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Info-Portale/Förderprogramme speziell für Rückkehrer aus dem Ausland

Förderprogramm Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland
Das Programm, das die German Scholars Organization (GSO) seit September 2006 im Auftrag der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung durchführt, fördert die Berufung deutscher Akademiker, die aus dem Ausland auf eine Professur an einer Universität in Deutschland zurückkehren. Die finanzielle Unterstützung beträgt bis zu 100.000 Euro und wird für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren bewilligt. Diese Mittel können für eine angemessene Vergütung des Hochschullehrers, für wissenschaftliche Mitarbeiter sowie für Sach- oder Umzugskosten verwendet werden. Außerdem werden Reisekostenzuschüsse gewährt, sofern die Reisen im Zusammenhang mit einem Berufungsverfahren entstehen.

Deutsches Mobilitätszentrum
Das Deutsche Mobilitätszentrum bei der Alexander von Humboldt-Stiftung, unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), ist Teil des Europäischen Netzwerks von Mobilitätszentren (ERA-MORE). Es hat die Aufgabe, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu informieren und zu beraten, die für Forschungstätigkeiten nach Deutschland einreisen. In Zusammenarbeit mit den Mobilitätszentren der jeweiligen Zielländer informiert und berät es auch Forscher aus Deutschland, die zu Forschungstätigkeiten zurück nach Deutschland oder in andere EU-Mitgliedstaaten gehen möchten.

Kind-Philipp-Rückkehrstipendien
Ziel der Kind-Philip-Rückkehrstipendien ist es, Wissenschaftlern der Medizin, insbesondere aus dem Bereich Pädiatrische Onkologie, nach einem Forschungsaufenthalt im Ausland die Wiedereingliederung in eine deutsche Klinik zu ermöglichen. Das Rückkehrstipendium soll den Nachwuchswissenschaftlern unter Freistellung von ihren klinischen Aufgaben helfen, eine Arbeitsgruppe aufzubauen, in deren Rahmen die im Ausland begonnene Forschung weitgehend selbständig fortgeführt werden kann, sobald der aus dem Ausland zurückgekehrte Wissenschaftler wieder klinische Verantwortung übernimmt.

Max-Eder-Nachwuchsprogramm
Hochqualifizierte junge Onkologen (Mediziner während oder nach der Facharztausbildung sowie Naturwissenschaftler mit explizit kliniknaher Forschungstätigkeit) werden im Anschluss an ihre Postdoktorandenausbildung und nach einem Ortswechsel bei der Etablierung einer eigenständigen Arbeitsgruppe unterstützt. Das Programm bietet die Möglichkeit der Finanzierung einer eigenen Stelle.

Rückkehrerprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen
Die aktuelle Ausschreibung bietet jungen Spitzenforschern aus dem Bereich der Nanotechnologien die Möglichkeit, eine eigene Nachwuchsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Dafür stehen über fünf Jahre jeder Gruppe bis zu 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil.
 



Programme zur Förderung der Mobilität von Wissenschaftlern innerhalb Europas:

Forschung in der Europäischen Kommission
Allgemeine Informationen über Studieren und Arbeiten in der europäischen Union.

Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen
KoWi informiert und berät Wissenschaftler öffentlicher Forschungseinrichtungen zur Forschungsförderung der Europäischen Union.

Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung
Die Alexander von Humboldt-Stiftung zeichnet im Jahre 2008 erfolgreiche Spitzennachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Sofja Kovalevskaja-Preis aus. Über diesen Preis ist beispielsweise Dr. Felix Engel die Rückkehr nach Deutschland gelungen.

European Molecular Biology Organization (EMBO)
Die European Molecular Biology Organization (EMBO) wurde 1964 gegründet mit dem Ziel, Biowissenschaften zu fördern. Sie bietet sowohl Kurzzeitstipendien (bis zu drei Monate Förderungsdauer) für einen Aufenthalt innerhalb der EMBO Mitgliedsstaaten (siehe http://www.embo.org/fellowships/), als auch Langzeitstipendien, auch für Aufenthalte in Nicht-Mitgliedsstaaten, (bis zu zwei Jahren Förderungsdauer) an.


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