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31.8.2007
Fachkräftemangel:
Verstärkt deutsche
Wissenschaftler aus dem
Ausland zurückgewinnen
Berlin, 31. August 2007. --
Vor dem Hintergrund des sich
abzeichnenden
Fachkräftemangels im
Forschungs- und
Entwicklungsbereich müssen
nach Ansicht der German
Scholars Organization (GSO)
verstärkt Maßnahmen
ergriffen werden, deutsche
Wissenschaftler aus dem
Ausland zurück zu gewinnen.
Die GSO schließt sich der
jüngsten Warnung des
deutschen Industrie- und
Handelskammertags (DIHK) an,
der in seinem
"Innovationsreport 2007"
einen Verlust an
Innovationsfähigkeit für
deutsche Unternehmen
befürchtet, wenn Forschungs-
und Entwicklungsstellen in
Zukunft nicht besetzt werden
können.
"Rund 20.000 deutsche
Wissenschaftler leben und
forschen mittlerweile in den
USA", stellt Wolfgang Benz,
GSO -- Vorstand, fest.
"Diese international
erfahrenen Wissenschaftler
gilt es zurückzuholen. Denn
Sprachbarrieren,
Kulturprobleme und
Integrationsschwierigkeiten
gibt es für sie nicht."
Allerdings müsse um die
Klientel, der im Ausland
gute Arbeitsbedingungen
geboten würden, gezielt
geworben werden.
Deutschen Arbeitgebern
bietet die GSO einen
Talentpool mit
Qualifikationsprofilen und
ein Netzwerk mit 2.500
Wissenschaftlern an, die
derzeit in Nordamerika tätig
sind. Außerdem führt der in
Berlin und der Bay Area tätige
Verein mit Mitteln der
Krupp-Stiftung ein
Förderprogramm für
Wissenschaftler durch, die
sich aus dem Ausland auf
eine deutsche Professur
bewerben.
8.8.2007
Frauenförderung durch
gezielte Anwerbung von
Wissenschaftlerinnen
German Scholars
Organization (GSO)
befürwortet die neuen
gleichstellungspolitischen
Empfehlungen des
Wissenschaftsrates
Berlin, 08. August 2007.
– Die in Berlin und
der Bay Area/USA tätige German
Scholars Organization (GSO) begrüßt die Vorschläge des
Wissenschaftsrates, den
Anteil von
Wissenschaftlerinnen im Hochschulsystem auszubauen.
„Nur wenn es uns gelingt,
Frauen gute Chancen auf
akademische Positionen zu
bieten und bessere
Rahmenbedingungen für die
Vereinbarkeit von
Forschungstätigkeit und
Familie zu schaffen, werden
wir international
konkurrenzfähig bleiben“,
betonte GSO-Präsident Eicke
Weber. Die empfohlenen
Maßnahmen des
Wissenschaftsrates, wie etwa
die Sensibilisierung der an
Personalfragen beteiligten
Führungskräfte oder die
stärkere Beteiligung von
Frauen in den
Berufungsverfahren, gingen
in die richtige Richtung.
Besonders viel hält Weber
von der gezielten
Rekrutierung von
Wissenschaftlerinnen,
insbesondere in
Führungspositionen: „Headhunting
ist ein geeignetes Werkzeug,
geschlechtliche
Gleichstellung mittelfristig
voranzutreiben.“ Die German
Scholars Organization bietet
interessierten Arbeitgebern
aus Hochschule und
Wirtschaft über ihren
Talentpool Unterstützung bei
der Suche nach geeigneten
Spitzenforscherinnen in
Nordamerika an.
14.6.2007
Spitzenwissenschaftler
aus Nordamerika rekrutieren
German Scholars
Organization (GSO) bietet
noch Plätze für „Career
Fair“
Deutschen Unternehmen, die
auf der Suche nach hoch
qualifizierten
Wissenschaftlern mit
Auslandserfahrung sind,
bietet die German Scholars
Organization noch Plätze für
die jährliche „Career Fair“
in den USA an. Sie findet im
Rahmen des Jahrestreffens
deutscher Stipendiaten vom
21.-23. September 2007 in
San Francisco statt.
„Wir rechnen mit rund 250
Wissenschaftlern aller
Fachrichtungen, insbesondere
Naturwissenschaftlern und
Medizinern“, so Katharina
Aly, Geschäftsführerin der
GSO. „Die
Rückkehrbereitschaft ist
hoch, allerdings werden
aufgrund des bisherigen gut
ausgestatteten
Arbeitsumfeldes auch hohe
Ansprüche an zukünftige
Positionen gestellt“.
Unternehmen und
Forschungseinrichtungen
finden hier großes
Potential. Im letzten Jahr
nutzten Unternehmen wie
Degussa, McKinsey oder die
Schering AG diese
Veranstaltung für eine
Präsentation und persönliche
Interviews.
Noch bis zum 15. Juli
besteht die Möglichkeit,
sich bei der GSO für die
„Career Fair 2007“
anzumelden. Weitere
Informationen und
Registrierungsmöglichkeit
unter www.gsonet.org.
