse. Oder kennt ihr
noch andere deutsche
Stammtische, die für unsere
Scholars interessant sein
könnten? Dann schreibt uns an
info@gsonet.org
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