Brancheninfo Chemie
Im Gegensatz zu anderen Branchen
hat die Chemiebranche zur Zeit
keinen generellen
Fachkräftemangel. Allerdings
fehlen ChemikerInnen und
NaturwissenschaftlerInnen in
bestimmten Teildisziplinen wie
z. B. Toxikologie,
Elektrochemie, Makromolekulare
Chemie, Materialwissenschaften,
angewandte heterogene Katalyse,
Grenzflächenchemie und -physik.
Die Chemie benötigt ein breites
Spektrum an Akademikern. Ihr
Anteil an der Gesamtzahl der
Beschäftigten ist in den letzten
Jahren kontinuierlich gestiegen.
Besonders die Diplom-Ingenieure
gewinnen dabei zunehmend an
Bedeutung.
VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich
schätzt die zukünftige Prognose
für die Branche positiv ein:
"Wir trauen uns zu, die
Produktion in der deutschen
Chemieindustrie bis zum Jahr
2020 um durchschnittlich 3
Prozent pro Jahr zu steigern.
Deutschland könnte damit seinen
Platz unter den Top 3 der
Chemienationen zurückerobern,
nach den USA und China."
Die aktuellen schwierigen
Entwicklungen durch die
Finanzmarktkrise kommentiert der
VCI-Präsident so: „Trotz des
schwierigeren wirtschaftlichen
Umfeldes ist die Branche mit der
aktuellen Geschäftslage nach wie
vor zufrieden. Die
Chemieunternehmen produzieren
weiterhin auf hohem Niveau.
Allerdings beurteilen sie die
kommenden Monate zunehmend
skeptischer. Das Wachstum wird
sich weiter abschwächen. Ein
Einbruch ist aber nicht in
Sicht.“
Weitere Informationen zum Thema
auf der Homepage des
VCI .
VCI-Jahresbericht: Fakten
Analysen Perspektiven – Chemie
2008.
Homepage der
Chemieparks Deutschlands.