20.4.2007
Deutschland muss attraktiver für eine Rückkehr „der besten Köpfe“ werden
„Berliner Wissenschaftskonferenz“ der German Scholars Organization erstmals Forum für mehr als 140 deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland
Berlin, 20. April
2007. Mehr als 140 deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland treffen sich gestern und heute erstmals in Berlin: Noch bis am Freitag Nachmittag erörtern sie im Rahmen der „Berliner Wissenschaftskonferenz“ mit Vertretern aus Politik, Hochschule, Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen, was die Stellung des Forschungsstandorts Deutschland im globalen Wettbewerb verbessert und eine Rückkehr für Spitzenforscher attraktiver macht. Übereinstimmend stehen dabei die Forderung nach verlässlichen Karrierewegen, einer adäquaten Bezahlung sowie besserer Vereinbarkeit von Forschertätigkeit und Familie im Vordergrund. Möglich gemacht hat die Tagung die German Scholars Organization (GS0) mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der Volkswagen Stiftung: Insbesondere Reisekostenzuschüsse für Teilnehmer aus dem Ausland sorgen dafür, dass die zurzeit hauptsächlich in Nordamerika lebenden Nachwuchswissenschaftler erstmals vor Ort zusammenkommen konnten. Bundespräsident Horst Köhler, der die Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland am Abend zum Dialog empfing, betonte, dass sich in Deutschland zur Zeit viel bewege. "Ich wünsche Ihnen, dass Sie gute Eindrücke sammeln. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Sie nach Deutschland zurück kehren", sagte Köhler den jungen Forschern. GSO-Präsident Eicke Weber hatte bereits bei der Eröffnung der Konferenz auf die Brisanz des Anliegens, Deutschland attraktiver zu machen, hingewiesen. „Es wird immer klarer, dass Deutschland mit seinen guten Löhnen und Sozialleistungen nur an der Spitze der Forschung und Innovation bestehen kann. Wir können es uns nicht leisten, dass eine große Zahl unserer kreativsten Nachwuchswissenschaftler es bevorzugen, im Ausland zu bleiben“, sagte Weber. Die sehr eindrucksvolle Liste der Referenten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien sowie der Empfang beim Bundespräsidenten seien ein Zeichen dafür, dass diese Anliegen in Deutschland auf großes Interesse stießen. Weber betonte, die GSO wolle dafür Sorge tragen, dass die im Rahmen der Tagung vorgetragenen Meinungen ausreichendes Gehör bei den Verantwortlichen fänden.
23.3.2007
Deutsche Bahn unterstützt
Rückgewinnung von
Wissenschaftlern aus
Nordamerika
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Nach
Unterzeichnung
des
Kooperationsvertrages:
Zufriedenheit
bei Matthias
Afting, Leiter
Personal- und
Bildungsstrategie
der Deutschen
Bahn AG, Peter
Langer und
Wolfgang Benz,
beide Vorstand
German Scholars
Organization
(von inks nach
rechts). |
DB AG und German Scholars
Organization (GSO)
unterzeichnen
Kooperationsvertrag
Berlin, 23. März 2007. Ein
innovatives Modell der
Zusammenarbeit zwischen
Wirtschaftsunternehmen und Non-Profit-Organisation
bekräftigt der gestern
unterzeichnete
Kooperationsvertrag zwischen
der Deutschen Bahn AG und
der German Scholars
Organization. Die Deutsche
Bahn wird den gemeinnützigen
Verein mit Sitz in Berlin
und der Bay Area/ USA, der die
Rückkehr deutscher
Wissenschaftler aus dem
Ausland fördert, bei der
Umsetzung von Projekten
durch gezieltes personelles
Know-how unterstützen.
Turnusmäßig in die USA
entsandte junge DB-Führungskräfte,
sogenannte „Ambassadors“,
beraten die GSO insbesondere
beim Ausbau des GSO-eigenen
„Talentpools“, der gezielte
Kontakte zu potentiellen
Arbeitgebern aus dem
akademischen und
wirtschaftlichen Umfeld in
Deutschland ermöglicht, und
der Weiterentwicklung der
erfolgreichen „Fit for
Germany“-Workshops“ für
Wissenschaftler. Der erste
DB-Ambassador tritt zum
ersten April seine
Beratungstätigkeit an; das
Programm soll zunächst zwei
Jahre lang laufen.
10.10.2006
Förderprogramm der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Das Programm läuft zunächst
bis 2008 und fördert die
Berufung deutscher
Akademiker, die aus dem
Ausland auf eine Professur
an einer Universität in
Deutschland zurückkehren.
Die finanzielle
Unterstützung beträgt bis zu
100.000 Euro
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Pressekontakt
Katharina Aly
Geschäftsführung
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60
10117 Berlin
Tel: +49 (30)
2062 8767
Fax: +49 (30)
2062 8769
E-Mail:
info@gsonet.org
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