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Deutschland muss
attraktiver für eine
Rückkehr „der besten Köpfe“
werden
„Berliner
Wissenschaftskonferenz 2007“
der GSO erstmals Forum für
mehr als 140 deutsche
Nachwuchswissenschaftler aus
dem Ausland

Registrierung in
der
Berlin-Brandenburgischen
Akademie der
Wissenschaften |
Mehr als 140 deutsche
Nachwuchswissenschaftler aus
dem Ausland trafen sich am
19. und 20. April erstmals
in Berlin: Im Rahmen der
"Berliner
Wissenschaftskonferenz 2007
- Die besten Köpfe für
Deutschland in Wissenschaft
und Wirtschaft" erörterten
sie mit hochrangigen
Vertretern aus Politik,
Hochschule,
Wissenschaftseinrichtungen
und Stiftungen, was die
Stellung des
Forschungsstandorts
Deutschland im globalen
Wettbewerb verbessere und
eine Rückkehr für
Spitzenforscher attraktiver
mache. Übereinstimmend
standen dabei die Forderung
nach verlässlichen
Karrierewegen, einer
adäquaten Bezahlung sowie
besserer Vereinbarkeit von
Forschertätigkeit und
Familie im Vordergrund.

Dr. Ingrid
Wünning (Robert
Bosch
Stiftung)Dr.
Wilhelm Krull
(Volkswagen
Stiftung), Prof.
Dr. Ernst
Rietschel
(Leibniz-Gemeinschaft)
und
Dr. Ingrid Hamm
(ebenfalls
Robert Bosch
Stiftung,
v.l.n.r) |
Möglich gemacht hatte die
Tagung die German Scholars
Organization (GS0) mit
Unterstützung der Robert
Bosch Stiftung und der
Volkswagen Stiftung:
Insbesondere
Reisekostenzuschüsse für
Teilnehmer aus dem Ausland
sorgten dafür, dass die
zurzeit hauptsächlich in
Nordamerika lebenden
Nachwuchswissenschaftler
erstmals vor Ort
zusammenkommen konnten.

GSO-Präsident
Prof. Dr. Eicke
Weber |
GSO-Präsident Eicke Weber
hatte bereits bei der
Eröffnung der Konferenz auf
die Brisanz des Anliegens,
Deutschland attraktiver zu
machen, hingewiesen. „Es
wird immer klarer, dass
Deutschland mit seinen guten
Löhnen und Sozialleistungen
nur an der Spitze der
Forschung und Innovation
bestehen kann. Wir können es
uns nicht leisten, dass eine
große Zahl unserer
kreativsten
Nachwuchswissenschaftler es
bevorzugen, im Ausland zu
bleiben“, sagte Weber. Die
sehr eindrucksvolle Liste
der Referenten aus Politik,
Wissenschaft, Wirtschaft und
Medien sowie der Empfang
beim Bundespräsidenten seien
ein Zeichen dafür, dass
diese Anliegen in
Deutschland auf großes
Interesse stießen. Weber
betonte, die GSO wolle dafür
Sorge tragen, dass die im
Rahmen der Tagung
vorgetragenen Meinungen
ausreichendes Gehör bei den
Verantwortlichen fänden.
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►
Ablauf der Konferenz
Ablauf der Berliner
Wissenschaftskonferenz 2007
►
Photos der
Veranstaltung
vom 19.4.2007
Teil 1
vom 19.4.2007
Teil 2
vom 19.4.2007
Teil 3
vom 20.4.2007
Teil 1
vom 20.4.2007
Teil 2
vom 20.4.2007
Teil 3 und
Empfang beim Bundespräsidenten
►Scholar
Statement
Brain Drain und Hochschulpolitik
in Deutschland (pdf)
Tobias Schulze-Cleven, Conny
Davidsen
►Wünsche
der Scholars
geäußert anlässlich des Empfangs
bei Bundespräsident Horst Köhler
(pdf) |
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Prof. Dr. Jürgen
Zöllner,
Katherina Reiche,
Eckhard Schröter
(Moderation),
Dr. Michael
Stückradt und
Ansgar Reiners (v.l.n.r)
im
Dialog mit den
Gästen |
Nachdem am ersten
Konferenztag drei
"Rückkehrer" zu Wort
gekommen waren, die
insbesondere appellierten,
die Aufbruchsstimmung und
den Glauben an sich selbst
nicht zu verlieren - denn
das sei es, was das Leben
und Arbeiten in den USA
einem mitgebe - und die
Kooperationsmöglichkeiten
von Universitäten und
außeruniversitären
Forschungseinrichtungen
beleuchtet wurden, kamen am
zweiten Konferenztag die
Bedeutung der
Exzellenzinitiative für
Deutschland und die
Zusammenarbeit von
Wirtschaft und Wissenschaft
zur Sprache. Spannungsreich
war die zentrale Diskussion
"Scholars im Dialog mit
Politikern": Den Fragen der
Nachwuchswissenschaftler
stellten sich
Landespolitiker (Dr. Jürgen
Zöllner, Senator für Bildung,
Wissenschaft und Forschung,
Berlin und Dr. Michael
Stückradt, Staatssekretär im
Ministerium für Innovation,
Wissenschaft, Forschug und
Technologie des Landes
Nordrhein-Westfalen), aber
auch Bundesvertreter, wie
das Mitglied des Bundestages
Katherina Reiche (CDU) und
Dr. Ansgar Reiners,
Vertreter der Initiative
Zukunft Wissenschaft.
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Zusammenfassung
der Konferenz
durch Prof. Dr.
Peter Gaehtgens |
Die Konferenzergebnisse
zusammenfassend hob Prof.
Dr. Peter Gaehtgens (Eurpoean
University Association)
hervor, dass der hohe
Ausbildungsstand Europas
größter Trumph sei; der
Bildungsbereich sei daher
der Sektor, in den mit
allerhöchster Priorität
investiert werden müsse,
wenn man etwas für die
Zukunftsfähigkeit tun wolle.
Es könne nicht sein, dass
dies nicht in der
Öffentlichkeit mit größter
Vehemenz als eine Forderung
an alle Entscheidungsträger
- einschließlich der
Wissenschaft - immer wieder
vorgetragen werde. "Trotz
vieler positiver
Veränderungen", hielt
Gaehtgens als
Schlussfolgerung fest, "wird
für viele von Ihnen manches
von diesen Veränderungen zu
spät kommen. Ihre
persönliche Perspektive wird
daher überwiegend in Ihren
eigenen Händen liegen". Der
wichtigste Satz der
Konferenz sei für ihn daher
folgender gewesen: "Keep the
spirit - and make things
happen".
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